Wetter in NRW: Düstere Prognose für Karneval – Absagen wegen Sturm?

So wütete Sturm „Sabine“ in NRW
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  • Über Deutschland fegten die Orkane „Sabine“ und „Victoria“ hinweg
  • Auch an Karneval müssen sich die Jecken warm anziehen
  • Alles zum Wetter in NRW in unserem News-Blog

Das Wetter in NRW kommt einfach nicht zu Ruhe. Nach den Orkanen „Sabine“ und „Victoria“ hat sich das Wetter in NRW noch längst nicht beruhigt. Auch die kommenden Tage wird es ungemütlich.

Wetter in NRW: Nach Orkanen bleibt es ungemütlich

Auch an Karneval bleibt das Wetter in NRW turbulent.

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Mittwoch, 19. Februar:

9.34 Uhr: Nur noch einen Tag, dann ist schon Weiberfastnacht. Doch kurz vor Beginn des Karnevals zeigt sich das Wetter in NRW unbeständig. Am Mittwochvormittag seien schon Schauer und Graupelgewitter möglich, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Essen mit.

Und warnt auch, dass oberhalb von 600 Metern auch Schneeschauer möglich. Dazu soll es weiter windig bleiben mit einzelnen starken bis stürmischen Böen.

Dienstag, 18.Februar

18 Uhr: Das Wetter vor Karneval zeigt sich aber auch schon nicht von seiner schönsten Seite: Auch am Dienstag muss der DWD erneut eine Warnung vor Windböen (Stufe 1 von 4) herausgeben.

Diese Städte im Ruhrgebiet sind von der Warnung vor Windböen betroffen:

  • Duisburg
  • Oberhausen
  • Mülheim
  • Herne
  • Essen
  • Bottrop
  • Dortmund
  • Gelsenkirchen
  • Bochum

Die Warnung gilt voraussichtlich bis Mittwoch um 16 Uhr.

14.20 Uhr: Auf der Insel Sylt hat ein Fotograf nach dem Sturm einen grausamen Fund gemacht. Mehr dazu liest du hier >>>

10.30 Uhr: „Sabine“ und „Victoria“ sind überstanden. Doch schön will das Wetter dennoch nicht werden. Die Jecken müssen sich gut anziehen und mit Regen und Sturm rechnen - vor allem am Rosenmontag, wenn in den Karnevalshochburgen am Rhein die großen Umzüge stattfinden.

An Weiberfastnacht zieht eine Warmfront auf, die zwar warme Temperaturen, aber Regen mit sich bringt. Am Freitag ist mit stürmischen Wind zu rechnen, insgesamt ist das Wetter aber freundlich. Am Wochenende müssen sich Narren und Jecken wasserdichte Kostüme anziehen. Es wird meist trüb und windig.

Drohen am Rosenmontag also wieder Absagen? So schlimm wie 2016, als zahlreiche Umzüge nicht stattfinden konnten, wird es 2020 hoffentlich nicht werden. Entwarnung kann Metereologe Paul Heger vom Online-Portal „wetter.com“ aber noch nicht geben. Es bleibt jedoch mild: Zwischen 8 und 17 Grad werden erwartet.

Montag, 17. Februar

18.14 Uhr: Auch wenn Sturm „Victoria“ wie wild durchs Land fegte und zahlreiche Bäume umriss und den Zugverkehr lahmlegte. ist die Gefahr noch nicht gebannt. Nach der Gewitter-Warnung am Montagnachmittag schickt der Deutsche Wetterdienst die nächste Warnung heraus.

Windböen sollen sich bis Dienstagabend halten. Es bleibt in den Städten im Ruhrgebiet also stürmisch.

In diesen Städten warnt der DWD vor Windböen:

  • Bochum
  • Dortmund
  • Gelsenkirchen
  • Bottrop
  • Herne
  • Mülheim
  • Essen
  • Duisburg
  • Oberhausen

Die Wetterwarnung (Stufe 1 von 4) gilt voraussichtlich bis Dienstagabend 18 Uhr.

17.50 Uhr: Auch der Regionalverkehr zwischen Düsseldorf-Benrath und Leverkusen-Mitte rollt wieder an. Der RE1 und der RE6 können auf der Strecke wieder ganz normal fahren. Wie die Deutsche Bahn mitteilt, wurden die Gegenstände auf der Oberleitung beseitigt.

