FC Bayern München: Uli Hoeneß schießt heftig gegen Alaba-Berater – „Geldgieriger Piranha“

Uli Hoeneß aktiviert im Doppelpass (Sport1) wieder die „Abteilung Attacke“ des FC Bayern München.
Uli Hoeneß aktiviert im Doppelpass (Sport1) wieder die „Abteilung Attacke“ des FC Bayern München.
Foto: Peter Schatz / Pool / imago images

München. Uli Honeß meldet sich beim Doppelpass (Sport1) wortgewaltig zurück. Der Ehrenpräsident des FC Bayern München mischt sich in den Vertragspoker des Bayern-Stars David Alaba ein.

Vor allem dessen Berater kommt dabei nicht gut weg.

FC Bayern München: Uli Hoeneß schießt heftig gegen Alaba-Berater

Der Vertragspoker zwischen David Alaba und den Bayern zieht sich nun seit Monaten hin. Zuletzt spekulierten mehrere Medien über eine irre Forderung des Defensivmanns: Er fordere eine langfristige Verlängerung seines Kontrakts und ein fürstliches Gehalt: Fast 25 Millionen Euro wolle der Österreicher für seine Dienste für den deutschen Rekordmeister kassieren – pro Jahr!

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Hoeneß schießt deshalb heftig gegen Alabas Berater Pini Zahavi. „Er hat einen geldgierigen Piranha als Berater“, so Hoeneß, der damit die berüchtigte „Abteilung Attacke“ beim FCB zurückbringt. „Was der für einen Schmarrn erzählt im Laufe des Jahres, ist ungeheuerlich“, so Hoeneß. Zahavi verlange etwa eine zweistellige Millionensumme für sich selbst, sollte Alaba verlängern.

„Sein Vater als zusätzlicher Berater lässt sich von dem sehr beeinflussen. Ich hoffe, dass David sich da am Ende durchsetzt“, so Hoeneß. „Die letzten ein, zwei, drei Millionen machen ihn nicht glücklicher, würden die Gehaltsstruktur des FC Bayern aber durcheinander bringen.“ Robert Lewandowski und Manuel Neuer seien das Maß aller Dinge. Alaba scheint also ein höheres Gehalt zu verlangen als die beiden Leistungsträger.

Hoeneß ist überzeugt, dass Alaba sich beim FC Bayern nicht unwohl fühlt oder gar eine neue Herausforderung sucht. „Er ist ja schon beim besten Klub“, so Hoeneß. Die Verlängerung hinge deshalb nur an einer finanziellen EInigung. „Es geht nur um Geld.“ Sein Rat an den 28-jährigen Alaba: Nicht zu sehr auf seinen Berater und seinen Vater hören. Lieber solle er in seinem Alter „selber Entscheidungen treffen“.

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Top-News aus dem Sport:

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„Wir wollen alle, dass David bei uns bleibt, weil er ein super Junge ist“, betonte er dabei noch einmal klar. Auch Trainer Hansi Flick sei vollends von Alaba überzeugt. „Ich hoffe, dass sein Vater und er am Ende begreifen, dass für sie Bayern München das Beste ist. (the)

 
 

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