Essen

Wetter in NRW: Die Hitze kommt für einen Tag zurück!

Auch diese Woche lädt das Wetter in NRW wieder zum Freibadbesuch ein.
Auch diese Woche lädt das Wetter in NRW wieder zum Freibadbesuch ein.
Foto: Frank Oppitz / FUNKE Foto Services

Essen. Auch die kommenden Tage wird es wieder warm in NRW!

Zwar werden nicht die Temperaturen der vergangenen Woche geknackt, aber bis zu 30 Grad dürften drin sein. Am vergangenen Donnerstag ächzte das Ruhrgebiet bei Temperaturen über 40 Grad. Erst am Wochenende brachte ein kurzes Tiefdruckgebiet kühlere Temperaturen und auch Gewitter.

Wir halten dich hier in unserem Hitze-Blog über das Wetter in NRW auf dem Laufenden:

>> Hier alles zur Wetterlage in ganz Deutschland!

Wetter in NRW: Am Dienstag kommt die Hitze zurück

Montag, 29. Juli:

09.36 Uhr: Noch hält sich die Hitze am Montag zurück. Stattdessen ziehen am Vormittag von Osten her Wolken auf, im Nordosten folgen Schauer. Im Westen bleibt es allerdings heiter. Zum Abend ist es in ganz NRW locker und niederschlagsfrei. Die Höchstwerte liegen zwischen 24 und 27 Grad.

In der Nacht bleibt es niederschlagsfrei und trocken. Am Dienstag klettern die Temperaturen dann auf 27 bis 31 Grad.

Sonntag, 28. Juli:

21.15 Uhr: Das Gewitter zieht am Sonntag von Süd nach Nord in NRW. Doch schon am Montag soll es laut Wetterdienst wieder schöner werden. Die kommende Woche beginnt freundlich mit Sonne und Temperaturen zwischen 25 und 27 Grad. Dienstag werden dann wieder Werte um die 30 Grad erreicht. Auch hier scheint die Sonne. In der Nacht zu Mittwoch sind aber wieder neue Gewitter möglich.

15.33 Uhr: Hoffentlich wird das Unwetter in NRW am Sonntag nicht so heftig ausfallen wie am Samstagabend in Witten. Dort waren die Straßen so überflutet, dass die Autos fast unter den Wassermassen verschwanden, wie ein Tweet bei Kachelmannwetter beweist:

8.25 Uhr: Auch am Sonntag ziehen Regen- und Gewitterwolken über NRW. Wie der DWD am Sonntagmorgen mitteilte, soll es gebietsweise zu schauerartigem, teilweise gewittrigem Regen kommen. Örtlich ist auch Strakregen mit 20 Liter pro Quadratmeter möglich, in manchen Gebieten sogar Unwetter mit 25 Liter Regen pro Quadratmeter.

Samstag, 27. Juli:

21.25 Uhr: Das Unwetter hat auch die Bahn getroffen. Durch Unwetterschäden im Raum Düren kann es zu Teilausfällen beim RE1 kommen. Bevor du im Ruhrgebiet losfährst, solltest du also lieber die Abfahrt des Zuges checken.

Es gebe Teilausfälle und Umleitungen wegen einer Oberleitungsstörung durch Blitzeinschläge, sagte ein Bahnsprecher. Betroffen seien die Regionalexpress-Linien 1 und 9 sowie die S 19. Die Störung begann am Nachmittag, am Abend war laut Bahn zunächst ein Gleis wieder befahrbar.

18.43 Uhr: Bochum wurde vom Unwetter besonders stark getroffen. Der Starkregen ließ in Langendreer und Querenburg mehrere Keller volllaufen. Auch wurden Straßen überflutet. In Langendreer musste die Feuerwehr mit Tauchpumpen ausrücken. Unterstützt wurden sie vvon einem Saugfahrzeug des Tiefbauamtes.

18.04 Uhr: Noch sind die Gewitter noch nicht über das Ruhrgebiet hinweggezogen. Der Deutsche Wetterdienst verlängert seine Warnung vor starkem Gewitter in den Städten Duisburg, Essen und Mülheim bis 18.30 Uhr.

16.37 Uhr: Auch in diesen Städten im Ruhrgebiet warnt der Wetterdienst vor Gewittern der Stufe 2 (von 4):

  • Bochum
  • Gelsenkirchen
  • Herne
  • Dortmund
  • Essen
  • Oberhausen
  • Duisburg
  • Bottrop
  • Mülheim

Die Wetterwarnungen vor starken Gewittern (Stufe 2) gelten voraussichtlich bis 17.30 Uhr.

