FC Bayern München erteilt brisante Stadionverbote – wegen DIESES Plakats

Fans des FC Bayern München erhielten wegen eines Spruchbands Stadionverbote.
Fans des FC Bayern München erhielten wegen eines Spruchbands Stadionverbote.
Foto: imago images/foto2press

Beim FC Bayern München ist es mal wieder ein Fan-Plakat, das für großen Ärger sorgt. Eine brisante Rolle spielt dabei Karl-Heinz Rummenigge. Aber eins nach dem anderen.

Nachdem die Hass-Plakate gegen Dietmar Hopp beim Gastspiel in Hoffenheim am 29. Februar für eine Spielunterbrechung gesorgt hatten, gibt es beim FC Bayern München nun auch Ärger wegen eines Spruchbands, das bei einem Drittliga-Spiel der FCB-Amateure gezeigt wurde.

FC Bayern München: Brisante Stadionverbote

In der Partie zwischen der Zweitvertretung des FC Bayern München und dem Halleschen FC (6:1) am 17. Februar präsentierten FCB-Fans ein Banner mit der Aufschrift „Bayern-Amateure gegen Montagsspiele“.

Besonders im Vergleich zu den jüngsten Hass-Plakaten gegen Hoffenheim-Mäzen Hopp war dieses Banner an Harmlosigkeit kaum zu überbieten. Dennoch entschied der FC Bayern München sich dazu, zwei treuen Anhängern wegen dieses Spruchbands Hausverbote für die Allianz Arena, das Grünwalder Stadion sowie das Trainingsgelände an der Säbener Straße zu erteilen.

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Rummenigge wirft Fans raus

Die beiden Fans engagieren sich seit Jahren in der aktiven Szene des FC Bayern. Wie die Gruppierung „Munich’s Red Pride“ mitteilte, erhielten sie ein Schreiben, das von Vorstandsboss Rummenigge und dessen Stellvertreter Jan-Christian Dreesen unterzeichnet wurde.

In dem Schreiben kritisiert Rummenigge nicht die Wortwahl des Spruchbands. Grund für die Hausverbote sei die Tatsache, dass die Fans überhaupt erst ein Spruchband mit ins Stadion nahmen. Dies sei vorab vom Verein nicht erlaubt worden, heißt es in dem Schreiben.

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Kritik an Rummenigge

Brisant: Einer der beiden Fans beteiligte sich kürzlich an der Podiumsdiskussion „Katar, Menschenrechte und der FC Bayern – Hand auf, Mund zu?“. Dort ging es um die schlimme Menschenrechtslage in dem Wüstenstaat, mit dem der FC Bayern München seit Jahren Geschäfte macht.

Auf dieser Veranstaltung wurde Rummenigge wie so oft von der aktiven Fanszene für die Katar-Deals kritisiert. Manch ein Fan erkennt in den Stadionverboten nun eine Retourkutsche des Vorstandsvorsitzenden.

Das Plakat in Großaufnahme sowie mehr Infos findest du HIER.

Wann geht's in der Bundesliga weiter?

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Nicht nur der Fußball ist von der Corona-Krise betroffen. Der Spielbetrieb ruht derzeit auch in allen anderen Sportarten. In der Tenniswelt wurde mit den French Open eines der vier Grand Slams von Mai in den Herbst verschoben. Auch Wimbledon im Juli steht auf der Kippe.

 
 

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