Sitzplatzreservierung auf der Langstrecke kostet meist extra

Nicht nur bei den Billigfliegern kostet eine Sitzplatzreservierung extra. Premium-Airlines schließen sich diesem Modell inzwischen an, wie die Zeitschrift "Reise & Preise" herausfand.
Nicht nur bei den Billigfliegern kostet eine Sitzplatzreservierung extra. Premium-Airlines schließen sich diesem Modell inzwischen an, wie die Zeitschrift "Reise & Preise" herausfand.
Foto: dpa
Sitzplätze im Flugzeug lassen sich bei der Buchung im Internet gleich reservieren. Meist kostet das allerdings auch auf Langstreckenflügen extra.

Buxtehude. Die Experten der Zeitschrift "Reise & Preise" (Ausgabe 4/2018) haben die Kosten für Sitzplatzreservierungen auf Flügen von Deutschland in Richtung Asien und Australien untersucht. Das Ergebnis: Nur bei vier Airlines war die Reservierung grundsätzlich gratis.

Die Lufthansa zum Beispiel berechnet auf einem Flug von Frankfurt nach Bangkok und zurück 70 Euro. Bei Condor sind es 40 Euro. Bei den Billigfliegern ist es Standard, dass Extraleistungen wie ein bestimmter Sitzplatz extra kosten. Dieses Modell etabliert sich nun auch bei vielen Premium-Airlines.

Genau hinschauen

Viele Fluggesellschaften bieten verschiedene Tarife innerhalb der Economy-Klasse an, darunter solche mit weniger Leistungen, etwa "Basic" oder "Light". Hier kostet die Sitzplatzreservierung einen Aufschlag - in einem teureren Tarif nicht. Flugreisende müssen also genau hinschauen.

Richtig kostspielig sind auf Langstreckenflügen sogenannte XL-Sitze mit mehr Beinfreiheit, etwa am Notausgang. Solche Sitze würden in der Regel teuer verkauft, so die Zeitschrift. Auf einem Asien-Flug hin und zurück kann der Aufschlag bei mehr als 400 Euro liegen. (dpa)

 
 

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