16.24 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst hat die Unwetter-Warnung vor extremen Gewittern in Dortmund aufgehoben.

15.37 Uhr: Das Gewitter soll jetzt sogar noch heftiger werden. Der Deutsche Wetterdienst warnt mit der höchsten Warnstufe (4) vor extremen Gewitter in Dortmund. Die Wetterwarnung gilt voraussichtlich bis 16.30 Uhr.

14.30 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst warnt am Mittag noch einmal vor starkem Gewitter der Stufe zwei und vier. Besonders die Städte Bochum und Dortmund sollen betroffen sein. In Dortmund findet heute auch das Festival Juicy Beats im Westfalenpark stark. Ob das Event im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser fällt, wird sich zeigen.

13.07 Uhr: Bislang ziehen die Regenfronten noch an NRW vorbei und ergießen sich über Belgien. Die Temperaturen steigen derweil in den Städten im Westen auf bis zu 30 Grad und mehr an.

7.15 Uhr: Der Samstag und die Nacht zum Sonntag können richtig ungemütlich werden. Der Deutsche Wetterdienst hat eine Warnung für nahezu alle Ruhrgebietsstädte ausgegeben. „Im Laufe des Vormittags entwickeln sich zunächst einzelne Gewitter, die im weiteren Verlauf zu mehreren größeren Gewitterclustern zusammenwachsen können“, schreiben die Meteorologen.

Weil die Gewitter nur langsam über das Land ziehen, kann es zu heftigem Starkregen mit bis zu 40 Litern pro Quadratmeter kommen. Dazu kann es Sturmböen von bis zu 80 Stundenkilometer geben.

Und das ist noch nicht alles: Der DWD rechnet auch mit Hagelschauern. Die mittelgroßen Körner sollen rund zwei Zentimeter dick sein.

Die Warnung des DWD gilt von Samstag 10 Uhr bis Sonntag um 3 Uhr.

Freitag, 26. Juli:

20.12 Uhr: Wegen der anhaltenden Hitze und des fehlenden Regens brennen immer wieder große Flächen im ganzen Ruhrgebiet. In Bochum hat es am Freitag zweimal gebrannt, eine riesige Rauchwolke zog deswegen über die umliegenden Stadtteile.

19.21 Uhr: Trotz vieler Wolken am Himmel sind die Temperaturen immer noch rund 34 Grad. Durchlüften wird heute Nacht schwierig bis unmöglich, die niedrigsten Temperaturen sollen immer noch 23 Grad sein im Ruhrgebiet. Erst am Samstag sinken die Gradzahlen deutlich. Dann kommen auch heftige Gewitter ins Ruhrgebiet. In der Eifel kann es auch heute schon heftig knallen.

18.46 Uhr: Weil drei Teiche aufgrund der anhaltenden Hitze umzukippen drohen, organisiert die Stadt Herne seit diesem Freitag einen Umzug für die dort lebenden Fische. Der Sauerstoffgehalt im Wasser habe sich so stark verringert, dass ein Überleben der Tiere in drei Park-Teichen nicht gewährleistet sei, teilte die Stadt mit.

Deshalb fischte eine Fachfirma von einem Boot aus kleine wie große Fische lebend aus zwei Teichen in einem Park. Dann wurden die Tiere in Transportboxen zum mehrere Kilometer entfernt gelegenen Rhein-Herne-Kanal gebracht, wo sie künftig ein sauerstoffreicheres Zuhause finden sollen.

17.39 Uhr: Nach dem Großbrand im Essener Stadthafen hatte das Landesamt für Natur und Verbraucherschutz (LANUV) davor gewarnt, Obst und Gemüse zu essen. Doch jetzt gibt es eine Entwarnung: Die Messergebnisse haben sich als unbedenklich erwiesen.

16.57 Uhr: Nach der Rekord-Hitze drohen nun Gewitter in ganz NRW. Der Deutsche Wetterdienst hat für NRW eine Unwetter-Warnung herausgegeben. Vor allem für die Eifel soll die höchste Warnstufe gelten. Im äußersten Südwesten des Landes soll es ab Freitagabend richtig heftige Gewitter geben. Der DWD erwarte „extrem heftigen Starkregen mit Niederschlagsmengen bis 90 Liter Pro Quadratmeter sowie Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis 80 km/h (22m/s, 44kn, Bft 9) und Hagel mit Korngrößen um zwei Zentimeter.

