FC Bayern München: Jetzt wird klar, warum Arsene Wenger den Bayern WIRKLICH absagte

Der FC Bayern München und Arsene Wenger: Zu einer Zusammenarbeit wird es in naher Zukunft wohl nicht kommen.
Der FC Bayern München und Arsene Wenger: Zu einer Zusammenarbeit wird es in naher Zukunft wohl nicht kommen.
Foto: imago sportfotodienst

Er galt als Wunschkandidat des FC Bayern München, doch Arsene Wenger lehnte das Angebot für den Trainerposten beim deutschen Meister ab. Nun wird allmählich deutlich, warum der Franzose sich gegen den Job an der Säbener Straße entschied.

Nachdem der FC Bayern München sich am 3. November von Niko Kovac getrennt hatte, gab es für den deutschen Branchenprimus gleich mehrere Kandidaten für die Nachfolge. Ganz oben auf der Liste stand offenbar Arsene Wenger.

FC Bayern München und das Wenger-Theater

Der Franzose war seit seinem Aus beim FC Arsenal im Sommer 2018 vereinslos und wäre daher sofort verfügbar gewesen. Bayern-Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge telefonierte sogar mit dem 70-Jährigen. Zu einer Zusammenarbeit kam es jedoch nicht.

Im Anschluss an das Telefonat gab es großes Wirrwarr. Die Münchner meinten, Wenger habe sich ihnen angeboten, sei aber eigentlich nie ein Kandidat gewesen. Wenger hingegen berichtete, die Bayern hätten ihm den Job angeboten, doch er hätte abgelehnt.

Welche Version auch immer stimmen mag – Fakt ist: Wenger wird nicht Trainer des FC Bayern München. Und nur wenige Tage nach dem viel diskutierten Telefonat wird klar, warum der Franzose den Posten in München wohl ohnehin nicht hätte haben wollen.

Wenger übernimmt FIFA-Posten

Wie die FIFA bekanntgab, wird Wenger beim Weltverband Direktor für Fußballförderung. Alles deutet darauf hin, dass Wenger nach insgesamt 35 Jahren im Trainer-Geschäft kein Interesse mehr an dem alltäglichen Stress hat und lieber bei der FIFA einem Job mit weitaus geringerem Burnout-Potenzial nachgeht.

„Ich freue mich sehr auf diese außerordentlich wichtige Aufgabe, weil ich den Fußball sehr gerne aus übergeordneter Warte analysiere und fest daran glaube, dass die FIFA wirklich eine globale Mission hat“, sagte Wenger. FIFA-Boss Gianni Infantino freute sich, eine der „renommiertesten Persönlichkeiten im Weltfußball“ für den Posten gewinnen zu können.

Die Bayern suchen nun weiter nach einem Nachfolger für Niko Kovac, während Hansi Flick das Team interimsmäßig betreut.

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Sport-Top-News:

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Arsene Wenger - seine Trainer-Stationen

  • 1996 - 2018: FC Arsenal
  • 1995 - 1996: Nagoya Grampus (Japan)
  • 1987 - 1994: AS Monaco
  • 1984 - 1987: AS Nancy
  • 1983 - 1984: AS Cannes

Die Saison des FC Bayern München

Die Bayern starteten zunächst gut in die Saison. Nach sechs Spieltagen lagen die Münchner mit 14 Punkten an der Tabellenspitze. Danach begann der Meister jedoch zu straucheln. In den vergangenen fünf Partien gab es nur zwei Siege - bei zwei Niederlagen und einem Unentschieden.

Nach dem glücklichen 2:1-Sieg beim kriselnden Zweitligisten VfL Bochum und dem anschließenden historischen 1:5-Debakel bei Eintracht Frankfurt musste Trainer Niko Kovac seinen Hut nehmen.

Interimscoach Hansi Flick übernahm, und die Bayern gewannen unter ihm in der Champions League 2:0 gegen Olympaikos Piräus und in der Liga 4:0 gegen Borussia Dortmund.

FC Bayern - Restprogramm 2019

  • 23.11., Liga
    Düsseldorf - Bayern
  • 26.11., C. League
    RS Belgrad - Bayern
  • 30.11., Liga
    Bayern - Leverkusen
  • 7.12., Liga
    Gladbach - Bayern
  • 11.12., C. League
    Bayern - Tottenham
  • 14.12., Liga
    Bayern - Bremen
  • 18.12., Liga
    Freiburg - Bayern
  • 21.12., Liga
    Bayern - Wolfsburg
 
 

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