Wetter in NRW: Umschwung am Wochenende bringt Starkregen – „kein Vergleich“ zur Flut-Katastrophe

Wetter in NRW: Der Sommer zeigt sich ungemütlich. (Symbolbild)
Wetter in NRW: Der Sommer zeigt sich ungemütlich. (Symbolbild)
Foto: picture alliance/dpa/vifogra/ Tobias Hartl

Nachdem das Wetter in NRW in der letzten Woche verherrende Regenfälle mit sich brachte, erwarten Meteorologen am Wochenende erneut Starkregen in Nordrhein-Westfalen.

Worauf müssen wir uns beim Wetter in NRW einstellen? Von Südwesten können schauerartige Regenfälle aufkommen, erklärte eine Meteorologin des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Mittwoch. Es gebe jedoch „keinen Vergleich zu dem, was da letzte Woche passiert ist“.

Wetter in NRW: So wird der Starkregen zum Wochenende ausfallen

In der vergangenen Woche hat das Wetter in NRW heftigen Dauerregen gebracht. In diese Situation sei dann zusätzlich Starkregen gefallen. Das trete üblicherweise nicht zusammen auf. Der angekündigte Starkregen am Wochenende sei hingegen deutlich regionaler und trete nicht in Kombination mit Dauerregen auf.

Am Samstagnachmittag und -abend sei lokal mit Gewittern und Starkregen zu rechnen, so die Meteorologin. Am Sonntag und Montag soll das Wetter unbeständig und wechselhaft werden.

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Wetter: So entsteht eine Vorhersage

  • Rund 10.000 Bodenstationen, 7.000 Schiffe, 600 Ozean-Bojen, 500 Wetterradarstationen und etwa 3.000 Flugzeuge sorgen weltweit dafür, dass stündlich Wetterdaten erfasst werden.
  • Wettersatelliten bieten eine Überwachung aus dem All.
  • Meteorologen können so das Geschehen rund um die Erde beobachten.
  • Gemessen werden Parameter wie Lufttemperatur und -druck, Windrichtung und -geschwindigkeit oder Wolkenhöhe.
  • So sammeln sich pro Stunde etwa 25.000 Meldungen an.
  • Diese werden ausgewertet und übermittelt - so bleiben Wetterprognosen auf dem aktuellen Stand.

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In den Hochwassergebieten in NRW sind die Böden zurzeit noch überdurchschnittlich feucht, sagte Bernd Mehlig, Hochwasser-Experte beim Landesumweltamt (LANUV). „Die nehmen natürlich nicht so viel Wasser auf, wie wenn es ein paar Wochen trocken gewesen wäre.“ Das Versickerungsvermögen sei geringer.

Ob der Starkregen dadurch schlechter aufgenommen werden kann, lässt sich laut Mehlig schwer vorhersagen. Das sei „regional und lokal sehr unterschiedlich“ und hänge unter anderem von Niederschlagsmenge, der Bodenstruktur und der Vegetation ab.

+++Hochwasser: DIESE alarmierende Warnung erhielt die NRW-Landesregierung schon einen Tag vor den Überflutungen+++

Wetter in NRW: Besorgte Anrufe im Kreis Düren

Den Kreis Düren erreichten in den vergangenen Tagen Anrufe von besorgten und verunsicherten Bürgern wegen der Wetter-Prognose für das Wochenende. „Der Wasserverband hat in Urft- und Rurtalsperre wieder Stauraum geschaffen, so dass die am Wochenende nach den jetzigen Warnungen zu erwartenden Niederschläge aufgenommen werden können“, teilte der Kreis am Mittwoch mit. „Hinzu kommt, dass die Böden beginnen wieder zu trocknen und damit schon wieder einen Teil des Wassers aufnehmen können.“ (dpa)

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