Ab Samstag sollen die Gewitter dann auch in anderen Teilen in NRW wüten. Die Temperaturen sollen um ganze zehn Grad abkühlen, auf rund 30 Grad.

16.24 Uhr: In Essen streikten am Donnerstag wegen der Hitze Ampeln, bei der Deutschen Bahn teilweise die Klimaanlagen. Nun teilte die Privatbahn Abellio mit, dass die Klimaanlagen je nach Baujahr und Systemhaus bereits ab einer Außentemperatur von 34 Grad streiken können. Sollten die Temperaturen wie in der vergangenen Woche deutlich höher ausfallen, kann es zu Problemen kommen.

„Einschränkungen in der Klimatisierung (sprich Kühlleistung) können natürlich nicht komplett ausgeschlossen werden und selbstverständlich ist es auch logisch, dass die Anlagen in diesen dauerhaften Hitzezeiten immer an bzw. über ihrer oberen Auslegungsgrenze arbeiten und es natürlich auch zu Überlastungsproblemen kommen kann“, so die Sprecherin der Abellio gegenüber DER WESTEN. Bisher habe es aber keine bekannten Ausfälle gegeben.

15.10 Uhr: Viele Seen und Naturbäder in NRW haben durch die anhaltende Hitze ein Problem: Die Gewässer können kippen und gesundheitliche Probleme bei Mensch und Tier hervorrufen. Deswegen öffnen viele von ihnen trotz der Mega-Hitze nicht.

Auch das Naturbad in Mülheim ist betroffen. So gibt das Bad über Facebook bekannt: „Es besteht die Gefahr, dass die Gewässer kippen und somit ein gesundheitliches Risiko darstellen, aber auch eine längere Sperrung notwendig wäre.“

Im Schwimmbecken herrsche aktuell eine viel zu hohe Temperatur von 25,9 Grad. Der Baldeneysee in Essen allerdings gibt Entwarnung: Hier ist die Schwimmstelle voraussichtlich bis 20 Uhr geöffnet.

12.02 Uhr

Die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Finnentrop im Sauerland hat aktuell mit außergewöhnlichen Anfragen zu kämpfen. Doch statt sich davon auf die Palme bringen zu lassen, sorgen die Feuerwehrleute nun ein für alle Mal und mit einem deutlichen Statement für Klarheit.

Die Feuerwehr greift auf ihrer Homepage völlig verrückte Anfragen auf:

„Nein, die Feuerwehr kann euren Pool nicht auffüllen. Unser Wasser ist reserviert für Notfälle, zum Beispiel wenns mal brennt. Auch unsere Schläuche können wir nicht verleihen, die brauchen wir ab und zu mal selbst. Somit bleibt der heimische Wasserschlauch das Mittel der Wahl.“

Ansonsten sei die Feuerwehr natürlich gerne weiterhin für die Bürger da.

10.14 Uhr:

Wer sich schon seit Tagen darauf freut, mal richtig durchlüften zu können bekommt am Wochenende die Gelegenheit!

Denn ab dem Freitagabend kommt es zu Gewittern, die zumindest kurzzeitig für eine erholsame Abkühlung sorgen. „Ab dem Nachmittag und am Abend kommen aus der Eifel Gewitter auf, die dann auch ins Ruhrgebiet ziehen. Es kommt zu Starkregen und Unwettern, auch eine Unwetterwarnung ist wahrscheinlich“, erklärt DWD-Meteorologin Ines von Hollen gegenüber DER WESTEN.

„Während es heute noch 40 Grad, kühlen die Temperaturen am Samstag auf 25 bis 29 Grad ab. Minden hält den Hitzerekord jedoch mit 30 Grad weiter.“ Doch wer sich eine dauerhafte Abkkühlung erhofft, der wird enttäuscht.

„Das Wochenende wird schwül und unangenehm drückend, auch am Sonntag-Vormittag kann es immer wieder zu Schauern kommen, die sich im Laufe des Tages verziehen“, so die Meteorologin abschließend.

9.15 Uhr: Noch nie sind in Deutschland so hohe Temperaturen gemessen worden. Jeden Tag wird ein neuer Rekord gebrochen. Am Freitag soll es jedoch zu Gewittern kommen.

Die Hitze in Deutschland sorgt derweil sogar für internationale Aufmerksamkeit.

Donnerstag, 25. Juli:

21.44 Uhr: Drei junge Männer waren am Donnerstagabend im Rhein schwimmen, als ein Sog sie tiefer ins Wasser. Ein 18-Jähriger wird seitdem vermisst. >>> mehr dazu liest du hier.

