Auch Zoos und Museen profitierten vom Luther-Jahr

Schnittpunkt von Nord- und Südroute - und auch ein guter Ausgangspunkt für Touren auf der Straße der Romanik - ist die Landeshauptstadt Magdeburg mit ihrem Dom.
Schnittpunkt von Nord- und Südroute - und auch ein guter Ausgangspunkt für Touren auf der Straße der Romanik - ist die Landeshauptstadt Magdeburg mit ihrem Dom.
Foto: IMG Sachsen-Anhalt mbH/Michael Bader
Das Luther-Jahr hat neben den Herbergen auch Museen, Burgen oder Zoos in Sachsen-Anhalt einen wahren Gästeansturm beschert.

Magdeburg. Das Luther-Jahr hat neben den Herbergen auch Museen, Burgen oder Zoos in Sachsen-Anhalt einen wahren Gästeansturm beschert. Das geht aus einer Umfrage der beiden Industrie- und Handelskammern unter mehr als 200 Anbietern hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Demnach meldeten die Befragten für das vergangene Jahr ein Besucherplus von acht Prozent im Vergleich zu 2016. Neben der guten Konjunktur gaben viele auch neue Attraktionen sowie das Jubiläumsjahr als Grund für den Zuwachs an.

Starkes Plus bei Zoos, Museen, Kirchen sowie Burgen und Schlössern

Besonders stark fiel das Plus bei Zoos (+21 Prozent), Museen (+20 Prozent) sowie Kirchen, Burgen und Schlössern (+14 Prozent) aus, hieß es im «Freizeitbarometer» der Kammern. Vom 500. Reformations-Jubiläum profitierten den Angaben zufolge aber nicht nur Museen und Kirchen. So verzeichnete etwa auch der kleine Tierpark in Wittenberg das deutlichste Gästeplus unter den Zoos. Hotels und Herbergen hatten für 2017 bereits einen Rekord von mehr als acht Millionen Übernachtungen verzeichnet - und das auch durch Luther begründet (dpa).

 
 

EURE FAVORITEN