Karl-May-Museum soll für 10 Millionen Euro umgebaut werden

Martin Dulig (SPD), Wirtschaftsminister von Sachsen, steht bei einer Präsentation zum geplanten Neu- und Umbau des Karl-May-Museums in der Villa Bärenfett neben einer Indianerpuppe die einen Sioux-Häuptling zeigt.
Martin Dulig (SPD), Wirtschaftsminister von Sachsen, steht bei einer Präsentation zum geplanten Neu- und Umbau des Karl-May-Museums in der Villa Bärenfett neben einer Indianerpuppe die einen Sioux-Häuptling zeigt.
Foto: Robert Michael/dpa
Das Karl-May-Museum Radebeul zieht jedes Jahr Besucher aus der ganzen Welt. Für eine Umgestaltung wurden jetzt 10 Millionen Euro bereitgestellt.

Radebeul. Das Karl-May-Museum in Radebeul soll in den nächsten Jahren umgestaltet und um einen modernen Neubau erweitert werden. Dafür sind nach Angaben des sächsischen Wirtschaftsministeriums vom Mittwoch rund zehn Millionen Euro eingeplant.

Die Mittel stammen von Bund, Land und Kommune. Dafür soll ab 2022 zu den historischen Museumsgebäuden „Villa Shatterhand“ und „Villa Bärenfett“ ein Neubau an der Meißner Straße hinzukommen, der Platz für Sonderschauen und zeitgemäße Angebote bietet.

Besucher aus der ganzen Welt

„Das Werk von Karl May steht für Abenteuer, Neugier und Freundschaft, aber auch für Toleranz, ‎Völkerverständigung und Frieden. Das Karl-May-Museum zieht mit seinen Angeboten genauso ‎Familien mit Kindern aus der Umgebung wie Besucher aus der ganzen Welt an“, so der für Tourismus zuständige Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD).

Vor 175 Jahren wurde Karl May geborenDer Abenteuerschriftsteller Karl May (1842-1912) hatte von 1888 bis zu seinem Tod in der Kleinstadt bei Dresden gelebt. Die von ihm 1895 erworbene Villa „Shatterhand“ und die 1926 hinzugebaute Villa „Bärenfett“ gehören zum Museum. Es war 1928 von seiner Witwe Klara mit der bis heute erhalten gebliebenen Sammlung des Indianerfreundes Patty Frank eröffnet worden.

 
 

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