FC Bayern München: Großer Transfer-Streit! Das steckt dahinter

Beim FC Bayern München brodelt es in der Winterpause zwischen Trainer Hansi Flick und Sportvorstand Hasan Salihamidzic.
Beim FC Bayern München brodelt es in der Winterpause zwischen Trainer Hansi Flick und Sportvorstand Hasan Salihamidzic.
Foto: imago images/ULMER Pressebildagentur - imago images/kolbert-press

Beim FC Bayern München kehrt auch in der Winterpause keine Ruhe ein. Auf der Führungsebene brodelt es zu Jahresbeginn. Grund ist die personelle Situation beim Meister und Kritik an der Kaderplanung. Aber eins nach dem anderen.

Im Trainingslager in Katar muss der FC Bayern München auf einige Stars verzichten. Neben den Langzeitverletzten Niklas Süle (Kreuzbandriss), Lucas Hernandez (Sprunggelenk-OP) und Javi Martinez (Muskelbündelriss) mussten auch Robert Lewandowski (Leisten-OP) und Kingsley Coman (Kapselverletzung im Knie) zuhause bleiben, weil sie noch nicht fit genug sind.

FC Bayern München: Personelle Notlage

Dann der Schock zu Beginn des Trainingslagers: Serge Gnabry klagte über Achillessehnenprobleme und kann in Katar daher keine Trainingseinheiten mit dem Team absolvieren. Zehn Tage vor dem Rückrundenstart gehen die Bayern personell am Stock, und genau das wurmt Trainer Hansi Flick gewaltig.

Der Coach hatte am Mittwoch den dünnen Kader des FC Bayern München kritisiert und redete öffentlich davon, dass dem Rekordmeister der eine oder andere Winter-Neuzugang gut zu Gesicht stehen würde. Hasan Salihamidzic fühlte sich von diesen Worten auf den Schlips getreten. Schließlich ist er als Sportvorstand für die Kaderplanung zuständig.

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Salihamidzic: „Ich war von dem medialen Betreiben der Kaderplanung von Hansi Flick sehr überrascht.“

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Salihamidzic: „Das ist nicht einfach“

Klingt ganz danach, als sei „Brazzo“ über Kritik des Trainers und den öffentlichen Umgang damit alles andere als erfreut gewesen. Salihamidzic wollte aber gleichzeitig vermeiden, dass in der Öffentlichkeit der Eindruck entsteht, bei den Bayern würde es mächtig brodeln. „Da gibt es keine Meinungsverschiedenheit, wir sind in ständigem Austausch.“

Laut des früheren Bayern-Profis sei es enorm schwierig, im Januar einen Star zu verpflichten. „Die Topspieler werden in dieser Transferperiode nicht von ihren Clubs freigegeben“, so Salihamidzic: „Wir prüfen alles. Ich versuche die ganze Zeit, was zu machen. Ich möchte dem Trainer helfen. Aber das ist nicht einfach.“

Die Bayern haben noch drei Wochen Zeit, um auf dem Transfermarkt aktiv zu werden. Am 31. Januar schließt das Transferfenster. (dhe)

 
 

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