FC Bayern München: Rundumschlag von Hoeneß – „Die versuchen, uns zu erpressen“

FC Bayern München: Uli Hoeneß ledert gegen Liverpool und Manchester.
FC Bayern München: Uli Hoeneß ledert gegen Liverpool und Manchester.
Foto: Peter Schatz / Pool

Uli Hoeneß ist zwar nicht mehr in offizieller Funktion beim FC Bayern München aktiv, um verbale Attacken in Richtung anderer Klubs ist der 68-Jährige aber immer noch nicht verlegen.

Im „Doppelpass“ bei Sport 1 lederte Uli Hoeneß nicht nur gegen den Berater von David Alaba, sondern sendete auch ein paar Giftpfeile nach England. Der Grund: die Verhandlungen um Thiago.

FC Bayern München: Hoeneß poltert im Doppelpass

Thiago würde den FC Bayern München gerne verlassen. Schon vor mehreren Wochen hatte der Verein das so kommuniziert. Der Spieler suche in seinem Alter nochmal nach einer neuen Herausforderung, das müsse man so akzeptieren, hieß es damals.

Nach dem Champions-League-Triumph durfte Thiago erst mal in der Urlaub, jetzt ist er aber zurück an der Säbener Straße und bereitet sich mit den Bayern auf die neue Saison vor. Einen neuen Klub hat Thiago noch nicht präsentiert. Im Gespräch sind der FC Liverpool und Manchester United.

Hoeneß glaubt, dass sich Thiago mit Liverpool oder Manchester United geeinigt habe, vermutet jetzt aber ein böses Spielchen. „Beide Vereine bluffen jetzt, es ist noch keiner offiziell an Bayern München herangetreten. Das ist kein Stil, aus meiner Sicht. Die versuchen, uns zu erpressen, indem sie bis zur letzten Woche warten und dann ein billiges Angebot hinhauen“, sagte Hoeneß im „Doppelpass“.

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Lässt sich der FC Bayern das gefallen?

Hoeneß findet auch, man müsse „ sich beim FC Bayern die Frage stellen, ob man sich das gefallen lässt oder ob man eben sagt, dass er bleiben muss. Das werden bis zum 5. Oktober heiße drei Wochen. Da beginnt sich im Moment ein Stil, auch unter den großen Klubs, breitzutreten, den ich so nicht gekannt habe.“

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Zuvor hat er in der Causa David Alaba mal so richtig auf den Tisch gehauen. Der FC Bayern München würde gerne den Vertrag mit dem Verteidiger verlängern, allerdings fordert der deutlich mehr Geld vom Rekordmeister. Hoeneß lederte gegen Alabas Berater und nannte ihn einen „geldgierigen Piranha“. Hier mehr zu den Aussagen! (fs)

 
 

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