Wetter in NRW: Jetzt wird es ungemütlich! Schnee bis ins Flachland?

Wetter: Wie entsteht ein Sturmtief?

Wetter: Wie entsteht ein Sturmtief?

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Das Wetter in NRW ändert sich. Der Wind dreht sich und kommt seit der Nacht zu Donnerstag nun aus nordwestlicher Richtung. Von dort bringt er kühlere Luft und viel Regen und Schnee mit sich. Doch könnte es bei den kalten Temperaturen auch sein, dass er sich im Flachland in Schneeflocken verwandelt?

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) prognostiziert am Donnerstagvormittag gebietsweise schauerartige Schneefälle. Also bedeutet es für das Wetter in NRW auch, dass Neuschnee liegen bleibt.

Wetter in NRW: Droht nun auch im Flachland Schnee?

Allerdings wird es im Flachland wieder nur mit Regen enden. Denn nur oberhalb von etwa 400 Metern über Normalnull bleibt eine etwa ein bis fünf Zentimeter hohe Schneedecke liegen. Heißt: Im Ruhrgebiet bleibt es wohl gewohnt grau, nass und kalt, aber ohne die weiße Winterlandschaft. Denn im Vergleich dazu ist etwa die höchste Erhebung in Dortmund-Syburg nur rund 250 Meter hoch - also unter dem Schneeradar.

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Im Sauerland und in den Hochlagen kann auch etwas mehr von der weißen Pracht herunterkommen. In tieferen Lagen wird es das bekannte Bild geben: brauner Schneematsch. Doch deshalb sollten Autofahrer auch im Flachland am Morgen im Berufsverkehr aufpassen: Durch den Schneematsch kann es kurzzeitig zu Glätte kommen bei Höchstwerten zwischen zwei bis fünf Grad am Donnerstag, im Bergland kann es minus zwei bis zwei Grad kalt werden.

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So entsteht eine Wettervorhersage:

  • Rund 10.000 Bodenstationen, 7.000 Schiffe, 600 Ozean-Bojen, 500 Wetterradarstationen und etwa 3.000 Flugzeuge sorgen weltweit dafür, dass stündlich Wetterdaten erfasst werden
  • Wettersatelliten bieten eine Überwachung aus dem All
  • Gemessen werden Parameter wie Lufttemperatur und -druck, Windrichtung und -geschwindigkeit oder Wolkenhöhe
  • So sammeln sich pro Stunde etwa 25.000 Meldungen an, die übermittelt und ausgewertet werden

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Doch nicht nur Glätte und Schneefall ist möglich. Auch warnt der DWD in Westfalen, in fast allen östlichen Städten NRWs vor Wind- und Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis zu 70 km/h. In Bochum etwa kommen die Stürme mit 60 bis 79 Stundenkilometern daher. Also pass' auf dich auf! (js)