Kinect noch nicht bereit für Street Fighter

In den Foren sind die Ziele für die neue Generation der Motion-Controller klar definiert. Viele Spieler wollen richtige Action-Titel und Beat’em-ups mit einer authentischen Steuerung. Doch kann das jetzt schon überhaupt geleistet werden?

Microsofts Bewegungssteuerung Kinect hat für einige Spieler die Nase im Kampf der neuen Motion-Controller vorne. Die Tiefensensor-Kamera in der Kinect-Hardware erfasst den ganzen Körper, weshalb der Spieler nur durch seine Bewegungen das Spiel steuert. Andere Controller werden somit nicht benötigt.

Momentan fehlt es Kinect, ähnlich wie der Bewegungssteuerung von Sony, noch an Spielen, die den Hardcore-Spieler anlocken. Party- und Hüpfspiele sollen die Zeit zu den später geplanten AAA-Titeln überbrücken. Von den zukünftigen Spielen hat die Fanbase jedoch schon eine ganz genaue Vorstellung: Beat’em-ups sind klar das favorisierte Genre. Aber können Spiele wie Street Fighter überhaupt glaubwürdig umgesetzt werden?

Wir haben auf der Gamescom Luc Verdier von den AMA Studios zu diesem Thema befragt. Zusammen mit Ubisoft stellte der Producer "Fighters Uncaged" vor, ein Beat’em-up, das sich wie viele andere Spiele für Move und Kinect noch eher mit einfacheren, wenn auch manchmal schweißtreibenden Bewegungen zufrieden gibt und noch nicht hundertprozentig Wert auf genaue Schlagabfolgen legt.

„Sowas wie Street Fighter kann man momentan noch nicht richtig umsetzten. Dafür ist die Technik einfach noch nicht ausgereift genug“, so Verdier. „Zudem muss man auch sehen, dass Street Fighter viel vom Spieler abverlangen würde. Die ganzen Moves und dergleichen sind nicht umsetzbar. In einer einfachen Fassung vielleicht, aber ein derart schnelles Gaming ist derzeit nicht umzusetzen.“

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