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Zoo in NRW stellt beliebtes Angebot ein – Besucher reagieren eindeutig

Der Grüne Zoo in Wuppertal (NRW) stellt ein beliebtes Angebot für unbestimmte Zeit ein. Doch die Besucher müssen nicht ganz verzichten.

u00a9 imago/blickwinkel

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NRW ist das Bundesland mit den meisten Zoos. Doch welche Tierparks haben die größte Fläche? Das zeigen wir euch in diesem Video.

Im Grünen Zoo Wuppertal (NRW) bekommen Besucher die unterschiedlichsten Tierarten zu sehen. Doch auf ein beliebtes Angebot müssen sie künftig verzichten – beziehungsweise teilweise.

Das Seelöwentraining im Grünen Zoo Wuppertal (NRW) ist ein echtes Highlight für die Besucher. Jetzt hat der Tierpark allerdings verkündigt, dass es so, wie die Besucher es gewohnt waren, nicht mehr stattfinden kann – und die Reaktionen darauf sind eindeutig.

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Zoo in NRW bittet um Verständnis

„Vorerst kein kommentiertes Seelöwen-Training mehr. Wir bitten um euer Verständnis, dass wir bis auf weiteres keine kommentierten Schaufütterungen bei unseren Kalifornischen Seelöwen mehr anbieten können“, heißt es in einem Beitrag auf der offiziellen Facebook-Seite des Zoos.

„Natürlich werden unsere Robben weiterhin täglich gefüttert und trainiert, momentan liegt der Fokus des Trainings jedoch darauf, möglichst allen Seelöwen den Erweiterungsteil der Anlage schmackhaft zu machen“, schreibt der Zoo weiterhin.

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Seelöwen sind absolute Gewohnheitstiere

Im vergangenen Jahr wurde die Seelöwen-Anlage des Grünen Zoo Wuppertals über einen Steg mit der ehemaligen Eisbären-Anlage verbunden. „Damit steht den Tieren nicht nur mehr Platz zur Verfügung, sondern auch ein zweites, deutlich tieferes Wasserbecken. Da wir im Sommer wieder Nachwuchs erwarten und sich die Seelöwen-Gruppe somit weiter vergrößern wird, ist dieses zusätzliche Platzangebot dringend erforderlich“, betont der Zoo.

Und weil Seelöwen absolute Gewohnheitstiere seien, begegnen sie allem Neuen erst einmal mit großer Zurückhaltung und Skepsis. Deshalb werde das Tierpflegeteam nun noch intensiver zu unterschiedlichen Zeiten mit den Seelöwen den Übergang in den weiteren Anlagenbereich trainieren.

Reaktion eindeutig

Immerhin: Es ist nach wie vor für Zoogäste möglich, die Robben beim Training zu beobachten. Die Fütterung wird allerdings nicht mehr kommentiert und findet zu keiner bestimmten Uhrzeit statt.


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Und die Reaktion der Besucher auf die Ankündigung des Zoo Wuppertal ist eindeutig. „Das Wohl der Tiere ist immer wichtiger als die Unterhaltung der Besucher. Insofern: Eine gute Entscheidung“, schreibt beispielsweise ein Zoogast in die Kommentare. „Finde ich sehr gut“, heißt es von anderer Stelle.