Wetter in NRW: Nach Glätte und Eis – jetzt kommt der Frühling!

Die Sonne soll spätestens am Wochenende in NRW rauskommen und für frühlingshafte Temperaturen sorgen. Vielleicht lohnt sich dann ein Spaziergang am Essener Baldeneysee?
Die Sonne soll spätestens am Wochenende in NRW rauskommen und für frühlingshafte Temperaturen sorgen. Vielleicht lohnt sich dann ein Spaziergang am Essener Baldeneysee?
Foto: Funke Foto Services

Was für ein Wetter in NRW! Letzte Woche noch Schnee-Chaos, jetzt kommt der Frühling.

Nach Straßenglätte und gefrierendem Regen vor allem im Osten des Landes kündigt sich für die kommenden Tage Tauwetter bei steigenden Temperaturen an. Das Wetter in NRW spielt im Februar anscheinend vollkommen verrückt.

Zum Wochenende soll es dann richtig warm werden

„Was jetzt noch an Schnee liegt, wird im Laufe der Woche in sich zusammenschmelzen“, sagte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Nach der Nacht zu Dienstag werde es verbreitet frostfrei und dann „ausgesprochen mild“.

------------------------------------

• Mehr Themen:

Wetter in Deutschland: Radikale Wende – DAS steht uns am Wochenende bevor!

Wetter in Deutschland: Drama im Teich – Mann beim Eisbaden über zwei Stunden vermisst

NRW: Fernseher von Seniorin (92) geht kaputt – sie sieht nur einen Ausweg

Flüchtling aus Essen verzweifelt: „Das ist sehr schlimm für uns“

-------------------------------------

Am Rhein klettern die Temperaturen dann auf bis zu 13 Grad. Zum Wochenende könnte es dort sogar mit bis zu 16 Grad noch wärmer werden.

Sonne hat vorerst keine Chance

„Allerdings bleibt es erstmal nass und unbeständig. Erst Richtung Wochenende hat die Sonne vielleicht mal eine Chance“, sagte der Meteorologe weiter. In den kommenden Tagen sei immer wieder mit Regenschauern zu rechnen.

Zum Wochenstart hatten vor allem Autofahrer und Fußgänger in der Osthälfte des Landes noch mit den Auswirkungen des Winterwetters zu kämpfen. Zwischen Weser-Bergland und dem Sauerland sorgte überfrierende Nässe am Montag für rutschige Straßen und Gehwege.

---------------------------

So entsteht eine Wettervorhersage

  • Rund 10.000 Bodenstationen, 7.000 Schiffe, 600 Ozean-Bojen, 500 Wetterradarstationen und etwa 3.000 Flugzeuge sorgen weltweit dafür, dass stündlich Wetterdaten erfasst werden.
  • Wettersatelliten bieten eine Überwachung aus dem All.
  • Meteorologen können so das Geschehen rund um die Erde beobachten.
  • Gemessen werden Parameter wie Lufttemperatur und -druck, Windrichtung und -geschwindigkeit oder Wolkenhöhe.
  • So sammeln sich pro Stunde etwa 25.000 Meldungen an.
  • Diese werden ausgewertet und übermittelt - so bleiben Wetterprognosen auf dem aktuellen Stand.

---------------------------

Dachlawinen beschädigten parkende Autos

Im Ruhrgebiet warnten Polizei und Feuerwehr angesichts des Tauwetters vor Dachlawinen. In Dortmund und Essen etwa beschädigten von Dächern herabrutschende Eisbretter parkende Autos.

In Wetter im Ennepe-Ruhr-Kreis hatte sich ein Lkw auf eisglatter Fahrbahn festgefahren und drohte einen Abhang hinunterzustürzen. Die Feuerwehr half bei der Bergung. (red/dpa)