15.28 Uhr: Nicht nur in Duisburg, auch in anderen Städten im Ruhrgebiet ist Vorsicht geboten! Vor markanten Gewittern warnt der DWD auch in diesen Städten:

  • Herne
  • Bochum
  • Essen
  • Gelsenkirchen
  • Bottrop
  • Dortmund

14.27 Uhr: Achtung! Der deutsche Wetterdienst (DWD) warnt am Dienstagnachmittag vor starkem Gewitter der Stufe 2 von 4! Die Warnung gilt noch bis 15 Uhr für die Stadt Duisburg! Laut DWD herrascht örtlich Lebensgefahr durch Blitzschlag!

12.06 Uhr: Gab es in Gelsenkirchen etwa einen Tornado? Anhand von Radarauswertungen könnte das am Sonntagabend nördlich von Buer durchaus der Fall gewesen sein. Es sei aber auch möglich, dass es sich lediglich um einen Wirbel handelte, der den Boden nicht berührt hat. Eine starke Rotation sei festgestellt worden.

09.54 Uhr: Nach „Sabine“ und „Victoria“ ist das schlechte Wetter noch immer nicht vorbei. Der Deutsche Wetterdienst warnt erneut vor Sturmböen. Sie erreichen Stufe 1 von 4.

Die Warnung gilt bis Dienstag, 18. Februar, 06.00 Uhr und für folgende Städte im Ruhrgebiet:

  • Duisburg
  • Dortmund
  • Mülheim
  • Essen
  • Bochum
  • Bottrop
  • Herne
  • Gelsenkirchen

09.36 Uhr: Auch in Dortmund hat der Sturm für Chaos gesorgt. Am Sonntagabend raste eine S-Bahn gegen einen Baum. Der Zug musste auf offener Strecke evakuiert werden. Unter den Fahrgästen befanden sich auch Kinder und ältere Personen. Hier mehr dazu>>>

09.22 Uhr: In Essen hat Sturm Victoria keine nennenswerten Schäden angerichtet, teilt die Feuerwehr mit. 34 Mal mussten die EInsatzkräfte ausrücken. Gelöste Dachziegel, abgeknickte Äste und umgefallene Bäume waren im Stadtgebiet zu beobachten. Auch in Oberhausen gab es keine nennenswerten Einsätze.

06.23 Uhr: In der Nacht stürzten weitere Bäume zwischen Münster und Nottuln, Dortmund-Oespel und Dortmund Universität sowie Duisburg und Rheinhausen auf die Gleise. Diese konnten mittlerweile alle entfernt werden. Probleme gibt es weiterhin zwischen Stolberg und Eschweiler. Hier behindert ein umgestürzter Baum den Verkehr der Linie RB 20.

06.11 Uhr: Noch immer beeinträchtigen die Auswirkungen des Orkantiefs „Victoria“ den Zugverkehr in NRW. Gute Nachrichten jedoch für alle Pendler, die am Montagmorgen zwischen Düsseldorf und Duisburg unterwegs sind. Die Oberleitungsstörung zwischen den beiden Hauptbahnhöfen ist zwar nicht behoben, Allerdings können die Züge mittlerweile wieder störungsfrei fahren. Allerdings müssen sich Pendler am Morgen möglicherweise auf Verspätungen einstellen.

Sonntag, 16. Februar:

22.43 Uhr: In Bochum Gerther ist eine Birke auf ein Haus gestürzt. An der Alsenstr. mussten Höhenretter auf einem Gebäude lose Dachteile sichern. Die Feuerwehr Bochum meldete am späten Abend schon 27 Einsätze wegen Victoria. In Herne waren es bis 22 Uhr 18 Einsätze. Bei zwei Häusern wurde das Flachdach laut Feuerwehr weggeweht.

22 Uhr: Die Bahn meldet in NRW Probleme auf mehreren Zugstrecken wegen umgestürzter Bäume. Ein Baum legte unter anderem den Verkehr rund um Duisburg lahm. Dazu schreibt die Bahn: „Eine Oberleitungsstörung zwischen Düsseldorf Hbf und Duisburg Hbf verzögert den Bahnverkehr. Zur Zeit sind keine Zugfahrten im betroffenen Streckenabschnitt möglich. In der Folge kommt es jetzt zu Verspätungen und Teilausfällen. Kurzfristig kann es zu Änderungen im Zuglauf kommen. Bitte überprüfen Sie den Zuglauf in der Reiseauskunft. Bisher haben wir leider keine Informationen zur Dauer der Störung.“

Diese Strecken sind oder waren betroffen:

