Wetter in NRW: Gewitter zieht über den Westen! Experten warnen vor diesem Wetterphänomen

Das Wetter in NRW ist ungemütlich. (Symbolbild)
Das Wetter in NRW ist ungemütlich. (Symbolbild)
Foto: dpa

Es regnet. Kein ungewöhnliches Wetter in NRW für Oktober. Doch es wird immer weiter regnen: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt am Dienstag vor Dauerregen.

Die Warnung der Stufe 2 von 4 für das Wetter in NRW gilt ab sofort – zunächst bis Mittwoch, 8 Uhr. Bis dahin können gebietsweise bis zu 30 Liter Wasser pro Quadratmeter vom Himmel fallen.

Schon am Dienstagmorgen waren in NRW Gewitter angesagt. Der DWD hat hier ebenfalls Warnstufe 2 von 4 herausgegeben. Es besteht die Gefahr von Blitzschlag.

Wetter in NRW: Regenschauer und Gewitter ziehen über den Westen

Die Bauern, Forstwirte und die Feuerwehr dürfte der Dauerregen aber freuen: Endlich fällt Niederschlag auf die völlig ausgetrockneten Böden. Der gesamte Sommer und auch der September war im Schnitt zu trocken.

Starkregen kann wenig gegen Trockenheit tun

Starkregenfälle, bei denen in kurzer Zeit sehr viel Wasser auf den ausgetrockneten und damit nicht aufnahmefähigen Boden fällt, können dagegen wenig ausrichten.

Ganz im Gegenteil: Stattdessen halten sie nur die Feuerwehr auf Trab - weil die Rettungskräfte Keller auspumpen oder - wie Montagnacht geschehen - sogar Schafe vor dem Ertrinken von einer Weide retten müssen. >> mehr dazu hier

Neben Dauerregen sind auch Gewitter und Sturmböen drin

Also, Schirm nicht vergessen, wenn du vor die Tür gehst! Immerhin ist der Regen erträglich warm: Bis zu 20 Grad warm soll es am Dienstag werden.

Der Preis für die angenehmen Temperaturen ist allerdings ein anderes unangenehmes Wetterphänomen: örtliche Gewitter mit Sturmböen gegen Dienstagabend.

Auch am Mittwoch soll es mit Gewittern weitergehen! Von Nordwesten ziehen Schauer durch das Land. Erst am Donnerstag wird es wieder entspannter.

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Gewaltiger Hurrikan zieht auf Europa zu

Während das Wetter in NRW ungemütlich, aber nicht unwetterartig ist, zieht an einem anderen Teil ein echtes Schreckensszenario auf: Hurrikan Lorenzo nimmt derzeit Kurs auf die Azoren.

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Vermutlich am Mittwoch werde der Sturm die portugiesischen Inseln voll treffen: „Dort wird er mit Spitzenböen von bis zu 180 Kilometer pro Stunde große Schäden anrichten. Zusätzliche Gefahr droht durch eine Sturmflut und gigantische Wellen von bis zu 15 Meter Höhe.“, erklärt Matthias Habel, Meteorologe und Pressesprecher von WetterOnline. „Ein Hurrikan dieser Stärke wurde seit Beginn der regelmäßigen Wetteraufzeichnungen noch nicht so weit östlich beobachtet.“

Hurrikan Lorenzo: Auswirkungen auch auf Deutschland?

Später ziehe der Hurrikan weiter nach Irland und werde dort an der Westküste Sturm und hohe Wellen mit sich bringen. Die gute Nachricht: In Deutschland müssen wir uns kaum vor Lorenzo fürchten.

„Lorenz zieht nicht nach Deutschland“, meint auch Meteorologe Jörg Kachelmann. (lin)

 
 

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