Unwetter in NRW am Montag: DWD alarmiert – Experte: „Man hat dann draußen nichts verloren“

So verhältst du dich richtig bei einem Unwetter

So verhältst du dich richtig bei einem Unwetter

Egal ob Sturm, Starkregen oder Gewitter: Extremwetter kann lebensgefährlich sein. Deshalb solltest du einige Tipps beachten.

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Gerade erst ist ein Unwetter über NRW gezogen, da kündigt sich auch schon das nächste an! Am Montag könnte es an Rhein und Ruhr ziemlich ungemütlich werden.

Zu Beginn der neuen Woche könnte das Wetter in NRW erneut heftig werden. In diesem News-Blog halten wir dich auf dem Laufen.

News-Blog: Neue Unwetter in NRW am Montag

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22. Mai 2022

21.10 Uhr: Deutscher Wetterdienst bereits alarmiert wegen möglicher Unwetter in NRW

Am Sonntagabend verschickte der Deutsche Wetterdienst (DWD) Vorabinformationen zu Unwettern mit schweren Gewittern, die Montag in NRW zwischen 12 bis 22 Uhr möglich sind.

Der DWD teilt mit: „Etwa ab dem Mittag ziehen am Montag von Südwesten teils kräftige Gewitter auf. Dabei muss mit Starkregen zwischen 20 und 35 l/qm in kurzer Zeit gerechnet werden. Weitere Begleiterscheinungen sind größerer Hagel um 3 cm sowie schwere Sturmböen bis orkanartige Böen zwischen 95 und 110 km/h. Im Abendverlauf ziehen die Gewitter allmählich nordostwärts ab.“

Die Wetterlage habe ein hohes Unwetterpotential, so der DWD weiter. Es könnten lokal sogar besonders heftige Gewitter auftreten.

Auch Alban Burster, Meteorologe bei wetter.com, warnt eindringlich vor der Unwetter-Gefahr am Montag. Der Schwerpunkt werde diesmal zwar in Baden-Württemberg und Bayern liegen, doch auch NRW wird ab dem Nachmittag bis zum Abend betroffen sein.

Burster rechnet mit „Blitzen im Sekundentakt“, golfballgroßen Hagelkörnern, extremem Starkregen – und „da und dort“ sei auch wieder ein Tornado möglich! Seine klare Mahnung: „Man hat dann draußen nichts verloren.“ Die Menschen sollen in ihren Häusern bleiben.

16.15 Uhr: Warnung vor Gewitter, Starkregen und Tornados

Erst am Freitag zog eine Unwetterfront über NRW und richtete vielerorts erhebliche Schäden an (wir berichteten). Auch wenn das Wetter in NRW am Sonntag vergleichsweise mild ist, soll das nicht lange anhalten.

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So entsteht eine Wettervorhersage:

  • Rund 10.000 Bodenstationen, 7.000 Schiffe, 600 Ozean-Bojen, 500 Wetterradarstationen und etwa 3.000 Flugzeuge sorgen weltweit dafür, dass stündlich Wetterdaten erfasst werden
  • Wettersatelliten bieten eine Überwachung aus dem All
  • Gemessen werden Parameter wie Lufttemperatur und -druck, Windrichtung und -geschwindigkeit oder Wolkenhöhe
  • So sammeln sich pro Stunde etwa 25.000 Meldungen an, die übermittelt und ausgewertet werden

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Bereits in der Nacht zu Montag kommt es laut Deutschem Wetterdienst zu Schauern und vereinzelt zu Gewittern – dazu gesellen sich erste stürmische Böen. Im Laufe des Vormittags breitet sich das Wetter von Südwest nach Nordost aus.

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Am Nachmittag zieht es sich in NRW dann richtig zu: Es werden starke Gewitter, Starkregen, Sturmböen und Hagel erwartet. Örtlich kann es zu besonders schweren Gewittern und Unwettern kommen. Im Südosten ließen sich auch Tornados nicht ausschließen, so der Deutsche Wetterdienst.

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Erst in der Nacht zu Dienstag lassen die Gewitter langsam nach und ziehen Richtung Nordosten ab. Es bleibt wechselhaft – die Sonne lässt sich demnach nur selten blicken. (jdo)