NRW: Tierquäler zündet Igel an und lässt ihn weiter leiden – Tierarzt hat dringende Bitte

Der Igel ist nach der schlimmen Tat in Willich (NRW) extrem schwach. (Symbolbild)
Der Igel ist nach der schlimmen Tat in Willich (NRW) extrem schwach. (Symbolbild)
Foto: dpa

Willich. Verstörender Fund am Mittwoch NRW. Spaziergänger entdeckten in einem Mülleimer am Spielplatz an der Industriestraße in Willich einen gequälten Igel.

Ein unbekannter Tierquäler hatte die Stacheln des Igels angezündet und ihn dann in dem Mülleimer entsorgt. Die Spaziergänger brachten das leidende Säugetier zu einem nahegelegenen Tierarzt.

NRW: Tierquäler zünden Igel an – Tierarzt gibt Hoffnung nicht auf

Der versorgende Tierarzt in Willich ließ mitteilen, dass der Igel zwar stark geschwächt, aber noch am Leben sei.

Nach der Versorgung des Igels postete die Kleintierpraxis an der Bahnstraße ein Foto mit einem dringenden Appell bei Facebook: Zeugen, die etwas Auffälliges beobachtet haben und somit zur Aufklärung des Falls beitragen können, mögen sich bitte bei der Polizei in Viersen melden. Die Nummer der Behörde lautet : 02162 / 3770:

Auf die Frage, ob der Igel durchkommen werde, antwortete die Praxis: „Wir hoffen es! Verbrennungen der Haut waren nicht festzustellen.“

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Igel-Qual in Willich: Nicht der erste Fall

Es ist nicht der erste Fall von Tierquälerei in Willich. Bereits im letzten Jahr wurden wiederholt Igel in der NRW-Stadt gequält.

Im Mai wurde ein Igel in einem Mülleimer neben einer Skateranlage in Willich gefunden. Ein Unbekannter hatte das Tier zuvor mit einer Plastiktüte umwickelt und die Tüte anschließend angezündet. Mehr dazu hier >>>

Im September das gleiche Bild: Spaziergänger fanden einen schwerverletzten Igel auf einem Spielplatz an der Kantstraße. Auch in diesem Fall war das Tier angezündet worden.

Schrecklicher Sommer 2013

Noch schlimmer war es im Jahr 2013. Im Sommer dieses Jahres wurden in Willich mindestens 15 verbrannte Igel gemeldet. Auch in den Jahren danach gab es immer wieder Fälle. Hier weitere Infos >>>

Ob es sich dabei um den oder die gleichen Täter handelt, ist unklar.

 
 

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