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Französischer Hotelkonzern Accor verkauft Motelkette

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Die billigen Motels der Kette Motel 6 waren bei Studenten beliebt. Der Hotelkonzern Accor hat mit der Billigkette aber offenbar nicht so viel verdient wie erhofft. Foto: Getty
Transfer im Hotel-Business: Der französische Hotelkonzern Accor (Ibis, Etap Hotel) hat sich von seiner Billigkette Motel 6 getrennt. Die Kette ging für knapp 1,6 Milliarden Euro an einen Investmentfonds. Die Motels waren zwar bei Studenten beliebt, sollen aber zuletzt nicht mehr so profitabel gewesen sein wie die Hotelketten des Konzerns.

Paris. 

Der französische Hotelkonzern Accor hat seine nordamerikanische Billigkette Motel 6 für 1,9 Milliarden Dollar (knapp 1,5 Milliarden Euro) an den US-Investmentfonds Blackstone verkauft. Die mehr als 1100 Motels in den USA und Kanada hätten nicht mehr zu den restlichen Unternehmensaktivitäten gepasst, sagte Accor-Chef Denis Hennequin am Dienstag bei einer Telefonkonferenz.

Die vor allem bei Studenten beliebten Motels waren dem Unternehmen zufolge nicht so rentabel wie die anderen Accor-Hotelketten, beispielsweise Ibis oder Etap Hotel. Accor ist in den USA weiter mit seinen Hotels Sofitel und Novotel präsent. Der europaweit größte Hotelkonzern hatte im vergangenen Jahr einen Gewinn von 27 Millionen Euro gemacht. (afp)