Winterberg: Hoher Andrang trotz „Unmut“ bei den Besuchern – DAS solltest du bei einem Ski-Ausflug unbedingt beachten

Diese Branchen profitieren in der Corona-Krise!

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Obwohl viele Unternehmen durch die Corona-Pandemie finanziell betroffen sind, ging es bei vielen anderen Firmen rasant bergauf. Folgende Branchen sind Pandemie-Gewinner ...

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Es wird kälter in Deutschland und damit herrschen in den Skigebieten wie Winterberg ideale Vorraussetzungen. Doch auch vor der hügeligen Region haben die neuesten Entwicklungen der Corona-Pandemie keinen Halt gemacht

Das zurückliegende Wochenende (8./9. Januar), das letzte in den Weihnachtsferien, war für die Wintersport-Arena Sauerland mit dem Skigebiet Winterberg sowie der Skiregion Willingen (Hessen) ein Segen. Liftbetreiber atmen auf, Hüttenwirte strahlen, Restaurant- und Cafébesitzer zeigen sich nach dem Komplettausfall der Winter-Saison 2020/2021 wieder zufriedener.

Winterberg: Coorna-Beschränkungen ändern nichts am Andrang

„Vom Umsatz her war es das beste Wochenende seit langem, weil auch das Wetter mitgespielt hat und es das letzte Ferien-Wochenende war“, sagt Barchef Sven vom Schneewittchenhaus in Winterberg der dpa. Der 44-Jährige hofft, dass es jetzt möglichst so weitergeht.

Dabei ist wegen der Corona-Beschränkungen im Skigebiet weiter keine Vollauslastung möglich. „Die Ferien sind vorbei, deshalb kommen jetzt unter der Woche ungefähr 60 Prozent weniger Gäste. Aber wir versuchen, ihnen die größtmögliche Sicherheit und den bestmöglichen Service zu bieten“, betont der Hüttenwirt. Schließlich sei der vorherige Winter wegen des Lockdowns „im Skigebiet fast ein Komplett-Ausfall“ und „für die Restaurants und Hütten ein Totalverlust“ gewesen.

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Winterberg. DIESE Regel solltest du bei deinem nächsten Ski-Ausflug kennen

Für alle, die sich im Skigebiet nicht vergnügen, sondern dort arbeiten, ist dies in Corona-Zeiten eine besondere Herausforderung. Im Skiliftkarussell Winterberg mit 26 Liften und fast 30 Pistenkilometern gilt die 2G-Regel. Nur wer geimpft oder genesen ist, darf liften, sich Ski- oder Rodelausrüstung leihen und in die Hütten.

Den Kontrollen zu entgehen, ist schier unmöglich. Schon beim Kauf der Liftkarten, der fast überall nur online möglich ist, beziehungsweise dem Einlösen eines Vouchers werden die Corona-Zertifikate und Ausweise überprüft. Ist man als Wanderer oder Spaziergänger unterwegs, wird der Status spätestens im Restaurant gescannt. Als Belohnung erhält man ein farbiges Plastikarmband, so dass der Impf- oder Genesenen-Status nur einmal am Tag nachgewiesen werden muss. Sogar Ordnungsamt-Mitarbeiter fahren auf zwei Brettern Patrouille.

Winterberg: Viele Besucher sind „Corona-müde“

Für die Kontrollen brauche jeder Betrieb zusätzliches Personal, sagt Jens Brühl vom Skiverleih. Er könne nicht behaupten, dass es derzeit „eine gewinnbringende Zeit“ sei. „Es ist schwierig. Die Umsätze könnten besser sein“, räumt Brühl ein. Gleichwohl ist er glücklich, überhaupt öffnen zu dürfen. „Doch überall, am Lift, in der Hütte, auch hier im Skiverleih brauchst du immer noch eine Person zusätzlich, die komplett durchkontrolliert.“

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Brühl registriert einen gewissen „Unmut“, eine Corona-Müdigkeit - viele Gäste kämen zudem völlig unvorbereitet: „Dann sind die Personalausweise nicht da, die Impfnachweise sind nicht da, die Testnachweise sind nicht da... Die Leute sind wirklich angenervt, die ganzen Sachen immer mitzunehmen. Obwohl schon seit fast zwei Jahren bekannt ist, dass man das irgendwie braucht. Das ist schon stressig“, meint der Skiverleiher. (kk mit dpa)