Wetter in NRW: Heftiges Unwetter am Abend – ein Detail ist besonders heftig

Das Wetter in NRW sorgte für teilweise heftig überflutete Straßen.
Das Wetter in NRW sorgte für teilweise heftig überflutete Straßen.
Foto: dpa/Archivbild

Über Teile von NRW fegte am Dienstagabend ein heftiges Unwetter. Kaltfront „Sébastien“ brachte kräftige Regenfälle. Getroffen hat es dabei vor allem Ostwestfalen, insbesondere die Kreise Höxter und Lippe. Dabei wehten heftige Windböen und zahlreiche Blitze zuckten vom Himmel. Ein Detail ist allerdings besonders heftig.

Und das sind die ungewöhnlich hohen Regenmengen, die am Dienstagabend vom Himmel fielen. Teilweise waren es mehr als 40 Liter pro Quadratmeter. Der Regen sorgte laut einem Bericht der „Neuen Westfälischen“ für teilweise überflutete Straßen, auf der B252 habe das Wasser teilweise kniehoch gestanden. Autos kamen demnach kaum noch voran.

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Teilweise kam es sogar zu üblen Schlammlawinen, die eine Spur der Verwüstung hinterließen. Laut „NW“ wurde der Ortskern von Erkeln wegen einer Schlammlawine teilweise sogar von der Außenwelt abgeschnitten. „Das sieht hier aus wie nach einem Krieg“, kommentierte ein Anwohner gegenüber der Zeitung.

Laut WDR musste auch die Bahnstrecke zwischen Paderborn und Göttingen wegen einer Schlammlawine gesperrt werden. Über 50 Mal seien Polizei und Feuerwehr in der Nacht im Einsatz gewesen um die Schäden des Unwetters zu beseitigen.

Wetter in NRW: DWD hatte gewarnt

In Lügde sorgte das Unwetter für zahlreiche vollgelaufene Keller. Die Feuerwehr musste zu 22 Einsätzen ausrücken und dabei vollgelaufene Keller reinigen, Geröll von der Straße räumen oder umgestürzte Bäume beseitigen. 85 Feuerwehrleute waren dabei im Einsatz.

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Auch im benachbarten Niedersachsen sorgte das Wetter für Chaos. Allein in der Region Hannover musste die Feuerwehr etwa 300 Mal ausrücken.

Der Deutsche Wetterdienst hatte zuvor bereits vor heftigen Regenfällen und dem Unwetter gewarnt. Ab dem Mittwochmittag kann laut „DWD“ erneut Regen aufkommen. Am Abend könnte der dann auch wieder Ostwestfalen erreichen, wird aber nicht annähernd die Dimensionen des Unwetters vom Dienstagabend erreichen.

 
 

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