Gelsenkirchen

Bilanz der durchwachsenen Schalker Hinrunde - Bentaleb schlägt ein, Stambouli enttäuscht

  • Der FC Schalke 04 hat eine durchwachsene Hinrunde hingelegt
  • Für das internationale Geschäft wird es wohl nicht mehr reichen
  • Eine Bilanz

Aufsteiger:

Gelsenkirchen. Neuzugang Nabil Bentaleb schlug sofort ein und ist aus der Startelf nicht mehr wegzudenken. Der Algerier dürfte für 19 Millionen Euro fest verpflichtet werden.

Leon Goretzka hat noch einmal einen Schritt nach vorn gemacht. Er ist im Mannschaftsrat, unumstrittener Stammspieler und überzeugte auch in der A-Nationalelf. Sead Kolasinac gelang eine herausragende Leistung im Derby beim BVB - zudem hat er sich in der Offensive stark verbessert.

Absteiger:

Mit großen Hoffnungen kam Benjamin Stambouli von Paris St. Germain, er kostete acht Millionen Euro. Diese Summe konnte er bis jetzt noch nicht rechtfertigen. Er hat noch kein überragendes Spiel abgeliefert.

Die Zeit von Klaas-Jan Huntelaar läuft ab. Er erzielte erst ein Tor, saß zu Saisonbeginn auch mal auf der Bank. Zuletzt fehlte er verletzt. Junior Caicara und Dennis Aogo haben ihre Stammplätze aus dem Vorjahr verloren. Sie sind Bankdrücker.

Prognose:

Die Hinrunde hat Schalke verpatzt. 18 Punkte nach 16 Spielen sind die schwächste Ausbeute seit 19 Jahren. Um sich noch fürs internationale Geschäft zu qualifizieren, müsste S04 mindestens 30 Punkte holen.

Das ist unwahrscheinlich: Stürmer Embolo ist verletzt, Bentaleb, Choupo-Moting und Baba weilen im Januar beim Afrika-Cup – hinzu kommt die Dreifach-Belastung mit Bundesliga, Europa League und Pokal. Platz 7 bis 11 – mehr ist nicht drin.

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