Mit dem Sonderzug nach Südtirol

Ferienbeginn in NRW bedeutet gleichzeitig Urlaubszeit: Bereits seit 1948 verreisen Kinder- und Jugendliche mit dem Jugendrotkreuz Nordrhein.
Ferienbeginn in NRW bedeutet gleichzeitig Urlaubszeit: Bereits seit 1948 verreisen Kinder- und Jugendliche mit dem Jugendrotkreuz Nordrhein.
Foto: JRK Nordrhein
Ferienbeginn in NRW bedeutet gleichzeitig Urlaubszeit: Bereits seit 1948 verreisen Kinder- und Jugendliche mit dem Jugendrotkreuz Nordrhein.

Das Jugendrotkreuz (JRK) des DRK-Landesverbandes Nordrhein e.V. blickt auf eine mehr als 70-jährige Geschichte im Bereich der Kinder- und Jugendreisen zurück. Mehr als eine Viertelmillion Kinder und Jugendliche sind bereits mit dem Jugendrotkreuz verreist. Damals hieß das Hauptreiseziel nicht „Korfu“, „Gardasee“ oder „Rügen“, sondern „Südtirol“.

Um die rund 120 Kinder und Jugendliche nach Südtirol zu bringen, wurde in den Sommerferien ein kompletter Sonderzug bei der Bundesbahn angemietet. Dieser sammelte die Teilnehmer in Essen, Duisburg, Düsseldorf und Köln ein, um sie innerhalb einer 24-stündigen Fahrt über Nacht an den Erholungsort bringen. In Südtirol wurden die Teilnehmer auf unterschiedliche Orte und Häuser aufgeteilt.

Keine Langeweile

„Ob Zimmerolympiade, das Basteln einer Lagerzeitung, Schnitzeljagd, Fußballturnier oder Wanderung: Langeweile gab es nicht“, so Christiane Fischer, ehemalige Betreuerin einer Südtirol Freizeit. „Vor Ort sind die Kinder selber kreativ geworden und haben innerhalb einer fröhlichen und ungezwungenen Gemeinschaft neue Dinge kennenlernen können. Besonders schön war es, die Kinder auch für einfache Dinge, wie zum Beispiel eine Wanderung, begeistern zu können.“

Rebecca Rothe, Bildungsreferentin für Kinder- und Jugendreisen beim Jugendrotkreuz, erklärt: „Bis heute stellen unsere Angebote ein wichtiges Lernfeld für die Heranwachsenden dar. Die Kinder und Jugendlichen sammeln gemeinsame Erfahrungen in einer Gruppe von Gleichaltrigen. Dies stärkt nicht nur das Selbstbewusstsein, sondern auch die Eigenständigkeit der Teilnehmer.“

Neben Kinderfreizeiten bietet das Jugendrotkreuz auch begleitete Reisen für Menschen mit Behinderung, Jugendfreizeiten, Sprach- und Tagesreisen ins In- und Ausland, etwa nach Italien, Spanien oder Schweden an. Die aktuellen Reiseangebote sowie weiterführende Informationen finden Sie unter: www.jrk-ferien.de

Über die Kinder- und Jugendreisen des Jugendrotkreuzes

Das Jugendrotkreuz wurde 1925 gegründet und ist Teil der weltweiten Gemeinschaft von Menschen der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung. Kinder- und Jugendreisen sind eines der Schwerpunkte in der Jugendverbandsarbeit des Jugendrotkreuzes des Landesverbandes Nordrhein e.V.. Seit 1948 verreisen Kinder und Jugendliche mit dem Jugendrotkreuz.

In der aktuellen Saison bietet das Jugendrotkreuz ein vielfältiges Angebot für alle Kinder und Jugendliche, unabhängig von einer Mitgliedschaft im Roten Kreuz, Nationalität, Konfession, ob mit oder ohne Handicap, in den Sommer- und Herbstferien an. Betreut werden die Teilnehmer von geschulten ehrenamtlichen Betreuern. Der Betreuerschlüssel liegt bei 1:3 bis 1:6.

Hintergrund DRK-Landesverband Nordrhein e.V.

Der DRK-Landesverband Nordrhein e.V. ist Teil der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung, die 1863 von dem Schweizer Henry Dunant gegründet wurde. Zu ihr gehören weltweit mehr als 125 Millionen Menschen, die unterschiedslos Opfern von Konflikten und Katastrophen sowie anderen Bedürftigen helfen - orientiert allein an dem Maß der Not. Das DRK-Netzwerk in NRW setzt sich zusammen aus zwei Landesverbänden, 67 Kreisverbänden, 402 Ortsvereinen und fünf DRK-Schwesternschaften.

Im DRK engagieren sich in NRW rund 500.000 fördernde Mitglieder, ehrenamtlich und hauptamtlich Engagierte. Zu den vielfältigen Aufgabenfeldern des Roten Kreuzes zählen soziale Dienste, Flüchtlingshilfe, Freiwilligendienste, Rettungsdienst, Blutspendedienst, Suchdienst, Katastrophenschutz und die Erste-Hilfe-Ausbildung. Darüber hinaus nimmt das DRK auch internationale humanitäre Aufgaben wahr.

Infokasten: Das Lotto-Prinzip

Als einer der größten gesellschaftlicher Träger im Bereich Wohlfahrt profitiert das Deutsche Rote Kreuz vom Lotto-Prinzip. Rund 40 Prozent der Spieleinsätze der Tipper bei WestLotto gehen an das Land NRW, das daraus wiederum das Gemeinwohl fördert. Mehr als 650 Millionen Euro sind auf diesem Weg allein im vergangenen Jahr zusammengekommen. Weitere Informationen dazu finden Sie auf www.lotto-prinzip.de

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