Unwetter-Warnung in NRW: Sturm fordert Menschenleben – neues Glatteis

Es wird stürmisch im Ruhrgebiet.
Es wird stürmisch im Ruhrgebiet.
Foto: dpa

Das Wetter im Ruhrgebiet: Es kommt zwar kein Schnee, dafür aber viel Wind! Der Deutsche Wetterdienst hat für das Wochenende mehrere Unwetterwarnungen für das Ruhrgebiet ausgegeben.

Die Temperaturen klettern sogar fast in den zweistelligen Bereich, dafür regnet es aber immer wieder mit kräftigen Sturmböen.

Wetter im Ruhrgebiet: DWD warnt vor Sturm

Die Unwetterlage hat am Samstag einem Mann in Neuss das Leben gekostet. Mehr zur Gefahrenlage erfährst du bei uns im News-Blog:

Sonntag (10. Februar)

Der Sturm hat nicht die Ausmaße angenommen, die der DWD befürchtet hatte. Doch kaum gibt es Entwarnung an der Sturmfront, droht die nächste Gefahr. Wegen Schneeregen und überfrierender Nässe kann es im Sauerland oberhalb von 400 Metern wieder spiegelglatt auf den Straßen werden. Mehr dazu erfährst du hier >>>

Samstag (9. Februar)

22.36 Uhr: Mittlerweile hat der DWD seine Warnung nicht nur für die Stadt Dortmund verlängert. Auch im restlichen Ruhrgebiet warnt der Wetterdienst nun bis Montagnacht vor Windböen.

19.15 Uhr: Ursprünglich hatte der Deutsche Wetterdienst lediglich bis in die Nacht vor Sturm im Ruhrgebiet gewarnt. Für die Stadt Dortmund wurde die Warnung verlängert. Hier musst du noch bis Montagnacht mit Sturmböen rechnen!

18.22 Uhr: Der Sturm in NRW hat sein erstes Menschenleben gefordert. In Neuss ist ein Surfer (58) auf dem Rhein verunglückt. Mehr dazu erfährst du hier >>>

13.09 Uhr: Am Wochenende sollten Spaziergänger in Nordrhein-Westfalen sehr vorsichtig unterwegs sein - es werden Sturmböen mit bis zu 85 Kilometer pro Stunde Geschwindigkeit erwartet. Das teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Samstag mit. Über der Nordsee sei zur Zeit ein großes Sturmtief, welches nach NRW ziehe. Der Sturm könne zu herunterfallenden Ästen und Schäden an Häusern führen. „Dachziegel können sich lösen, daher sollte man draußen vorsichtig unterwegs sein“, sagte eine Sprecherin des DWD.

Am Samstag sei es tagsüber dazu wechselnd bis stark bewölkt mit einzelnen Regenschauern, teilte der DWD weiter mit. Die Temperaturen sind mild zwischen sieben und elf Grad. In der Nacht zum Sonntag bleibt es stark bewölkt und es regnet. Die Temperaturen fallen auf fünf Grad, im Bergland können es auch drei Grad werden. Weiterhin weht ein frischer Wind mit starken bis stürmischen Böen. Laut des DWD beruhigt sich der Wind erst am Montag wieder.

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8.55 Uhr: Am Samstagmorgen warnt der Deutsche Wetterdienst vor markantem Wetter. Waren es am Freitag noch Windböen, zieht am Samstag Sturm auf. Vor den Sturmböen der Stufe 2 (von 4) warnt der DWD von 10 Uhr bis spät in den Abend (22 Uhr).

Diese Ruhrgebietsstädte sind vom Sturm betroffen:

  • Essen
  • Dortmund
  • Gelsenkirchen
  • Bochum
  • Bottrop
  • Herne
  • Oberhausen
  • Duisburg
  • Mülheim

Gib auf dich Acht, wenn du das Haus verlässt. Einzelne Äste können herbstürzen. „Achten Sie besonders auf herabfallende Gegenstände“, so der Wetterdienst.

Freitag (8. Februar)

Bereits am Freitag warnte der DWD vor Windböen (Stufe 1 von 4).

Wetter im Ruhrgebiet: Diese Städte sind von der Warnung betroffen

  • Essen
  • Oberhausen
  • Duisburg
  • Mülheim
  • Bottrop
  • Herne
  • Dortmund
  • Gelsenkirchen
  • Bochum

Sturmböen bis in tiefe Lagen

Die Warnung gilt von Freitag, 12 Uhr, bis voraussichtlich 20 Uhr.

Im Westen und Norden Deutschlands treten verbreitet Windböen auf. Der Wind soll bis Samstagvormittag zunehmen - im Westen soll es bis in tiefe Lagen Sturmböen geben. (bs, js, ak)

 
 

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