Wetter in NRW: Schneechaos auf der A1 +++ viele Einsätze im Ruhrgebiet +++

Wetter in NRW: Am Sonntag kam es zu einem Schneechaos auf der A1 und in Ruhrgebietsstädten.
Wetter in NRW: Am Sonntag kam es zu einem Schneechaos auf der A1 und in Ruhrgebietsstädten.
Foto: Alex Talash / Feuerwehr Mülheim an der Ruhr

Das Wetter in NRW nimmt eine ordentliche Wende. Nach sehr milden Tagen hat sich in NRW bis zum Wochenende reichlich abgekühlt.

Doch das ist noch nicht alles. Die Wetter-Warnung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) für NRW und einige Ruhrgebietsstädte hat sich bewahrheitet: Starke Schneefälle sorgten am Sonntagmorgen für ein Schneechaos auf der A1. Im Ruhrgebiet ist die Feuerwehr seit den Morgenstunden im Einsatz.

Wetter in NRW: Schneechaos auf A1

Schon im Verlauf des Samstags hatten die DWD-Meteorologen ein paar Schneeflocken für NRW prognostiziert - allerdings eher im Bergland.

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In der Nacht auf Sonntag änderte sich das dann. Bei frostigen Temperaturen fiel schließlich bis in tiefe Lagen zum Teil kräftig Schnee. Auf der A1 kam es zum Stillstand. In beide Fahrtrichtungen ging stundenlang nichts mehr. Zwischen Hagen-West und Wuppertal-Langerfeld kam es zu Behinderungen.

Ein LKW stand quer und blockierte teilweise alle Fahrspuren. Der Räumdienst steckte selbst im Stau fest. Weil querstehende Lkw in den Ausfahrten festhingen, sperrte die Polizei die Ausfahrten.

Viele Einsätze im Ruhrgebiet

Im Ruhrgebiet sind Rettungskräfte seit den frühen Morgenstunden im Einsatz, um abgebrochene Äste und umgestürzte Bäume von Straßen und Gehwegen zu entfernen. Die Feuerwehr Essen wurde bislang zu 50 Einsätzen in der Stadt alarmiert. Einmal wurde die Feuerwehr zu einem auf einen geparkten PKW gestürzten Baum in Heisingen alarmiert. Zum Einsatz kamen die Freiwilligen Feuerwehren und die Berufsfeuerwehr Essen aus allen Bereichen der Stadt. Bis zum Mittag werden alle Einsätze beendet sein, vermutet die Feuerwehr.

Auch in Mülheim gab es aufgrund des starken Schneefalls mehrere Feuerwehreinsätze. Bis 12 Uhr zählte die Feuerwehr 14 wetterbedingte Einsätze. Die Einsatzkräfte entfernten auch hier abgebrochene Äste und umgestürzte Bäume. Am frühen Sonntagmorgen kam es auf der August-Thyssen-Straße in Mintard zu einem Unfall durch einen umstürzenden Baum, der auf einen fahrenden PKW stürzte. Am Fahrzeug entstand Sachschaden, die Fahrerin blieb aber unverletzt.

Wetter-Experten mit neuer Warnung

Der Deutsche Wetterdienst hat indes eine erneute Warnung herausgegeben: Er warnt tagsüber vor streckenweiser Glätte durch schneebedeckte Straßen. Dazu wird am Mittag und Nachmittag noch gebietsweise mit Neuschnee gerechnet. Es sollen weitere ein bis drei Zentimeter hinzukommen. In Kammlagen werden Schneeverwehungen erwartet. Dazu erreicht der Wind am Mittag im Süden und im Bergland eine Geschwindigkeit um die 55 km/h.

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In der Nacht auf Montag kommt es dann verbreitet zu leichtem Frost bis -4 Grad, im Bergland bis -6 Grad. Dabei gibt es Glätte durch überfrierende Nässe, im Südwesten des Landes kann die Nacht zum Ende hin neuen Schnee bringen.

Wetter-Aussichten in NRW: Schnee und Frost

Auch in den nächsten Tagen erwarten uns in NRW immer wieder kräftige Schnee-Schauer. Dabei wird es immer kälter.

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Die Temperaturen in den nächsten Tagen in NRW:

  • Sonntag: 2 bis 5 Grad, nachts bis -5 Grad
  • Montag: 1 bis 4 Grad, nachts bis -8 Grad
  • Dienstag: 1 bis 4 Grad, nachts bis -4 Grad

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Autofahrer müssen in den nächsten Tagen immer wieder mit überfrierender Nässe und Glätte durch Schneefall rechnen. (ak, nk)

 
 

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