FC Bayern München: Sackgasse! Darum ist die Trainersuche derzeit ein Ding der Unmöglichkeit

Spitzen-Trainer wie Mauricio Pochettino oder Arsene Wenger werden als Trainer beim FC Bayern München gehandelt.
Spitzen-Trainer wie Mauricio Pochettino oder Arsene Wenger werden als Trainer beim FC Bayern München gehandelt.
Foto: imago sportfotodienst

Was eine verzwickte Situation beim FC Bayern München!

Beim deutschen Branchenprimus wird nach der Entlassung von Niko Kovac vorerst Hansi Flick den Trainerposten übernehmen. Der bisherige Co-Trainer soll nur interimsmäßig das Team des FC Bayern München betreuen, während die Vereinsbosse nach einer langfristigen Lösung suchen. Diese Suche kann sich allerdings zu einer Mammutaufgabe entwickeln – aus einem ganz bestimmten Grund.

FC Bayern München in der Trainer-Sackgasse

Louis van Gaal, Pep Guardiola, Carlo Ancelotti, Jupp Heynckes – beim FC Bayern München standen in den vergangenen Jahren einige der erfolgreichsten Trainer aller Zeiten an der Seitenlinie. An die Verpflichtung eines Coaches dieser Klasse brauchen die Bayern momentan jedoch nicht mal zu denken.

Das liegt nicht etwa daran, dass die Bayern einen solchen Trainer nicht bezahlen könnten. Das liegt auch nicht daran, dass die aktuelle sportliche Krise womöglich einen Top-Trainer abschrecken könnte.

Das liegt in erster Linie daran, dass es nahezu unmöglich ist, einen Trainer zu finden, der auf der einen Seite die erforderliche große Erfahrung auf höchstem europäischem Niveau mitbringt, der sich aber auf der anderen Seite gleichzeitig in der Vereins-Hierarchie unter dem äußerst unerfahrenen Sportdirektor Hasan Salihamidzic unterordnet.

Salihamidzic beim FC Bayern

Vor zwei Jahren hatten die Bayern den Bosnier als neuen Sportdirektor präsentiert. Die Entscheidung war damals insofern eine riesige Überraschung, als einer der größten Fußballvereine der Welt einen Sportdirektor vorstellte, der in diesem Geschäft zuvor keinerlei Erfahrung als Funktionär gesammelt hatte.

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In seinen ersten beiden Jahren als Sportdirektor des FC Bayern ließ Salihamidzic immer wieder erkennen, dass ihm die nötige Erfahrung auf diesem Level fehlt. So kursierten mehrmals Berichte, wonach Salihamidzic mit seiner Art einige Spielerberater und Verantwortliche anderer Vereine abgeschreckt haben soll. Das hatte dazu geführt, dass erhoffte Transfers wie zum Beispiel bei Chelsea-Juwel Callum Hudson-Odoi kurzfristig doch noch platzten.

Auch sein Auftreten vor den Kameras wurde häufig stark kritisiert, so zuletzt nach dem glücklichen 2:1-Sieg im Pokal beim VfL Bochum in der vergangenen Woche. Nach einer schwachen Vorstellung des Meisters beim kriselnden Zweitligisten hatte Salihamidzic in der Mixed Zone kläglich gewitzelt, er habe ein „Riesenspiel“ seiner Bayern gesehen. Es sei ein „Top-Abend“ gewesen und alles laufe „richtig gut“.

Warten die Bayern auf eine Trainer-Verpflichtung?

Im Rahmen der Trainersuche werden die Bayern momentan mit Arsene Wenger, Massimiliano Allegri, Mauricio Pochettino oder Ralf Rangnick in Verbindung gebracht. Es ist unmöglich vorstellbar, dass solche erfahrenen Top-Profis ihrer Branche sich auf einen Job einlassen, bei dem Hasan Salihamidzic ihr Vorgesetzter wäre.

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Für die Bayern bedeutet das: Entweder verpflichten sie in den kommenden Wochen einen weniger erfahrenen Coach, der mit dieser Hierarchie keine Probleme hat. Oder die Bayern warten mit der Verpflichtung ihres Trainers noch bis Saisonende. Denn im Juni läuft der Vertrag von Salihamidzic in München aus.

 
 

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