Wetter an Karneval: DWD warnt vor Sturmböen in NRW – Umzüge in Gefahr

Das Wetter in NRW beschert den Narren und Jecken unangenehme Tage. (Symbolbild)
Das Wetter in NRW beschert den Narren und Jecken unangenehme Tage. (Symbolbild)
Foto: imago images / Ralph Peters

Es ist wie verhext! Man weiß nicht warum – aber die Karnevalisten scheinen aktuell mit Wettergott Petrus auf dem Kriegsfuß zu stehen. Bereits im vergangenen Jahr fiel das Straßenfest vor allem nass und stürmisch aus. Auch in diesem Jahr macht das Wetter in NRW den Feierwütigen einen Strich durch die Rechnung!

Karneval droht ins Wasser zu fallen: Den Narren und Jecken in Köln, Düsseldorf und auch im Ruhrgebiet müssen sich zu den Rosenmontagszügen auf ungemütliches Wetter mit viel Wind und Regen einstellen.

Wetter in NRW: Schlechte Nachrichten für alle Jecken

Schon am Samstagmittag ist absehbar: Das Wetter in NRW wird den weiteren Ablauf der Karnevalsfeierlichkeiten noch bis zu den Rosenmontagszügen fest im Griff haben. „Die Karnevalsumzüge am Wochenende müssen demnach sturm- und wasserfest sein“, erklärte Meteorologe Lars Kirchhübel vom Deutschen Wetterdienst (DWD) am Samstag.

Am Samstag gab der DWD bereits eine amtliche Unwetterwarnung für die Karnevalshochburgen aus. In Köln warnte die Behörde vor Sturmböen, in Düsseldorf zusätzlich vor Dauerregen. Es kommt zu starken bis stürmischen Böen zwischen 60 und 70 Stundenkilometern, im Norden und im Bergland zeitweise sogar zu Windgeschwindigkeiten zwischen 70 und 80 Stundenkilometern.

Auch Sonntag halten Regen und Sturm an. Dabei bleibt es jedoch vergleichsweise mild: Die Temperaturen sollen auf bis zu 13 Grad klettern. Bei so manch luftigerem Karnevalskostüm bleibt das Zähne-Klappern also erspart.

+++ Essen: Hubschrauber landet mitten in der Stadt – der Grund macht traurig +++

Für folgende Städte warnt der DWD ab Sonntagmorgen vor Sturmböen (Stufe 2 von 4):

  • Duisburg
  • Essen
  • Oberhausen
  • Bochum
  • Mülheim
  • Herne
  • Gelsenkirchen
  • Bottrop
  • Dortmund

Wetter beeinflusst Karnevalsumzüge

Doch schon jetzt ist klar: Das Wetter wird erheblichen Einfluss auf die für Sonntag geplanten Umzüge haben. Die in Köln sehr beliebten Schull- un Veedelszöch werden verkürzt und starten früher. „Wir hoffen, dass wir dadurch in den Windkorridor kommen, dass wir den Zug ohne Einschränkungen laufen lassen können“, so Zugleiter Wilhelm Stoffel am Samstag.

Statt um 11.11 Uhr solle es am Sonntag in Köln schon um 10.45 Uhr losgehen. Die Strecke wird außerdem um zwei Kilometer verkürzt.

Andernorts wurden die Umzüge sogar bereits abgesagt, unter anderem in Essen-Kettwig. Alle Meldungen zum Thema Karneval findest du auch >>> hier auf unserem Karnevals-Newsblog.

Hoffnung für Rosenmontag

Zumindest für den Rosenmontag können Karnevalisten laut DWD jedoch aufatmen: „Zumindest vom Wind sollten keine größeren Beschränkungen für die Rosenmontagszüge ausgehen“, so Meteorologe Kirchhübel.

---------------------

Mehr News aus NRW:

Essen: Schock-Diagnose HIV! Doch durch SIE stehen Betroffene nicht allein da

A3: Polizei kontrolliert Autos an der niederländischen Grenze – unfassbar, wie ein Autofahrer dann reagiert

Türkei-Experte aus dem Ruhrgebiet: „Ich spreche mich nicht mehr für Integration aus“

---------------------

Zu einzelnen Böen könne es bei anhaltendem Regen aber kommen, besonders im Norden und Westen. (dav/dpa)

 
 

EURE FAVORITEN