Veröffentlicht inReise

Barfußpark in der Heide startet in die neue Saison

Ein Junge geht im Barfußpark durch ein Becken mit Matsch. (zu dpa «Barfußpark in der Heide startet in Saison») Foto: Philipp Schulze/dpa
Ein Junge geht im Barfußpark durch ein Becken mit Matsch. Foto: Philipp Schulze/dpa
Ohne Schuhe über Stock und Stein: Der Barfußpark in der Lüneburger Heide öffnet am Samstag wieder. Für Menschen aus der Ukraine ist der Besuch kostenlos.

Egestorf. 

Der Barfußpark in Egestorf in der Lüneburger Heide mit seinen 60 Stationen startet am Samstag in die neue Saison. Nach heftigen Stürmen waren die Vorbereitungsarbeiten in diesem Jahr besonders umfangreich, wie Geschäftsführerin Kerstin Albers mitteilte. „Fast 50 Bäume sind umgeknickt, aber die Stationen haben nichts abgekriegt“, sagte sie. Bis zum 30. September ist der Erlebnispfad täglich geöffnet.

Mindestziel: Freude schenken

Besucherinnen und Besucher können dort barfuß verschiedene Untergründe erkunden – etwa beim Laufen über Scherben, Flaschenkorken und pieksigen Rindenmulch – und so die Natur neu erspüren. Geflüchteten aus der Ukraine wollen die Betreiber den Besuch umsonst ermöglichen. Wer einen gültigen ukrainischen Pass vorzeige, bekomme freien Eintritt. „Wir wollen wenigstens ein bisschen Freude schenken“, sagte Albers. Man wolle auch Führungen mit Übersetzern anbieten.

Schwimmen, Volleyball, Yoga

Der Weg durch den 14 Hektar großen, hügeligen Park mitten im Naturschutzgebiet Lüneburger Heide führt über Wiesen, Sand- und Lehmböden und auch über Baumstämme. Die wechselnden Untergründe sollen Reflexzonen und Akupunkturpunkte der Füße stimulieren und massieren. Für die Überquerung der 45 Meter langen, wackeligen Hängebrücke sollte man schwindelfrei sein. 1500 Menschen können gleichzeitig in den hügeligen Park, ein Online-System vereinfacht die Organisation.

Neben dem Erlebnis-Parcours, nicht weit entfernt von der Autobahn A7, gibt es ein Waldschwimmbad, das am 15. Mai eröffnet, ein Beachvolleyball-Feld und einen Yoga-Wald mit neun Stationen. Für Kindergeburtstage werden auch Übernachtungsmöglichkeiten in kleinen Hütten genutzt. Das Salzineum – ein komplett mit Salz ausgekleideter Raum plus Inhalator – wird noch neu gemacht. (dpa)