FC Bayern München: Alaba-Abgang? Diese böse Rummenigge-Breitseite spricht eine deutliche Sprache

Beim FC Bayern München hat Karl-Heinz Rummenigge sich mit deutlichen Worten zur Personalie David Alaba geäußert.
Beim FC Bayern München hat Karl-Heinz Rummenigge sich mit deutlichen Worten zur Personalie David Alaba geäußert.
Foto: imago images / Poolfoto

Diese Breitseite vom Vorstandsboss des FC Bayern München hat es in sich.

Im Rahmen der offiziellen Vorstellung von Neuzugang Leroy Sané beim FC Bayern München wurde Karl-Heinz Rummenigge auf die auslaufenden Verträge der beiden Stars Thiago und David Alaba angesprochen. Seine Antworten waren so deutlich, wie die Fans es zuvor nur vom Ex-Präsidenten Uli Hoeneß gekannt hatten.

FC Bayern München: Geht David Alaba?

Zunächst stellte Rummenigge klar: „Fakt ist, dass wir mit Thiago und David Alaba die noch ausstehenden Champions-League-Spiele bestreiten wollen. Daran besteht kein Zweifel.“

Der 64-Jährige weiter: „Wir sind in permanenten Gesprächen mit David und seinem Berater. Bis dato haben wir noch keine Lösung gefunden. Wir wollen den Vertrag verlängern. Sollte das nicht möglich sein, müssen wir uns mit anderen Optionen auseinander setzen. Wir müssen abwarten.“

Dann wurde Rummenigge deutlicher und holte zu einer bösen Breitseite aus. „Was ich feststelle: Auf dem Transfermarkt haben die Ablösesummen sich zwischen den Clubs schon merklich nach unten bewegt“, so der Vorstandsboss des FC Bayern München: „Bei den Gehältern – zumindest im Spitzenbereich – scheint zumindest der eine oder andere Berater noch der Meinung zu sein, dass trotz Corona nach wie vor noch die Sonne scheint. Dem ist aber nicht so.“

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Rumms! Das hat gesessen. Auch wenn Rummenigge den Alaba-Berater nicht konkret nannte, war klar, dass der Bayern-Boss sich auf eben diesen bezog. Es klingt nun wahrlich nicht so, als ob die beiden Parteien kurz vor einer Einigung stehen. Ganz im Gegenteil: Diese Aussage stützt die Befürchtung vieler Fans, dass Alaba schon in diesem Sommer gehen könnte.

Leicht widerwillig schob Rummenigge ein paar diplomatischere Worte hinterher: „Aber vielleicht schaffen wir es ja trotzdem, dass wir am Ende zu sowas wie einer – ich nenne es mal – Kompromisslösung kommen.“

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Bleibt Alaba den Bayern doch noch treu?

Alabas Arbeitspapier bei den Bayern läuft am 30. Juni 2021 aus. Der Österreicher hatte zuvor bereits betont, dass er sich vorstellen kann, seine Karriere beim FC Bayern München zu beenden. Diese Ansage scheint Rummenigge herzlich wenig zu beeindrucken.

„Grundsätzlich ist es ja schön, dass er sich vorstellen kann, in München zu verbleiben“, sagte der Vorstandsboss des FC Bayern München: „Das hat er Hasan Salihamidzic ebenfalls mitgeteilt. Es ist aber kein Geheimnis, dass es bei Vertragsverhandlungen auch um die Finanzen geht. Wir haben die Karten offen auf den Tisch gelegt. Jetzt liegt es bei David, ob er bei dem Club bleiben will, bei dem er seit zwölf Jahren spielt und Erfolg hat.“ (dhe)

 
 

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