20.39 Uhr: Bei diesen Temperaturen ist viel trinken sehr wichtig. Drei bis fünf Liter sind die Empfehlung. Doch man kann auch zu viel Wasser trinken und sich damit sogar vergiften. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung warnt vor der Hyponatriämie. Allerdings ist es sehr schwierig seinen Körper mit Wasser vergiften. Denn dafür musst du in kurzer Zeit sehr viel Wasser trinken.

So gerät der Salzgehalt des Körpers durcheinander. Symptome einer Wasservergiftung: Übelkeit, Erbrechen, extreme Müdigkeit und AStembeschwerden.

19.54 Uhr: Nach dem Großbrand im Essener Stadthafen gibt es nun eine Warnung des Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV). Laut LANUV soll sichtbar mit Ruß beaufschlagtes Obst und Gemüse aus den Gärten zunächst nicht verzehrt werden, bis die abschließenden Analyseergebnisse vorliegen.

Diese vorsorgliche Empfehlung gilt für die Stadtteile Bergeborbeck, Bochold, Borbeck-Mitte, Gerschede, Dellwig, Vogelheim und Randbereiche von Altenessen-Süd, Altenessen-Nord, Karnap und Bedingrade.

Sofern Rasenflächen größere Mengen von möglichen Brandabwehungen aufweisen, sollten diese gemäht und der Grünschnitt über den Restmüll entsorgt werden. Über die abschließenden Analyseergebnisse wird umgehend informiert, sobald diese vorliegen.

19.25 Uhr: Wegen der extremen Trockenheit hat die Stadt Essen die höchste Waldbrandstufe (Stufe 5) ausgerufen. Betroffen sind im Speziellen alle Waldstandorte auf sandigen Böden, alle Freiflächen im Wald und alle Steilhanglagen.

Offenes Feuer ist auch noch Hundert Meter vom Wald strengstens verboten. Ebenso wie Rauchen. „Nehmen Sie Glas mit aus dem Wald, da der Brennglaseffekt Waldbrände auslösen kann“, so die Stadt.

18.48 Uhr: In Duisburg wurde nun ebenfalls ein Rekord geknackt. In Duisburg-Baerl und Tönisvorst wurden am frühen Abend laut Deutschem Wetterdienst 41,2 Grad gemessen. Damit holen sich die Städte in NRW den Hitze-Rekord. Bisher hielt Bonn diesen mit 40,6 Grad, allerdings auch nur für wenige Stunden.

18.28 Uhr: Bei allen verständlichen Versuchen, sich in Flüssen und Kanälen abzukühlen: Achtet auf die Strömungen. Denn selbst gute Schwimmer können in eine brenzlige Situation kommen, wenn eine Unterströmung sie erfasst. Die Feuerwehr warnen eindringlich davor, in nicht genehmigten Bereichen von Seen und Flüssen zu baden.

17.47 Uhr: In Essen sind wegen der Hitze einige Ampeln ausgefallen. Wie Jasmin Trilling von der Stadt Essen bestätigt, seien einige Lüftungssysteme überlastet gewesen. Die meisten Defekte sind mittlerweile wieder behoben.

17.08 Uhr: Wer in NRW bei der Hitze mit dem Zug fahren will, muss derzeit nicht nur Geduld, sondern auch Widerstandsfähigkeit mitbringen. Ein Sprecher der Bahn bestätigte, dass in einigen Waggons oder manchmal sogar in ganzen Zügen die Klimaanlagen ausgefallen seien.

Dabei handele es sich allerdings um Einzelfälle. „Uns sind keine flächendeckenden Ausfälle bekannt“, sagte der Sprecher. Da hatte unsere Autorin wohl Pech – die Fahrt von Essen nach Düsseldorf bezeichnet sie als die Schlimmste ihres Lebens. Die ganze Geschichte liest du hier.

Wegen der Hitze komme es derzeit außerdem zu Weichenstörungen im Raum Köln. Verspätungen in ganz NRW sind die Folge.

16.30 Uhr: Auch für Schwangere ist das extreme Wetter in NRW besonders belastend. „Ich habe noch nie so sehr geschwitzt. Ich sitze nur auf dem Sofa und der Schweiß fließt“, erzählt die hochschwangere Ann-Cathrin H.

Etwas Abkühlung verschafft ihr ein Eimer mit kaltem Wasser, in den sie die Füße hält. „Ein Tipp von meiner Mutter“, verrät die 32-Jährige.

