FC Bayern München: Cuisance irritiert FCB-Fans – er wird doch nicht etwa...

Michael Cuisance konnte sich beim FC Bayern München bislang noch nicht durchsetzen.
Michael Cuisance konnte sich beim FC Bayern München bislang noch nicht durchsetzen.
Foto: imago images / ActionPictures

München. Bislang ist die Geschichte von Michael Cuisance beim FC Bayern München eine eher traurige. Fünf Drittliga- und zwei Bundesligaeinsätze stehen nach seinem Wechsel von Borussia Mönchengladbach bisher lediglich zu Buche.

Damit dürfte weder Cuisance selbst noch der FC Bayern München, der sich den Franzosen stolze zwölf Millionen Euro kosten ließ, zufrieden sein. Dabei hatte das Abenteuer Bundesliga so gut für ihn begonnen.

FC Bayern München: Michael Cuisance schon wieder auf dem Absprung?

2017 aus der U19 der AS Nancy nach Mönchengladbach gewechselt, nahm Cuisances Entwicklung einen rasanten Verlauf. Am Ende der Spielzeit 2017/18 wählten ihn die Fans der Borussia gar zum Spieler der Saison.

+++ Manuel Neuer: Gerüchteküche brodelt – hat der Bayern-Torwart sich etwa... +++

---------------

Das ist Michael Cuisance:

  • Geboren am 16. August 1999 in Straßburg, Frankreich
  • Ausgebildet in der Jugendabteilung von Racing Straßburg (später SC Schiltigheim und AS Nancy)
  • Position: Zentrales Mittelfeld
  • Profidebüt am 19. September 2017 für Borussia Mönchengladbach gegen den VfB Stuttgart

---------------

Doch in der Folgesaison geriet der steile Aufstieg ins Stocken, was bei einem 18-Jährigen durchaus einmal eintreffen kann. Gerade einmal elf Bundesliga-Einsätze über insgesamt 268 Minuten konnte Cuisance vorweisen – und fühlte er sich zu mehr berufen.

Trotz mäßiger Leistungen zum FC Bayern München

Im Sommer 2019 folgte er dem Ruf des Rekordmeisters, was heftige Kritik von Sportdirektor Max Eberl und Neu-Coach Marco Rose nach sich zog und deutschlandweit für Unverständnis sorgte.

Der allgemeine Tenor: Warum verlässt ein junger Spieler mit so viel Potenzial einen Klub, der international vertreten ist, als guter Ausbildungsverein gilt und zudem einen der begehrtesten Trainer an Land gezogen hat zugunsten des großen FC Bayern München, wo im Mittelfeld ein Überangebot an starken Akteuren herrscht.

Tatsächlich sollten die Zweifler schnell bestätigt werden, denn außer einer Eskapade mit seinen Fußballschuhen (hier mehr erfahren) hörte man nicht viel von Cuisance an der Säbener Straße.

Verlässt Cuisance die Bayern?

Die überschaubare Spielzeit des 20-Jährigen hat nun offenbar gleich mehrere Klubs auf den Plan gerufen. Laut des französischen Senders „RMC Sport“ sind sowohl die französischen Erstligisten FC Toulouse, Stade Reims, FC Metz und Olympique Marseille als auch die spanischen Vertreter Real Sociedad und Real Valladolid an einer Verpflichtung von Cuisance interessiert. Auch Feyenoord Rotterdam wird als möglicher Abnehmer gehandelt.

Zwar besitzt der Linksfuß, dessen Marktwert auf neun Millionen Euro beziffert wird, in München noch einen Vertrag bis 2024, unmöglich scheint ein Transfer trotzdem nicht. Auch eine Leihe wäre denkbar, damit Cuisance Spielpraxis sammeln kann.

---------------

FCB-Top-News:

FC Bayern München: Platzt der Sané-Transfer wegen DIESES Wechsels?

FC Bayern München: Droht 2021 der große Umbruch? Diese Verträge laufen aus

FC Bayern München: 125 Millionen geboten – schnappt Klopp den Bayern ihren Wunsch-Spieler weg?

---------------

Derweil scheint FCB-Coach Hansi Flick große Stücke auf den Franzosen zu halten. Angesprochen auf die Gewinner des Trainingslagers, hob dieser ihn während der Pressekonferenz vor dem Rückrundenauftakt bei Hertha BSC nämlich hervor.

Flick zufrieden mit Cuisances Entwicklung

„Er ist physisch topfit und, dass er ein guter Fußballer ist, wissen wir alle“ sagte der 54-Jährige. „Für ihn ist es wichtig, dass er das Spiel schnell macht, weil er die fußballerische Qualität hat. Er hat eine Entwicklung gemacht, mit der wir zufrieden sind."

Ob das nun heißt, dass Cuisance erst mittel- oder langfristig eine Option ist und erst einmal woanders seine Erfahrungen sammeln soll, oder ob er kurzfristig eine Option darstellt, ist Interpretationssache. Flick jedenfalls hat bei Joshua Zirkzee und Alphonso Davies schon gezeigt, dass er durchaus auf junge Spieler baut. (sts)

 
 

EURE FAVORITEN