  • S 1: Dortmund – Bochum – Essen – Mülheim (Ruhr) – Duisburg – Düsseldorf – Solingen >> umgestürzter Baum zwischen Dortmund-Oespel und Dortmund Universität
  • RE 1: Aachen – Eschweiler – Düren – Horrem – Köln – Düsseldorf – Düsseldorf Flughafen – Duisburg – Essen – Bochum – Dortmund – Hamm >> umgestürzter Baum in Duisburg
  • RB 33: Aachen / Heinsberg – Mönchengladbach – Krefeld – Duisburg – Essen Hbf >> umgestürzter Baum in Duisburg
  • RE 2: Düsseldorf – Duisburg – Essen – Gelsenkirchen – Recklinghausen – Münster >> umgestürzter Baum in Duisburg, zwischen Wanne-Eickel und Recklinghausen und Nottuln-Appelhülsen
  • RE 42: Mönchengladbach – Krefeld – Essen – Gelsenkirchen – Recklinghausen – Haltern – Münster >> umgestürzter Baum in Duisburg, zwischen Wanne-Eickel und Recklinghausen und Nottuln-Appelhülsen
  • RE 12 / RE 22: Köln – Euskirchen – Gerolstein – Trier >> umgestürzter Baum zwischen Euskirchen und MechernichRB 24: Köln – Euskirchen – Kall >> umgestürzter Baum zwischen Euskirchen und MechernichS 23: Euskirchen – Bonn >> umgestürzter Baum zwischen Alfter-Impekoven und Meckenheim KottenforstRB 23: Euskirchen – Bad Münstereifel >> umgestürzter Baum zwischen Alfter-Impekoven und Meckenheim KottenforstRB 63: Münster – Coesfeld >> umgestürzter Baum zwischen Münster-Mecklenbeck und Havixbeck (>> beseitigt)
  • RE 4: Aachen – Herzogenrath – Mönchengladbach – Düsseldorf – Wuppertal – Hagen – Dortmund (>> beseitigt)
  • RB 33: Aachen / Heinsberg – Mönchengladbach – Krefeld – Duisburg – Essen Hbf (>> beseitigt)

21.45 Uhr: In Dortmund musste die Feuerwehr an einem Wohn- und Geschäftshaus ein 14 Meter hohes Gerüst absichern, das auf die Straße zu stürzen drohte. Das Gerüst war bereits aus seiner Verankerung gerissen.

Die Feuerwehrbeamten sperrten weiträumig den Bereich vor dem Gerüst und sicherten die gefährdeten Flurbereiche im Gebäude. Danach improvisierten die Einsatzkräfte mittels eine mitgeführten Abstützsystemes für Verkehrs- und Bauunfälle mehrere Festpunkte im zweiten Obergeschoß. Mit der Drehleiter wurde das Gerüst auch von oben kontrolliert und mit weiteren Spanngurten befestigt.

17.05: Wie schon bei Sabine erwischt es zuerst die britische Insel: Ein Video vom Londoner Flughafen Heathrow zeigt, was uns bevorstehen könnte. Der Pilot eines Airbus A380 muss gegen den Sturm gegenlenken und den Riesen-Flieger quer auf der Landebahn aufsetzen. Schon Sabine hatte massive Auswirkungen auf den Flugverkehr, ähnlich spektakuläre Videos gab es etwa aus Düsseldrof. Zahlreiche Flüge fielen zudem aus.

12.30 Uhr: Ausläufer des Orkantiefs „Victoria“ sind am Sonntagmorgen mit schweren Sturmböen über NRW gefegt. Dabei erreichte der Wind vor allem in der Eifel und im Aachener Raum Geschwindigkeiten um die 100 Stundenkilometer, wie eine Sprecherin des Deutschen Wetterdienstes sagte.

7.24 Uhr: Es bleibt stürmisch in NRW. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt erneut vor Sturmböen, die das Ruhrgebiet erreichen. Der DWD hat die Warnungen von Samstag erneuert, es gilt nun Stufe 2 von 4 - bis Montag, 2 Uhr. Der DWD warnt außerdem vor herabfallenden Gegenständen.

Samstag, 15. Februar

9.45 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt bereits vor Windböen. Folgende Städte im Ruhrgebiet sollen die Böen zu spüren bekommen:

  • Duisburg
  • Dortmund
  • Mülheim
  • Essen
  • Bochum
  • Bottrop
  • Herne
  • Gelsenkirchen

Außergewöhnlich ist, dass die Warnung voraussichtlich bis Sonntag, 3 Uhr, gilt.

