FC Bayern München: Attacke! Nach seinem TV-Anruf setzt Hoeneß noch einen drauf – mit dieser Drohung

Uli Hoeneß wird seinen Posten als Präsident des FC Bayern München am Freitag räumen.
Uli Hoeneß wird seinen Posten als Präsident des FC Bayern München am Freitag räumen.
Foto: imago images/Sven Simon

Auf der Zielgerade seiner 40-jährigen Zeit im Management des FC Bayern München will Uli Hoeneß es offenbar noch mal wissen.

Der 67-Jährige lässt seit Monaten keine Gelegenheit aus, um gegen jeden zu ätzen, der sich doch tatsächlich erdreistet seinen geliebten FC Bayern München zu kritisieren.

FC Bayern München: Uli Hoeneß holt zum Rundumschlag aus

Am Sonntag polterte Hoeneß zunächst im TV-Talk „Doppelpass“ bei Sport1, wo er sich telefonisch zuschalten ließ. Der Grund: Die Runde hatte den umstrittenen Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic hinterfragt.

Hoeneß dazu: „Ich habe folgendes auf dem Herzen: Dass große Teil der Runde sich total despektierlich über Hasan Salihamidzic hier äußern.“

Hoeneß weiter: „Hasan hat einen guten Job gemacht. Die Transfers von Pavard, Hernandez und Davies sind allein auf seinen Mist gewachsen. Es ist unverschämt, wie über ihn gesprochen wurde, als gäbe es ihn gar nicht. Mit ihm werden wir beim FC Bayern noch viel Spaß haben.“

-------------------

Sport-Top-News:

-------------------

Hoeneß fährt „Abteilung Attacke“ wieder aus

Mit dem Anruf war es jedoch nicht getan. Am Abend setzte der Bayern-Boss noch einen drauf. „Der eine oder andere Journalist wird sich jetzt schon gefallen lassen müssen, dass ich die Abteilung Attacke wieder ausfahre, jetzt wo ich dann keine offizielle Funktion mehr habe“, sagte Hoeneß am Rande des Basketballspiels des FC Bayern gegen ALBA Berlin: „Ja, das habe ich den Herren schon angekündigt. Immer wenn ich Unsachliches höre und sehe, werde ich den Verein wie eine Glucke bewachen.“

Am kommenden Freitag wird Hoeneß auf der Jahreshauptversammlung seinen Posten als Bayern-Präsident räumen. Eine peinliche Pressekonferenz wie im Oktober 2018 wird er zur Medienschelte dann wohl nicht mehr einberufen können. Stattdessen will er sich mehr in Talkshows blicken lassen, hatte Hoeneß bereits angekündigt.

 
 

EURE FAVORITEN