Römer-Schlachtfeld am Harzhorn soll touristisch vermarktet werden

So wie diese Aktion im Heimathaus in Lippramsdorf am Antoniusweg könnten auch die touristischen Vermarktungskonzepte für das römisch-germanische Schlachtfeld am Harzhorn im Kreis Northeim aussehen.
So wie diese Aktion im Heimathaus in Lippramsdorf am Antoniusweg könnten auch die touristischen Vermarktungskonzepte für das römisch-germanische Schlachtfeld am Harzhorn im Kreis Northeim aussehen.
Foto: Lutz von Staegmann
Das römisch-germanische Schlachtfeld am Harzhorn im Kreis Northeim soll touristisch vermarktet werden. Die Technische Hochschule Aachen arbeitet an einem Konzept. Die Entdeckung des Schlachtfeldes vor drei Jahren war eine wissenschaftliche Sensation.

Northeim. Das vor drei Jahren entdeckte römisch-germanische Schlachtfeld am Harzhorn im Kreis Northeim soll in großem Stil touristisch vermarktet werden. Mit der Erstellung eines Konzeptes ist jetzt die Technische Hochschule Aachen beauftragt worden, wie Landrat Michael Wickmann (SPD) am Donnerstag in Northeim mitteilte.

Der Auftrag habe ein Volumen von knapp 45.000 Euro. Das Konzept soll bis zum nächsten Frühjahr vorliegen. Archäologen haben auf dem etwa 500 mal 1.000 Meter großen Gelände bislang etwa 2.000 Fundstücke geborgen. Die Wissenschaftler konnten die damalige Schlacht auf den Zeitraum zwischen 230 und 235 nach Christus datieren. Die Entdeckung des Schlachtfeldes gilt als wissenschaftliche Sensation. (dapd)