Freitag, 14. Februar

16.13 Uhr: Die Warnungen für das Betreten städtischer Wälder nach Sturmtief „Sabine“ sind aufgehoben worden. Dennoch mahnt Michael Blaschke von „Wald und Holz NRW“ zur Vorsicht. Fußgänger sollten weiterhin auf die Gefahren von Wäldern durch Wurzeln und umgestürzte Bäume achten, so Blaschke am Freitag. Zwar sei der neue Sturm „Victoria“, der am Wochenende wüten soll, nicht mit „Sabine“ zu vergleichen. Dennoch solle man bei Stürmen nicht in den Wald gehen, das gelte wie immer. Eine Missachtung von Sperrungen von Waldwegen sei lebensgefährlich.

10.30 Uhr: Es könnte noch brenzliger werden, als gedacht. Laut „Weather Channel“ könnte Sturmtief „Victoria“ Rekordwerte erreichen. Die Windgeschwindigkeiten würden über 200 Kilometer die Stunde betragen, könnte zu einem hurrikanartigen Sturm wachsen. Das könnte zu katastrophalen Auswirkungen an den Küsten führen.

6.50 Uhr: Am Wochenende dürften die dicken Jacken erst einmal wieder Geschichte sein. Frühlingshafte Temperaturen werden erwartet. Doch die Nachricht hat auch eine schlechte Seite. So werden stellenweise Sturmböen von über 100 Kilometern die Stunde erwartet.

Donnerstag, 13. Februar

16.02 Uhr: Meteorologe Dominik Jung vom Wetterdienst „Q.met“: „Aus dem Südwesten Europas bläst die Kanarendüse. In Südfrankreich werden es am Sonntag rund 25 Grad. In Deutschland klettern die Temperaturen auf gut 18 Grad. Wow, das ist ja fast schon Frühling!

12.25 Uhr: Wie die „Passauer Neue Presse“ berichtet, hat der Sturm „Sabine“ ein Todesopfer gefordert: Bei dem Verstorbenen soll es sich demnach um Franz Weiboltshamer, Ex-Bürgermeister von Bischofsreut im Landkreis Freyung-Grafenau handeln.

Er wurde am Montag auf dem Weg zu seinem Auto vom Sturm mitgerissen und kam ins Krankenhaus. Jetzt soll er an seinen Verletzungen gestorben sein, so die PNP.

11.43 Uhr: Unterdessen platzt Jörg Kachelmann der Kragen. Der Wetter-Experte teilt bei Twitter gehörig aus: „Das ist erbärmlich!“ Mehr dazu liest du hier >>>

9.49 Uhr: Nach „Sabine“ bleibt es mehr als stürmisch. Meteorolgen des Weather Channels schauen besorgt auf den Atlantik. Denn dort könnte ein „Rekordorkan“ am Samstag aufziehen, der diesmal den Namen „Victoria“ trägt. Über dem Atlantischen Ozean können dann Windstärken von bis zu 220 km/h zusammenkommen. „Das kennt man sonst nur vom Hurrikan“, so Wetter-Experte Jan Schenk vom Weather Channel.

„Es wird aber auf gar keinen Fall in der Stärke bei uns ankommen“, relativiert er. Man müsse es im Auge behalten und beobachten, welche Auswirkungen „Victoria“ auf unser Wetter am Wochenende haben könnte, wenn sich der Sturm gen Osten bewegt.

7.33 Uhr: Es bleibt ungemütlich in NRW. Am Donnerstagmorgen warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) erneut vor Windböen. Die Warnung der Stärke 1 von 4 gilt zwischen 10 und 17 Uhr unter anderem für folgende Städte:

  • Duisburg
  • Essen
  • Dortmund
  • Oberhausen
  • Gelsenkirchen
  • Bochum
  • Mülheim
  • Bottrop

Mittwoch, 12. Februar:

15.36 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst warnt jetzt auch vor Sturmböen in Düsseldorf, die bis zu 75 Stundenkilometer erreichen sollen. Daher sollen sich Menschen beim Verlassen des Hauses umsichtig verhalten, da es immer noch zu herabfallenden Ästen, Dachziegeln oder anderen Gegenständen kommen könnte.

14.06 Uhr: Gefährlich glatt könnte es ab 19 Uhr auf den Straßen im Ruhrgebiet werden. Der Deutsche Wetterdienst warnt in der Nacht vor Glätte und Frost in Dortmund.

