1:2 - Wattenscheid verpasst vor Sanés Augen die Überraschung

Manuel Glowacz (l.) von der SG Wattenscheid 09 unterlag den Heidenheimern mit Arne Feick
Manuel Glowacz (l.) von der SG Wattenscheid 09 unterlag den Heidenheimern mit Arne Feick
Foto: dpa
Wattenscheid 09 gibt gegen den 1. FC Heidenheim eine Führung aus der Hand. Ein Doppelschlag bedeutet das Aus in der 1. DFB-Pokal-Runde

Bochum. Fußball-Zweitligist 1. FC Heidenheim ist mit einem Arbeitssieg in die zweite Runde des DFB-Pokals eingezogen. Bei der viertklassigen SG Wattenscheid gewann die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt 2:1 (0:1). Vor 3323 Zuschauern im Lohrheidestadion, unter ihnen auch der ehemalige Wattenscheider Bundesligatorjäger Souleymane Sané, erzielte Demir Tumbul in der 30. Minute das 1:0 für den Außenseiter. Heidenheim kam durch den eingewechselten Niederländer John Verhoek (75.) und Denis Thomalla (80.) zum mühevollen Erfolg.

Erwig-Drüppel vergibt gute Chance

4019 Tage nach dem bis Sonntag letzten Auftritt im DFB-Pokal und dem 1:3 am 20. August 2005 in der ersten Runde gegen Werder Bremen hatte Jonas Erwig-Drüppel für Wattenscheid die erste große Chance. Sein 15-Meter-Schuss (22.) ging knapp vorbei. Im Gegenzug vergab Tim Kleindienst für den Zweitligisten die Möglichkeit zur Führung beim Tabellenneunten der West-Regionalliga.

Dann traf Tumbul per Kopf. Verhoeks Kopfball zum 1:1 war abseitsverdächtig. Thomalla traf dann nach einer Vorlage des eingewechselten Bard Finne entscheidend.

Heidenheim war im Wettbewerb 2015/16 erst im Viertelfinale mit 2:3 am Erstligisten Hertha BSC gescheitert.