Bundesliga: Amazon äußert sich zu Pannenstart – und sorgt für Irritationen

Bundesliga bei Amazon: Die Übertragung des Montagsspiels zwischen Bremen und Leverkusen verlief alles andere als reibungslos.
Bundesliga bei Amazon: Die Übertragung des Montagsspiels zwischen Bremen und Leverkusen verlief alles andere als reibungslos.
Foto: imago images/Poolfoto

Misslungenes Debüt für Amazon in der Bundesliga? Davon will der Versandriese und neue „Big Player“ im TV-Rechte-Zirkus nichts wissen.

Im Rechtestreit zwischen Eurosport und der DFL hatte Amazon die Gunst der Stunde genutzt und sich mit einem Blitz-Deal die Rechte für das Montagsspiel in der Bundesliga gesichert. Doch die Übertagung von Bremen – Leverkusen verlief alles andere als glatt.

Amazon Bundesliga: Pannenstart? Übertragung laut Sprecher „weitgehend störungsfrei“

Tonprobleme zogen sich durch die gesamte Partie. Kommentator Matthias Stach war bei vielen Zuschauern durch die gesamte Partie mehrere Sekunden verzögert zu hören – und kommentierte, was der Fan längst gesehen hatte.

Schon vorher klappte ein Interview-Einspieler mit Werder-Trainer Florian Kohfeldt nicht, eine Halbzeit-Schalte zu Leverkusen-Legende Jens Nowotny brach mehrfach zusammen.

Amazon reagierte nun mit einem Statement. Doch das sorgt bei vielen Fans der Bundesliga für Irritationen.

„Nachdem das Montagsspiel der Bundesliga über Kunden des Eurosport Player bei Prime Video Channels nicht verfügbar gemacht werden konnte, hat Amazon schnell im Sinne der Sport-Fans gehandelt und in weniger als 24 Stunden zusammen mit seinen Produktionspartnern erstmals ein Live-Spiel der Fußball-Bundesliga für Prime-Mitglieder ohne Zusatzkosten und weitgehend störungsfrei übertragen“, sagte ein Amazon-Sprecher am Montagabend gegenüber DPA.

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Weitgehend störungsfrei? Das sahen viele Zuschauer anders. Im Netz erreichte Amazon Prime Video während und nach der Partie eine Flut von Beschwerden (>> hier mehr dazu). Amazon entschuldigte sich mehrfach, bekam die Tonprobleme allerdings bis zum Schluss nicht in den Griff.

Auch Sky und Eurosport hatten holprigen Start

Kleiner Trost: Auch Sky („Sky Go“) und Eurosport („Eurosport Player“) hatten bei den ersten Bundesliga-Streams Probleme – und das trotz erheblich größerer Vorlaufzeit.

Bekommt Amazon in der Bundesliga die Chance, es besser zu machen? Der Blitz-Deal mit der DFL galt erst einmal nur für das Montagsspiel Bremen gegen Leverkusen. „Über die weiteren Spiele liegen leider noch keine Informationen vor“, erklärt Amazon. (dso)

 
 

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