9.30 Uhr: Die Feuerwehr warnt dringend, weiter aufmerksam wegen der weiter einsetzenden Sturmböen zu sein: „Es kann immer noch zu herabfallenden Ästen, Dachziegeln oder anderen Gegenständen kommen.“

In Düsseldorf ist am Montag eine Frau (52) durch einen umgestürzten Bauzaun verletzt worden.

A45 dicht ++ Busverkehr eingestellt

6.15 Uhr: Nächster Wetter-Hammer: Kein Sturm, sondern Glätte haben auf der A45 bei Siegen einen kilometerlangen Stau verursacht. Autofahrer mussten am späten Dienstagabend und in der Nacht zum Mittwoch für mehrere Stunden im Stau ausharren.

Wegen schnell einsetzender Glätte hatten sich Lastwagen festgefahren, zudem sei es zu mehreren Unfällen mit Blechschäden gekommen. Die Autobahn war auf einem rund 18 Kilometer langen Abschnitt gesperrt. Gegen 2.40 Uhr waren laut Polizei alle Spuren in beide Richtungen wieder frei. Zwei Menschen wurden verletzt.

Wegen eisglatter Straßen hatten die Verkehrsbetriebe Westfalen-Süd (VWS) am Dienstagabend den Verkehr komplett eingestellt. „Anhaltende Schneefälle sorgen seit zwei Stunden für eisglatte Straßen“, teilte das Unternehmen mit. Streudienste würden ihre ihre Arbeit erst in den Morgenstunden wieder aufnehmen. Auf allen Linien sei der Betrieb eingestellt worden.

5.32 Uhr: Achtung! Die Polizei warnt vor falschen Dachdeckern, die die Folgen von Sturm Sabine missbrauchen. In Bochum meldeten sich zwei „Handwerker“ bei einem Senior, weil sein Dach kaputt sei. Der Mann ließ sie in seine Wohnung und übergab ihnen nicht nur eine Anzahlung für die Reparatur. Die Betrüger lenkten ihn ab und durchsuchten seine Wohnung.

Dienstag, 11. Februar: Nächster Sturm im Anmarsch

22 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst warnt am Abend erneut vor Sturmböen der Stufe 2 von 4. Die Warnung gilt für diese Städte in NRW:

  • Oberhausen
  • Dortmund
  • Duisburg
  • Mülheim
  • Essen
  • Gelsenkirchen
  • Bochum
  • Herne
  • Bottrop

17.31 Uhr: Auch am Tag nach dem Sturm „Sabine" kann es gefährlich werden: Viele ohnehin geschwächte Bäume sind durch den heftigen Sturm umsturzgefährdet.

In Mülheim ist ein 15 Meter großer Baum umgeknickt und hat drei Autos, die an der Essener Straße geparkt waren, massiv beschädigt. Zum Glück wurde niemand verletzt.

17.25 Uhr: Die Nacht zu Dienstag lief für Polizei und Feuerwehr in NRW erneut unruhig. Landesweit gab es mehr als 1600 witterungsbedingte Einsätze für Feuerwehr und Hilfsorganisation, die Polizei rückte über 1000 Mal aus.

Durchziehende Gewitter mit heftigem Hagel oder Regengüssen sorgten für rutschige Straßen. Der Landesbetrieb Straßen.NRW gab am Dienstag hingegen Entwarnung für die Autobahnen: Neue größere Engpässe durch umgestürzte Bäume habe es nicht gegeben.

Auch gesperrte Fahrstreifen auf der A4 bei Kerpen wegen umgestürzter Bäume konnten am Dienstag wieder komplett freigegeben werden.

16.48 Uhr: Am frühen Dienstagmorgen (3.45 Uhr) hat Sturm „Sabine“ einen Lkw auf der B475 zwischen Warendorf und Westkirchen (NRW) ins Schlingern gebracht. Der Fahrer des Sattelschleppers (56) hatte angegeben, dass eine Windböe das Fahrzeug erfasst habe.

Der Sattelzug rutschte dadurch in den angrenzenden Graben und das Führerhaus prallte gegen einen Baum. Für die Bergungsarbeiten sperrten Polizei und Feuerwehr eine Fahrbahn der B475 ab bis 11.30 Uhr ab. Der Fahrer blieb unverletzt. Es entstand ein Sachschaden von etwa 120.000 Euro.

6.20 Uhr: Nach dem Sturm ist vor dem Sturm: Auch für Dienstag erwartet der DWD in NRW wieder starke Böen von bis zu 100 Stundenkilometern – auch im Flachland. Dort kann es regional zu Schauern und Gewittern kommen. In der Nacht flaut der Wind ab.

