Anzeige

Westlotto belohnt ehrenamtlichen Einsatz der Tafel Münster

WestLotto-Geschäftsführer Andreas Kötter überreicht Spendenscheck an die Münster Tafel e.V. (Vorsitzende Erika Wethmar) auf der Weseler Straße in Münster.
WestLotto-Geschäftsführer Andreas Kötter überreicht Spendenscheck an die Münster Tafel e.V. (Vorsitzende Erika Wethmar) auf der Weseler Straße in Münster.
Foto: Carsten Bender
Westlotto-Chef Andreas Kötter überreichte jetzt einen Spendenscheck in Höhe von 5000 Euro an die Münster Tafel e.V. und belohnt damit das ehrenamtliche Engagement der Mitarbeiter, die jede Woche mehr als 9000 Menschen mit ihrem "Zubrot" unterstützen.

Münster. Dass rund 40 Prozent der Umsätze von Lotto 6aus49 & Co. wieder an zahlreiche gemeinwohlorientierte Einrichtungen in Nordrhein-Westfalen ausgeschüttet werden, ist vielen Menschen längst bekannt. Der staatliche Lotterieveranstalter Westlotto setzt dieses gemeinnützige Engagement nun konsequent fort.

Da viele Westlotto-Angestellte in ihrer Freizeit ehrenamtlichen Tätigkeiten nachgehen, entstand der Entschluss, diesen zusätzlichen Einsatz dauerhaft zu fördern. In Zukunft will das Unternehmen genau diese Projekte ehrenamtlichen Engagements der Unternehmensmitarbeiter unterstützen. Dafür wird jährlich ein Extrabudget zur Verfügung gestellt, von dem die Projekte profitieren können.

Tafel beliefert regelmäßig 23 Ausgabestellen

„Bei ehrenamtlichem Engagement gewinnen alle. Nicht nur die Menschen, die von den einzelnen Angeboten oder Projekten direkt profitieren, sondern auch diejenigen, die selbst helfen,“ begründet Westlotto-Geschäftsführer Andreas Kötter den ungewöhnlichen Entschluss.

Den Anfang macht das Unternehmen mit der Münster Tafel, für die einer der Westlotto-Mitarbeiter ehrenamtlich aktiv ist. „Für andere Menschen da zu sein, motiviert und macht glücklich. Auf diese Weise können unsere Angestellten künftig nicht nur beruflich wahre Glücksbringer sein.“ Der Münsteraner Lottochef überreichte Mittwoch nun den ersten Spendenscheck dieser Art in Höhe von 5000 Euro persönlich in der Zentrale der Münster Tafel e.V.

„Wir freuen uns, dass wir mit dieser Spende bedacht worden sind“, kommentiert die Vorsitzende der Tafel, Erika Wethmar. „Mit dem Geld können wir vier Monate lang unsere vier Autos volltanken, mit denen wir regelmäßig alle 23 Ausgabestellen beliefern. Das ist toll.“

Jugendliche arbeiten bei Suizidprävention der Caritas in Gelsenkirchen

Projektleiterin Vivien Lowin mit Peerberaterin Ann-Marie Bappert. Peerberater sind Jugendliche, die als Erstkontaktpersonen zur Verfügung stehen für andere Jugendliche, die sich mit dem Gedanken der Selbsttötung tragen.
Projektleiterin Vivien Lowin mit Peerberaterin Ann-Marie Bappert. Peerberater sind Jugendliche, die als Erstkontaktpersonen zur Verfügung stehen für andere Jugendliche, die sich mit dem Gedanken der Selbsttötung tragen.
Foto: Grätz
Junge Menschen helfen jungen Menschen: [U 25] heißt das Online-Angebot der Caritas Gelsenkirchen zur Suizidprävention, bei dem Jugendliche ohne besondere Ausbildung oder Studium Selbstmordgefährdeten der eigenen Generation helfen. Fachwissen fehlt ihnen zwar, doch sie sprechen dieselbe Sprache.