Wetter in NRW: Üble Prognose! So mies wird das erste Mai-Wochenende

Wetter in NRW: Die Prognose für das erste Mai-Wochenende lässt zu wünschen übrig. (Symbolbild)
Wetter in NRW: Die Prognose für das erste Mai-Wochenende lässt zu wünschen übrig. (Symbolbild)
Foto: imago images / Rainer Unkel

Übler Wetter-Umschwung in NRW! Nachdem der April uns schon alle Wetter-Phänomene angeboten hat – von Schnee bis hin zu warmen Sonnentagen war alles drin – startet der Mai alles andere als frühlingshaft.

Die vergangenen letzten April-Tage waren sonnig. Ein Hoch bestimmte das Wetter in NRW. Nun zieht aber ein Tiefdruckgebiet aus Nordwesten übers gesamte Bundesland hinweg – und hat Regen und Kälte auf dem Weg ins Baltikum im Gepäck. Schon am Donnerstag rutschten die Temperaturen in den Keller. Ab dem Nachmittag wurde es zunehmend kühler mit einstelligen Bibber-Werten.

Wetter in NRW: Üble Prognose! So usselig startet der Mai

Ja, richtig gelesen. Minustemperaturen mit Bodenfrösten in der Nacht sind wieder angesagt. Einige Regionen in NRW erreichen in der Nacht zum Samstag bis zu -3 Grad.

Der Freitag bringt zunächst wenig Sonne. Örtlich schauert es immer wieder, auch Gewitter können aufziehen. Die Höchsttemperaturen liegen aber bei 11 bis 14 Grad. Ähnlich geht es am Samstag weiter. Im Norden und Weserbergland sowie Sauerland ziehen Regenwolken über die Gebiete hinweg, sonst bleibt es niederschlagsfrei.

Auch hier schnellen die Temperaturen nicht wieder in die Höhe. Höchstens 12 bis 15 Grad sind drin, im Bergland erreicht das Thermometer nur Werte um die 8 Grad.

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Der Sonntag verläuft genauso trist wie der Erste Mai am Samstag. Oberhalb vom 600 Metern kann in der Nacht zum Montag sogar Schnee fallen! Der Bodenfrost hält dementsprechend auch noch an. Die nächste Woche startet mit Regen und Sprühregen. Wie war das noch mit „der April macht, was er will“? Der Mai schließt sich dem nahtlos an. Leider!

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So entsteht eine Wettervorhersage

  • Rund 10.000 Bodenstationen, 7.000 Schiffe, 600 Ozean-Bojen, 500 Wetterradarstationen und etwa 3.000 Flugzeuge sorgen weltweit dafür, dass stündlich Wetterdaten erfasst werden.
  • Wettersatelliten bieten eine Überwachung aus dem All.
  • Meteorologen können so das Geschehen rund um die Erde beobachten.
  • Gemessen werden Parameter wie Lufttemperatur und -druck, Windrichtung und -geschwindigkeit oder Wolkenhöhe.
  • So sammeln sich pro Stunde etwa 25.000 Meldungen an.
  • Diese werden ausgewertet und übermittelt - so bleiben Wetterprognosen auf dem aktuellen Stand.

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Immerhin ein Lichtblick: Die Wetter-Portale sagen voraus, dass an einigen Orten in Nordrhein-Westfalen wie beispielsweise in Essen oder Köln bis zu fünf Sonnenstunden am Wochenende möglich sein können. Also schnell die Sonnenstrahlen erhaschen, den Grill an schmeißen und den Mai-Feiertag genießen. (js)