Frau beerdigt Hund im Grab ihres Vaters – nun kommt ein widerliches Detail ans Licht

Wuppertal. In Wuppertal hat eine Frau ihren Hund auf dem Grab ihres Vaters begraben. Vor dem Wuppertaler Amtsgericht hätte sie sich nun wegen Störung der Totenruhe verantworten müssen. Doch sie und ihr ebenfalls angeklagter Ehemann sind am Dienstag gar nicht erst erschienen.

Vor dem Strafrichter sind die 37-jährige Eva B. und ihr Ehemann Rene B. (50) aus Wuppertal angeklagt. Die Angeklagten haben im Juni 2018 den Hunde-Kadaver im Grab des verstorbenen Vaters von Eva B. vergraben. Der verstorbene Hund ist der Boxer von Eva. B (37).

Hund im Grab beerdigt: „Hälfte des verstorbenen Tieres unter der Erde - andere Hälfte ragte aus dem Grab heraus“

Ein Mitarbeiter der Friedhofsgärtnerei hat die schreckliche Entdeckung im Sommer 2018 gemacht und am Dienstag vor Gericht ausgesagt. „Eine Hälfte des verstorbenen Tieres soll unter der Erde gewesen sein, während die andere Hälfte aus dem Grab herausragte“, so eine Sprecherin des Amtsgerichts Wuppertal. Der Geruch soll unerträglich gewesen sein.

„Die Hälfte des Hundes, der unter der Erde war, soll mit einem rosafarbenen Tuch umwickelt und mit Fliegen besetzt gewesen sein“, so die Sprecherin des Amtsgerichts weiter.

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Gericht Wuppertal: „Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe“

Das Amtsgericht äußert sich auch zum Strafmaß. „Die Strafdrohung für diese Straftat ist nach § 168 StgB eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe“, erklärt die Sprecherin.

Weil beide Angeklagte am Dienstag nicht vor Gericht erschienen sind, wurden Strafbefehle erlassen. Die Angeklagte Eva B. hat eine Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu je 15 Euro bekommen.

Angeklagte können Einspruch gegen Urteil einlegen

Der Angeklagte Rene B. muss ebenfalls eine Geldstrafe in Höhe von 15 Euro á 90 Tagessätzen zahlen. Beide Angeklagte können gegen die Strafbefehle Einspruch einlegen. Dann würde das Amtsgericht den Fall neu aufrollen.

Durch die Abwesenheit des Ehepaares konnte nicht näher ergründet werden, warum der Hund auf dem Grab des Vaters gebettet wurde.

 
 

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