Dortmund

Unfallserie wegen Hagelschauer auf NRW-Autobahnen - Wetterdienst warnt vor Gewitter im Ruhrgebiet

Foto: dpa

Dortmund. Das Wetter in NRW bleibt ungemütlich vorerst.

In der Nacht zum Dienstag kann es laut Deutschem Wetterdienst weiterhin Schauer geben. Bis ins Flachland ist sogar wieder Schnee und Schneeregen möglich.

Wetter in NRW: Gewitter und Böen im Anmarsch

Neben vereinzelten Gewittern, die am Montag angesagt waren, bringt das Wetter in NRW auch nochmal ordentlich Wind.

Vor allem im Sauerland, Münsterland und Ostwestfalen gibt es Windböen mit Geschwindigkeit von 60 Stundenkilometern, in exponierten Lagen kann es auch zu stürmischen Böen mit Geschwindigkeiten von bis zu 70 Stundenkilometern kommen.

Glättegefahr auch im Flachland

Dazu kann sich auch Schnee gesellen. Im Bergland oberhalb von 400 Metern schneit es immer wieder leicht. Auch Schneeschauer sind möglich. Später steigt die Schneefallgrenze auf 600 Meter an.

Das bringt Glättegefahr im Bergland, so der Deutsche Wetterdienst. Auch in der Nacht zu Dienstag kann es bis ins Flachland glatt werden durch Schneeschauer und überfrierende Nässe.

Unfallserie wegen Hagel

Auf den Autobahnen A33 und A44 kam es am Montag rund um das Autobahnkreuz Wünneberg Haaren durch ein Hagenschauer zu mehreren Unfällen.

Zwischen 13.40 und 14.15 Uhr kam es gleich zu vier Unfällen. In Höhe des Parkplatzes "Wewelsburg" überschlug sich ein Peugeot aus Rüdesheim. Das Auto landete auf dem Dach, der Fahrer wurde leicht verletzt. Zunächst gab es Meldungen, dass der Fahrer eingeklemmt sei, das bestätigte sich laut Polizei aber nicht.

In unmittelbarer Nähe ereignete sich ein weiterer Unfall. Der Fahrer aus Paderborn blieb unverletzt.

Auch bei zwei weiteren Unfällen blieb es bei Blechschäden.

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Schneesturm auf dem Brocken

Für Dienstag kündigt der Deutsche Wetterdienst erneut geringfügigen Schneefall für das Bergland an. Hier liegen die Temperaturen zwischen 1 und 3 Grad. Im Höchsttemperaturen im Flachland liegen zwischen 4 und 8 Grad.

Ein heftiger Schneesturm hat den Brocken am Wochenende fest im Griff gehabt. Über das beliebte Ausflugsziel im Harz zogen am Wochenende regelmäßig Orkanböen mit bis zu 140 Kilometern pro Stunde hinweg, wie ein Sprecher der Wetterwarte auf dem Brocken am Sonntag sagte. Der Wind wirbele den Schnee überall auf und fege ihn mit großer Wucht über das Plateau. Die Sichtweite liege bei nur bei wenigen Metern.

Zuletzt hatte Sturm „Uwe“ durch Deutschland gefegt. Deutlich heftiger war er noch in der Schweiz. Vor allem im Rheintal südlich des Bodensees verursachte er teils heftige Schäden. In der Ortschaft Montlingen seien mehrere Autos und 20 Häuser beschädigt worden, teilte die Polizei am Montag mit - zwei davon so schwer, dass sie nicht mehr bewohnbar seien.

Das Sturmtief zog am Sonntag mit Spitzengeschwindigkeiten von 133 Kilometern in der Stunde über die Schweiz.

Aussichten: Es wird wärmer

Doch im Laufe der Woche wird es in NRW wärmer. Die Temperaturen in NRW klettern bis auf 10 Grad. Am kommenden Wochenende könnten es zweistellige Grade geben. (ms mit dpa)

 
 

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