Caritas will gute Rahmenbedingungen für Ehrenamtler schaffen

Ausgebildet zur Gewinnung und Förderung von Ehrenamtlichen: die neuen Ehrenamtskoordinatoren aus caritativen Verbänden und Initiativen mit Projektkoordinator Theodor Damm, dem Paderborner Diözesan-Caritasdirektor Josef Lüttig (von rechts), Referent Heinz Janning (links) und Ursula Steiner, Projektkoordinatorin der Caritas im Erzbistum Paderborn (5. von links).
Ausgebildet zur Gewinnung und Förderung von Ehrenamtlichen: die neuen Ehrenamtskoordinatoren aus caritativen Verbänden und Initiativen mit Projektkoordinator Theodor Damm, dem Paderborner Diözesan-Caritasdirektor Josef Lüttig (von rechts), Referent Heinz Janning (links) und Ursula Steiner, Projektkoordinatorin der Caritas im Erzbistum Paderborn (5. von links).
Foto: cpd / Jonas
Die Caritas in NRW fördert und betreut Ehrenamtliche. 17 Teilnehmer absolvierten im Rahmen des landesweiten EU-Projekts "win-win für Alle!" verschiedene Kurse zum Thema Ehrenamtskoordination. Nach drei Jahren ging das Projekt zu Ende, auf die Teilnehmer wartet nun "bunte und vielfältige" Arbeit.

„Ehrenamt muss Spaß machen“, sagte der Paderborner Diözesan-Caritasdirektor Josef Lüttig zum Abschluss des fünften Kurses für Ehrenamtskoordinatoren im Rahmen des landesweiten EU-Projektes „win-win für Alle!“ in Paderborn. Die Caritas in NRW wolle deshalb „modernes Ehrenamt“ fördern und „qualitativ hochwertig begleiten und weiterentwickeln“, damit der Einsatz von Ehrenamtlichen für beide Seiten ein Gewinn sei.

17 Teilnehmern aus karitativen Verbänden und Initiativen in NRW überreichte Lüttig im Rahmen einer Abschlussfeier im Paderborner Liborianum ihr Zertifikat als Ehrenamtskoordinatoren. Mit dem fünften und letzten Kurs geht das Projekt nach drei Jahren zu Ende, mit dem das neue Berufsprofil des Ehrenamtskoordinators in den Diensten und Einrichtungen der Caritas in NRW in den Blick genommen wird.

„Für die Ehrenamtsarbeit braucht es gute Rahmenbedingungen“, betonte Diözesan-Caritasdirektor Josef Lüttig. Investitionen in diesem Bereich sollten sich aber „nicht primär betriebswirtschaftlich, sondern vor allem qualitativ lohnen.“ Mit der Weiterentwicklung einer professionellen Betreuung und Förderung von Ehrenamtlichen habe die Caritas in NRW einen „sehr, sehr guten Weg“ eingeschlagen.

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten für Ehrenamtliche

Wie können Ehrenamtliche gewonnen werden, wie begleitet werden? Welche Rahmenbedingungen brauchen sie? Mit Fragen wie diesen, Beispielen aus der Praxis und der Planung eines eigenen Projektes, beschäftigten sich die Teilnehmer des Kurses in sechs Abschnitten. Im Rahmen der Abschlussveranstaltung präsentierte Claudia Wetter von der Caritas im Kreis Soest ihr Konzept für die Gewinnung von Ehrenamtlichen für 13 Offene Ganztagsschulen, Claudia Kruse von der Caritas im Dekanat Büren die Überprüfung eines Angebots für Ratsuchende und Ernst Heien die geplante Einbindung von Ehrenamtlichen in einem Altenheim der Caritas in Geldern. „Bunt und vielfältig“ seien die Einsatzmöglichkeiten von Ehrenamtlichen in den Diensten und Einrichtungen der Caritas, resümierte Theodor Damm vom Diözesan-Caritasverband Münster, der die Kurse „win-win für Alle!“ NRW-weit koordinierte.

Westlotto unterstützt die Caritas. Bereits seit mehr als einem halben Jahrhundert trägt der Erlös aus Glücksspielprodukten dazu bei, Leistungen zu erbringen, für die andere öffentliche und private Mittel nicht oder zumindest nicht in ausreichendem Maß zur Verfügung stehen. Zahlreiche gemeinnützige Projekte und Aufgaben werden mit Westlotto-Geldern finanziert und sollen die Lebensqualität der Menschen in NRW verbessern.

Mann muss Lotto-Million mit Ex-Frau teilen

Ausgerechnet seiner Ex-Frau muss ein Mann aus Mönchengladbach einen ordentlichen Batzen vom Lotto-Gewinn abgeben. Das hat der Bundesgerichtshof entschieden.
Ausgerechnet seiner Ex-Frau muss ein Mann aus Mönchengladbach einen ordentlichen Batzen vom Lotto-Gewinn abgeben. Das hat der Bundesgerichtshof entschieden.
Foto: dpa
Der Rosenkrieg um die Lotto-Million vom Niederrhein ist entschieden: Ein Rentner aus Mönchengladbach muss seiner Ex-Frau einen Anteil des Gewinns zahlen. Und das, obwohl das Ehepaar zum Zeitpunkt des Lottoglücks bereits acht Jahre getrennt lebte. Einen Grund für ihre Entscheidung verrieten die BGH-Richter noch nicht.