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Wetter in NRW: Extrem-Prognose für Februar vorhergesagt – „Da braucht keiner Panik zu bekommen“

Müssen wir in den kommenden Tagen etwa mit arktischer Kälte und totalem Wintereinbruch rechnen? Wetter-Experte Dominik Jung spricht Klartext!

© Imago / Jan Eifert

Wetter

So entsteht eine Wettervorhersage

Regen, Schnee oder gar mildere Temperaturen – welches Wetter steht uns in NRW den kommenden Tagen und Wochen denn überhaupt bevor?

Können wir uns demnächst über jede Menge Neuschnee zum Rodeln freuen oder sollte lieber der Regenschirm unser täglicher Begleiter werden? Einige Wetter-Prognosen warnen jedenfalls vor extremster Kälte – doch ob die wirklich eintreten in NRW werden?

Wetter in NRW: Steht uns ein Winter-Chaos bevor?

Laut mehrerer Wettervorhersagen muss spätestens ab Anfang Februar mit „großer arktischer Kälte“ gerechnet werden. In den Nächten sollen die Temperaturen sogar auf Minus 20 Grad sinken. Wer sich jetzt schon mit warmer Kuscheldecke und Wärmflasche einlümmelt, der kann allerdings nochmal aufatmen…

Laut Diplom-Meteorologe Dominik Jung steht keine übermäßige Kaltfront bevor – im Gegenteil: Die Wetterlage beruhige sich sogar etwas. Oberhalb der 300 bis 400 Metergrenze herrscht zwar weiterhin leichter Dauerfrost, in den tieferen Lagen darf man sich hingegen über zwei bis sechs Grad am Tag freuen.

Mildes Wetter statt totaler Wintereinbruch

Diese milderen Temperaturen bringen gegen Ende der Woche besonders im Süden des Landes Schneeregen mit sich. „Dieses nass-kalte Schmuddelwetter bleibt dann auch erstmal bis zum nächsten Wochenende erhalten“, erklärte der Wetter-Experte in seiner Vorhersage.

„Arktische Kälte ist da weit und breit nicht in Sicht“, stellte Dominik Jung klar. Der Winter brodelt also einfach so vor sich hin, mit einem kompletten Schnee-Chaos in den tiefen Lagen ist jedoch nicht zu rechnen. Das sei vollkommen unbedenklich, wie der Meteorologe betonte: „Alles entspannt, da braucht keiner Panik zu bekommen!“

Arktische Kälte nur in den USA

In Nordamerika sehe es hingegen ganz anders aus. Dort ist tatsächlich mit einem drastischen Kaltlufteinfluss zu rechnen, der die Temperaturen weit unter den Gefrierpunkt sinken lässt.


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Während am anderen Ende der Welt also mächtig gefroren wird, dürfen wir uns in Deutschland über die eher mildere Luft freuen. Und daran wird sich auch erstmal nichts ändern. „Zumindest nicht in den nächsten zehn bis 14 Tagen. Da kann ich schon mal alle beruhigen“, verriet Wetter-Experte Jung.