Fremdes Kind geschnappt und vor Zug gesprungen – diese verstörenden Worte sagte der Täter

Am Wuppertaler Hauptbahnhof geschah der schreckliche Vorfall.
Am Wuppertaler Hauptbahnhof geschah der schreckliche Vorfall.
Foto: imago/Westend61

Wuppertal. Es ist ein absoluter Alptraum, den eine fünfköpfige Familie Mitte April am Gleis des Wuppertaler Hauptbahnhofs erleben muss. Ein Mann taucht plötzlich auf, schnappt sich das älteste (5) der drei Kinder und springt vor eine einfahrende S-Bahn.

Nach Erinnerungen des Jungen habe der Mann vor dem Sprung ins Gleisbett folgende Worte an ihn gerichtet: „Dich nehme ich mit in den Tod“. Das berichtet die WAZ (Bezahlinhalt). Die Eltern müssen tatenlos zusehen, wie der Zug ihren Sohn überrollt. Doch wie durch ein Wunder überlebt er. Dank des geistesgegenwärtigen Lokführers,der sofort eine Vollbremsung eingelegt hatte.

+++ Gelsenkirchener (23) sprang mit fremdem Kind (5) vor einlaufenden Zug in Wuppertal – was dem Mann jetzt droht +++

Der 5-Jährige kann mit leichten Kopfverletzungen geborgen werden. Der Mann aus Gelsenkirchen (23), der den Jungen mitgezerrt hatte, wird von Zeugen festgehalten.

Alptraum am Wuppertaler Hauptbahnhof: Gelsenkirchener gesteht

Am Dienstag wurde der Fall vor dem Wuppertaler Landgericht verhandelt. Der 23-Jährige war geständig, gab aber grundsätzlich ein verwirrtes Bild ab, wie aus dem Bericht der Zeitung hervorgeht.

Ein Gutachter hat bei dem Beschuldigten zuvor eine schwere paranoide Psychose diagnostiziert.

------------------------------------

• Mehr Themen:

Gelsenkirchener (23) sprang mit fremdem Kind (5) vor einlaufenden Zug in Wuppertal – was dem Mann jetzt droht

Horror in Wuppertal! Gelsenkirchener (23) entreißt fremdes Kind (5) den Eltern und springt mit ihm vor einfahrenden Zug

• Top-News des Tages:

Essener bürgten für Flüchtlinge – nun verlangt das Jobcenter bis zu 50.000 Euro

„Arm des Miri-Clans in Bochum zerschlagen!“ Polizei nimmt bei Groß-Razzia gegen Organisierte Kriminalität vier Brüder fest

-------------------------------------

Gelsenkirchener soll in die Psychiatrie

Das Gericht prüft jetzt eine dauerhafte Unterbringung des Mannes in einer geschlossenen Psychiatrie.

Wie dramatisch es im Sitzungssaal zuging und wie es dem Jungen nach dem schrecklichen Vorfall geht, liest du im kompletten Artikel bei der WAZ.

Gutachter diagnostiziert Schizophrenie

Zwar plädiert die Staatsanwaltschaft auf versuchten Mord. Allerdings galt der Mann schon im Vorfeld der Verhandlung als nicht voll schuldfähig. Ein Gutachter hat bei dem Beschuldigten eine Schizophrenie diagnostiziert. Während der Verhandlung wirkte er verängstigt und verwirrt. Immer wieder sprach er davon, Stimmen gehört zu haben.

Das Gericht prüft eine dauerhafte Unterbringung des Mannes in der Psychiatrie.

>>Anmerkung der Redaktion<<

Zum Schutz der betroffenen Familien berichten wir normalerweise nicht über Suizide oder Suizidversuche, außer sie erfahren durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit. Das Thema wird inzwischen öffentlich diskutiert, deshalb haben wir uns in diesem besonderen Fall für die Berichterstattung entschieden.

Wer unter Stimmungsschwankungen, Depressionen oder Selbstmordgedanken leidet oder jemanden kennt, der daran leidet, kann sich bei der Telefonseelsorge helfen lassen. Sie ist erreichbar unter der Telefonnummer 0800/111-0-111 und 0800/111-0-222 oder im Internet auf www.telefonseelsorge.de. Die Beratung ist anonym und kostenfrei, Anrufe werden nicht auf der Telefonrechnung vermerkt.

 
 

EURE FAVORITEN

Deshalb gibt es den Aldi-Äquator

Deshalb gibt es den Aldi-Äquator

Beschreibung anzeigen