Sony-CEO betitelt Nintendo Wii als „teures Nischen-Gerät“

„Teures Nischen-Spielgerät“ – so hat bisher noch keiner die Wii betitelt. Aber Sony-CEO Howard Stringer sieht keine Konkurrenz in der Nintendo-Konsole und begründet das auch dementsprechend.

Auf der Media-Konferenz von Allen & Co sprach Sony-CEO Howard Stringer in der vergangenen Woche über die Konkurrenz. Allerdings sieht Stringer keinen Grund zur Panik. Die Wii-Konsole von Nintendo stehe in keiner Konkurrenz zur PlayStation 3, so Stringer. Sie verfügt schlicht und einfach nicht über die Fähigkeit Blu-ray-Filme abzuspielen. Gleichzeitig könne die Wii auch nicht vollständig auf das Internet zugreifen.

„Ich habe mit der Wii gespielt. Ich sehe darin keine Konkurrenz“, sagte Stringer. „Es ist mehr so ein teures Nischen-Spielgerät. Wir verkaufen jetzt eine Menge PlayStation-3-Konsolen, und es ist immer noch der beste Weg, einen Blu-ray-Player zu kaufen.“

Ob da etwa der Neid bei Sony zu sehen ist? Die PS3 hat zwar eine bessere Technik, doch der Preis ist immer noch ein großes Hindernis. In Nordamerika kostet die PlayStation 3 399 US-Dollar, Nintendos Wii dagegen nur 249 Dollar. Nach Angaben des Analysten-Unternehmens NPD-Group verkaufte Sony in den ersten fünf Monaten rund 1,2 Millionen PS3-Einheiten in den USA. Nintendos Wii fand im Vergleich rund 2,8 Millionen Mal einen Abnehmer.

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