Radfahren soll mit Routenplanern leichter werden

Experten aus acht Bundesländern arbeiten daran, fernreisenden Radlern das Leben zu erleichtern.
Experten aus acht Bundesländern arbeiten daran, fernreisenden Radlern das Leben zu erleichtern.
Foto: Foto: alpenguehen
Radfahrer kennen das Problem: Wer eine ausgiebige Tour plant, die gar über Landesgrenzen hinweg geht, muss Informationen wälzen und sich die Route oft mühsam zusammensuchen. Um dies zu erleichten, unterhalten sich Experten aus acht Bundesländern über überregionale Routenplanung - und über "VeRa".

Mainz. Radfahrer in acht Bundesländern sollen künftig leichter den richtigen Weg finden können. Über dieses Projekt beraten Experten seit Montag in Mainz. Rheinland-Pfalz arbeitet mit Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein und Thüringen an einem entsprechenden Online-Dienst.

Er soll ab dem Frühjahr zur Verfügung stehen und Radlern die überregionale Routenplanung erleichtern. Voraussetzungen dafür sind Wege mit wenig Verkehr, einwandfreien Fahrbahnen und einer guten Beschilderung. Das Projekt nennt sich "VeRa" (Verknüpfung von Radroutenplanern).

Internet- und Smartphone-Angebote zusammenführen

Damit kann Radfahren nach Ansicht des rheinland-pfälzischen Verkehrsministers Roger Lewentz (SPD) auch sicherer werden. Bis zu diesem Dienstag diskutieren die Experten darüber, wie die vielen Internet-Angebote und Smartphone-Anwendungen für Radler zusammengeführt werden können.