Wetter in NRW: Schneesturm rast mit aller Macht auf Europa zu – wird er uns auch treffen?

Wetter: Wie entsteht ein Sturmtief?

Wetter: Wie entsteht ein Sturmtief?

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In den letzten Tagen meint es der Winter langsam ernst mit uns in NRW. Doch ab kommender Woche zieht die Kältepeitsche dann noch einmal kräftig an. Ein Schneesturm soll über Europa hinwegfegen. Betrifft uns das auch in NRW? Wie wird das Wetter in den nächsten Tagen?

Wie der „Weatherchannel“ vom „Focus“ berichtet, geht es ab Sonntag so richtig los. Der Schneesturm erfasst Europa. Das Azorenhoch löst gleichzeitig einen Blizzard in den USA mit Neuschnee von 20 bis 40 Zentimetern aus! Werden wir in NRW auch eingeschneit? Wie sind die Wetter-Aussichten vor Ort?

Wetter in NRW: Rast jetzt ein Schneesturm auf uns zu?

Der große Schneesturm über Osteuropa kommt aus der Polarregion nach Süden. Zudem wird mit warmer und feuchter Luft ein Blizzard in die USA und nach Kanada gefegt. Dort herrscht ab Montag also mächtig Bibber-Alarm!

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Und Deutschland? Im Westen können wir erleichtert aufatmen. Uns erreicht der heftige Wintereinbruch laut „Focus“ nicht. Hoch „Dieter“ verhindert dies. Doch an der Nordseeküste und in den östlichen Landesteilen bringt er starke Sturmböen mit sich. Auch über den Osten Bayerns fegt der Sturm noch hinweg.

Am Montag erreicht er seine Klimax. In den Mittelgebirgen und der Ostseeküste ist er dann bis zu 100 km/h stark. Schneefall und Schneeregen hat er ebenfalls im Gepäck.

Worauf müssen wir uns in NRW in den kommenden Tagen einstellen? Es bleibt knackig kalt. In der Nacht zu Samstag und den kommenden Nächten wieder mit Minustemperaturen bis zu -4 Grad. Der Morgen beginnt wie Freitag neblig-trüb. Bei Temperaturen um die 5 bis 8 Grad kann es im Nordosten des Bundeslandes auch mal etwas Sprühregen geben. Überwiegend bleibt es aber niederschlagsfrei.

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So entsteht eine Wettervorhersage:

  • Rund 10.000 Bodenstationen, 7.000 Schiffe, 600 Ozean-Bojen, 500 Wetterradarstationen und etwa 3.000 Flugzeuge sorgen weltweit dafür, dass stündlich Wetterdaten erfasst werden
  • Wettersatelliten bieten eine Überwachung aus dem All
  • Gemessen werden Parameter wie Lufttemperatur und -druck, Windrichtung und -geschwindigkeit oder Wolkenhöhe
  • So sammeln sich pro Stunde etwa 25.000 Meldungen an, die übermittelt und ausgewertet werden

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Der Sonntag wird im Zuge des Wintereinbruchs durch Hoch „Dieter“ aber auch nicht wesentlich kälter. Die Temperaturen erreichen höchstens 5 bis 7 Grad. Gebietsweise kann es auch regnen.

Da sind wir wohl nochmal verschont geblieben. Die Wetter-Experten schließen weitere Schneefälle aber keineswegs aus. Vielleicht erwischt es dann auch das Revier. Sicher ist dies aber noch nicht. (js)