Radtourtipp - Von Bochum Querenburg nach Witten-Heven

1980 wurde der Kemnader See eingeweiht. In Sachen Naherholung ist er für Zigtausende erste Adresse: Spaziergänger, Skater, Radler, Wassersportler, Hundefreunde und Golfer haben hier ihren Spaß.
1980 wurde der Kemnader See eingeweiht. In Sachen Naherholung ist er für Zigtausende erste Adresse: Spaziergänger, Skater, Radler, Wassersportler, Hundefreunde und Golfer haben hier ihren Spaß.
Foto: Wolfgang Berke
Mitten im Ruhrgebiet gibt es noch Abenteuer. Und zwar solche, die Sie mit einem Fahrrad bestehen können. Ganz entspannt – aber trotzdem spannend. Viele schöne Fahrrad- und Freizeitwege sind nicht ausgeschildert. Aber sie führen meist durchs Grüne – und erstaunlicherweise oft mitten durch die Städte.

[kein Linktext vorhanden]Noch vor 50 Jahren hatte Bochum hinter Wiemelhausen aufgehört. Die Stadtteile Steinkuhl und Hustadt, zwischen denen wir hindurchradeln, sind erst entstanden, als sich im Norden das Opel-Werk und im Süden die Ruhr-Universität ansiedelten.

Bochum. Das Opelwerk streifen wir fast (Heintzmannstraße/ Asbeck), die Ruhr-Uni ist etwa ein Kilometer von der Route entfernt, die in einem großen Bogen um die Hochschule führt. Die Landschaft, durch die wir dabei radeln, ist geprägt von Ackerbau und Viehzucht.

Und exakt genauso sah es vor einem halben Jahrhundert auch auf dem heutigen Campus aus. Aber aller ländlichen Idylle zum Trotz: Die Zivilisation rauscht unüberhörbar um uns herum. Kein Wunder, denn Unistraße, A 43, A 44 und B 226 sind immer nur einen Steinwurf von unserer Route entfernt.

Unterwegs

Die Route führt inmitten eines Grünzugs nahezu straßen- und kreuzungsfrei durch den Bochumer Stadtteil Steinkuhl und trägt uns im großen Bogen um die Hustadt.

Auf dem Weg zurück zur Ruhr fahren wir längs des Ölbachs wieder nach Süden. In Höhe des Hafens Heveney erreichen wir den Kemnader Stausee. Bis auf die kurzen Straßenabschnitte und den Bereich am Kemnader See hat der Weg fast ausnahmslos eine wassergebundene Decke.

Abstecher

BuchtippAuf dieser Etappe bieten sich mehrere Abstecher an. Wer den Riesencampus im Grünen noch nicht kennt, sollte der Ruhr-Uni einen Besuch abstatten. Nähert man sich der Uni von Süden, bietet sich unbedingt ein Weg durch den Botanischen Garten an. Man kann auch den Kemnader See auf einem schönen, asphaltierten Fahrradweg umrunden (ca. 8 km), bevor man die Tour weiterfährt.

Gastronomie

An der Ecke Untere Heintzmannstraße/Asbeck liegt der Blaue Engel, eine vor allem bei Studenten beliebte Gaststätte mit kleinem Biergarten. Am Kemnader See gibt es rund um den Hafen Heveney Möglichkeiten, zu rasten und sich zu erfrischen.

 
 

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