Der DWD gab am Dienstagmittag eine Warnung wegen Sturmböen der Stufe 2 von 4 für diese Städte heraus:

  • Herne
  • Gelsenkirchen
  • Dortmund
  • Gelsenkirchen
  • Oberhausen
  • Duisburg
  • Mülheim
  • Essen
  • Bottrop

Die Warnung gilt ab sofort bis Mittwochmorgen um 8 Uhr.

Montag, 10. Februar: Die Folgen von Sturm „Sabine“

Nach der Sturmnacht ziehen die Feuerwehren im Land am frühen Morgen eine erste Zwischenbilanz. Dort macht sich vor allem Erleichterung breit: Der Sturm hat NRW nicht so schwer zugesetzt wie erwartet. Der Nah-, Fern- und Flugverkehr war im Laufe des Tages jedoch weiter stark eingeschränkt.

Wir berichten im News-Blog über die Orkan-Lage. HIER klicken, um den Liveticker zu aktualisieren >>>

22.40 Uhr: Das starke Gewitter kommt offenbar doch etwas später als zuvor vermutet. Nach der ersten DWD-Warnung um kurz vor 22 Uhr wurde die Gewitterwarnung nun bis 23.30 Uhr für die Ruhrgebietsstädte ausgesprochen.

21.42 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat am Montagabend eine Wetterwarnung für einige Ruhrgebietsstädte herausgegeben. Es heißt also für alle, die sich draußen aufhalten: Vorsicht!

In der Zeit zwischen 21.39 Uhr und 22.30 Uhr kann es in der Region zu starken Gewittern der Stufe 2 kommen. Der DWD warnt außerdem vor örtlichen Blitzeinschlägen. Bitte achtet auf entwurzelte Bäume, herabstürzende Äste, Dachziegel oder Gegenstände.

Die Gewitterwarnung gilt für folgende Städte:

  • Oberhausen
  • Bottrop
  • Mülheim
  • Dortmund
  • Essen
  • Gelsenkirchen
  • Herne
  • Bochum
  • Duisburg

21.02 Uhr: Der Bahnverkehr wird auch am Dienstag noch beeinträchtigt sein. In NRW können Bahnfahrer aber aufatmen: Die Regio-Strecken sind wieder weitestgehend frei. Die Deutsche Bahn warnt allerdings vor Verspätungen, Teilausfällen oder Änderungen im Zuglauf.

Im Regionalverkehr NRW sind noch folgende Strecken beeinträchtigt oder fallen aus:

  • RB 27 / RE 8 Mönchengladbach Hbf - Koblenz Hbf

20.05 Uhr: Am Dienstag soll schon das nächste Sturmtief anrücken. Laut Wetterexperte Jörg Kachelmann ist es für die Jahreszeit aber gar nicht so abwegig, wenn ein stürmisches Tief das nächste jagt. Aktive Westwetterlagen wie diesmal seien aber eher selten.

19.16 Uhr: Am Dienstag sollen wieder einige Schulen ihren Betrieb aufnehmen. Die Städten Aachen, Köln, Düsseldorf und Moers öffnen wieder. „Es liegt im Ermessen der Eltern, ob ihre Kinder bei der herrschenden Witterung den Weg zur Schule gefahrlos zurücklegen können oder nicht“, erklärte die Stadt Köln. Andere Städte in NRW wie Dortmund, Münster und Essen stimmen sich erst noch ab.

18.46 Uhr: Im Kreis Unna haben Polizei und Feuerwehr auch in den Abendstunden noch allerhand zu tun und müssen Sturmschäden beseitigen. Einige Straßen, wie in Fröndenberg, mussten zeitweise gesperrt werden, um Bäume zu fällen.

17.32 Uhr: Die Unwetterschäden ziehen sich auch bis in den Montagabend durch NRW. Aktuell ist der Bahnverkehr zwischen Siegburg/Bonn und Hennef (Sieg) gesperrt. Ein Ersatzverkehr kann allerdings nicht angeboten werden, da keine Busse zur Verfügung stehen, heißt es laut der Deutschen Bahn.

Folgende Zuglinien fahren deshalb momentan nicht:

  • RE 4 – Aachen-Dortmund
  • RE 9 - Aachen-Siegen
  • RE 8 / RB 27 – Mönchengladbach-Koblenz
  • RB 54 – Neuenrade-Fröndenberg
 
 

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