Abschlag in den Frühling

Foto: MSG

Frühstart für die Golfer: Hier grünt das Green schon jetzt – die besten Plätze der Vorsaison

Das milde Klima des südlichen und östlichen Mittelmeerraumes lässt das Gras an 365 Tagen im Jahr üppig sprießen. Das bedeutet ideale Bedingungen für Golffans, um die Ausrüstung schon früh im Jahr aus dem Keller zu holen.

Türkei

Allein rund um Belek liegen 15 Golfplätze in elf Golfclubs. Selbst für gute Spieler eine Herausforderung ist der 6172 Meter lange Championship-Kurs „National Golf Club” durch seine engen Fairways. Vom bekannten Architekten Dave Thomas wurde der „Nobilis Golf Club” gestaltet. Er liegt inmitten eines natürlichen Tannenwaldes und zählt in manchen Hitlisten zu den europäischen Top 100. Das Gloria Golf Resort am Fuß der Taurusberge bietet auf dem 18-Lochplatz breite, von Pinienwäldern gesäumte Fairways und tiefe Bunker. Der Kurs von „The Pasha” verlangt Golfcracks alles ab. Übertroffen wird er vom „The Sultan”, mit 6411 Metern längster Kurs in der Region um Belek. Zwischen den abwechslungsreichen Plätzen stehen ein gutes Dutzend Vier- und Fünf-Sterne-Hotels zur Auswahl, um sich in gehobener Atmosphäre verwöhnen zu lassen.

Spanisches Festland

Zu einer der attraktivsten Golfregionen Spaniens hat sich die Costa de la Luz entwickelt. Gut ein Dutzend Golfplätze bietet die Küstenregion in Andalusiens Westen. Spieler aller Klassen finden beste Voraussetzungen auf der Anlage „Islantilla Golf”, die direkt oberhalb des Atlantiks angelegt wurde. Der ganz in der Nähe gelegene Golfplatz „Isla Canera” be-sticht durch zahlreiche Wasserstraßen und Kanäle. Auf der Anlage befindet sich auch ein Fünf-Sterne-Hotel. Luxuriöses Urlaubsambiente im andalusischen Herrenhausstil bietet das Hotel Meliá Sancti Petri. Es steht gegenüber dem Golfclub von Novo Sancti Petri, der 36 Löcher bietet.

Mallorca

Gut zwei Dutzend Golfplätze zählt auch Mallorca. Ein Muss für golfende Besucher der Balearen-Insel ist der Club de Golf de Andratx. Der Championship-Kurs wartet auf mit 60 Bunkern, sieben Teichen, engen Fairways und herrlichen Ausblicken auf das nur 300 Meter entfernte Meer. Außerdem bietet er am sechsten Loch mit 600 Metern die längste Bahn Europas. Der Golfplatz Alcanada liegt drei Kilometer östlich von Alcudia. Die 18-Loch-Anlage neigt sich sanft Richtung Meer, im Hintergrund erheben sich die Berge der Sierra Levante. Für die Güte stehen die Designer Robert Trent Jones Senior und Junior. Als derzeit edelster Platz gilt Son Muntaner. Die vor der Urbanisation Son Vida in einem Tal gelegene Anlage glänzt mit hervorragenden Fairways und Greens.

Teneriffa

Auf Teneriffa laden sieben ganzjährig bespielbare Plätze zum Abschlagen und Putten ein. Ob es der schon hundert Jahre alte „Real Club Golf Tenerife” sein soll oder der noch junge Platz „Abama Golf” im Südwesten der Insel – jeder Golfer findet auf der Kanaren-Insel den passenden Platz zu seinem Handicap. Der architektonisch gelungene 27-Loch-Kurs „Golf Costa Adeje” glänzt mit tückischen Bunkern und terrassenförmigen Bahnen. Für Einsteiger bestens geeignet ist der Neun-Loch-Platz „Golf La Rosaleda” mit herrlichem Blick über das Orotava-Tal.

Portugal

Portugal gilt schon lange als Topziel für Golfer. Zu den schönsten Anlagen in Europa zählt der Par-72-Platz „San Lorenzo”, aussichtsreich an einem Nationalpark gelegen. Unmittelbar am Platz steht das Hotel Le Méridien Dona Filipa. Grandiose Ausblicke beim Abschlag bietet der „Praia del Rey”-Golfkurs, hier spielt man auf vier Bahnen direkt oberhalb des Atlantiks. An der westlichen Algarve findet sich der 5661 Meter lange Golfcourse „Parque da Floresta”. Knifflig: das Loch fünf, das direkt angespielt werden muss.

Zypern

Noch ein Geheimtipp ist Zypern. Drei Golfplätze gibt es derzeit auf der „Insel der Aphrodite”. Der Par-72-Platz des „Secret Valley Golf Club” schlängelt sich über 5989 Meter an steilen Sandsteinwänden entlang und weist viele Wasserhindernisse auf. Auch der 18-Loch-Platz „Minthis Hills” am Stadtrand von Pafos verlangt wegen der engen Fairways und Wassergräben präzises Spiel. Weitere 18 Loch findet man auf der Anlage „Aphrodite Hills”. Seinen Namen verdankt der Platz der Lage nahe des Felsens, an dem die Göttin der Liebe der Sage nach dem Meer entstieg. Den Platz trennt eine kleine Schlucht. Durch die Schlucht führt spektakulär die Bahn sieben mit rund 30 Metern Höhenunterschied.

 
 

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