Vorsicht vor Bettwanzen auf Reisen

Eine Bettwanze beim Blutsaugen auf menschlicher Haut, veröffentlicht von der Harvard Universität.
Eine Bettwanze beim Blutsaugen auf menschlicher Haut, veröffentlicht von der Harvard Universität.
Foto: dpa
Die Parasiten verstecken Matratzen und Ritzen im Bett. Sie sind nachtaktiv und ernähren sich vom Blut ihrer Wirte. Gefährlich ist das aber nicht.

Sie verstecken sich in Ritzen und in Matratzen und kommen meist erst in der Nacht heraus: Bettwanzen. Die Insekten werden etwa so groß wie Marienkäfer. Ihr ovaler Körper ist braun. Bettwanzen saugen Blut und ernähren sich davon. Ähnlich wie Mücken können sie stechen, auch Menschen. Meist juckt danach die Haut. Gefährlich sind sie nicht. Bislang ist nicht bekannt, dass sie Krankheiten auf Menschen übertragen.

Bettwanzen gibt es weltweit. In letzter Zeit werden sie häufiger auch auf Hütten in den Alpen gefunden. Ein Grund dafür ist: Urlauber wandern von Hütte zu Hütte. Dabei gelangen die Bettwanzen oft unbemerkt in Kleidung und Schlafsäcke und reisen mit. Die Insekten sind sehr robust. Sie überstehen es manchmal sogar, wenn sie in der Waschmaschine mitgewaschen werden. Einige Hüttenwirte bekämpfen die Bettwanzen nun auf besondere Weise: Jeder neue Gast muss seinen Hüttenschlafsack in eine Mikrowelle stecken. Das tötet die Wanzen. (dpa)

 
 

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