16.01 Uhr: Die extremen Temperaturen bereiten nicht nur Mensch und Natur erhebliche Probleme. Auch viele technische Geräte gehen unter der extremen Hitze kaputt. Die Feuerwehr Bochum musste seit Mittwochabend bereits zu fünf Kohlenmonoxid-Einsätzen in Wohnhäusern ausrücken. Zum Teil wurden erhebliche CO-Konzentrationen gemessen. Verletzte gab es glücklicherweise keine.

Durch die Wärme kann es bei Gasthermen dazu kommen, dass der natürliche Abzug durch den Kamin nicht mehr funktioniert. Die Folge kann ein Abgasrückstau und damit das Austreten des Atemgiftes Kohlenmonoxid (CO) sein. In Betrieb gehen die Gastthermen meist durch das Erwärmen von Wasser.

15.40 Uhr: In Deutschland wurde schon wieder ein neuer Hitzerekord am Nachmittag geknackt. In Lingen wurden gegen 14 und 15 Uhr 40,9 Grad gemessen. Aber auch in NRW haben einige Städte schon die 40-Grad-Marke geknackt. Köln-Bonn, Duisburg-Baerl, Weilerswist-Lommersum, Bonn-Roleber und Tönisvorst sind aktuell die wärmsten Städte in NRW.

15.30 Uhr: Trotz der Hitze bleiben der Horstmarer See in Lünen und der Wolfssee in Duisburg für alle Wasserratten gesperrt.

Im Horstmarer See haben Wissenschaftler fakäle Verunreinigungen festgestellt. Im Wolfssee entdeckten die Mitarbeiter Blaualgen. Mehr erfährst du hier.

15.18 Uhr: In Duisburg und Wesel wurde am Donnerstagmittag die Alarm-Schwelle für die Ozon-Konzentration überschritten. Die liegt bei 240 Mikrogramm pro Kilometer Luft. In Duisburg-Walsum ergaben die Messungen Werte um 244 Mikrogramm.

„Da die Wetterlage voraussichtlich anhält, muss auch morgen mit ähnlich hohen Ozonwerten gerechnet werden“, sagte ein Sprecher des Landesamts für Umwelt und Verbraucherschutz in NRW.

Ab diesem Wert können laut dem Landesamt Schleimhautreizungen, Atemwegsbeschwerden und Kopfschmerzen auftreten. Das Amt empfiehlt daher, keinen Sport im Freien zu treiben und sich in Gebäuden aufzuhalten. Dort sei die Ozon-Konzentration nur halb so hoch wie draußen.

14.44 Uhr: Die Feuerwehr und das Ordnungsamt der Stadt Dortmund bitten um besondere Vorsicht beim Grillen, weil Wiesen und Parks derzeit extrem trocken sind.

Auf die folgenden Dinge musst du ganz besonders Acht geben:

  • Grille nicht mit (Einweg-)Grills direkt auf der Grasnabe
  • Lasse den Grill nie unbeaufsichtigt
  • Nutze nur geprüfte Grillanzünder, niemals Spiritus oder Benzin
  • Bevor du benutzte Grilkohle bzw. Asche entsorgst, stelle sicher, dass keine Glut mehr vorhanden ist
  • Grille nicht unter Büschen oder Bäumen
  • Halte Wasser zum Löschen bereit
  • Nimm deine Abfälle wieder mit

Das Grillen in Wäldern ist übrigens generell verboten.

14.14 Uhr: Heute Mittag hat auch der Deutsche Wetterdienst (DWD) den neuen Hitzerekord von 40,5 Grad in Geilenkirchen in NRW vom Mittwoch bestätigt. Damit ist die bisherige Höchstmarke von 40,3 Grad im unterfränkischen Kitzingen aus dem Jahr 2015 jetzt auch ganz offiziell überboten.

Abzuwarten bleibt, ob dieser Rekord nicht schon heute wieder geknackt wird. Schließlich waren sich die Wetterdienste einig: Donnerstag soll der heißeste Tag der Woche sein.

13.07 Uhr: Schon seit Jahren wird bei hochsommerlichen Temperaturen in den Niederlanden Salz auf die Straßen gestreut, um den Asphalt abzukühlen. Das Salz entzieht der heißen Luft Feuchtigkeit und die kühlt den heißen Asphalt ab.

Mit dieser Methode können Schäden in der Straße und das Kleben der Oberfläche verhindert werden.

Nun gibt die Stadt Recklinghausen bekannt, den Einsatz dieser Idee prüfen zu wollen. Diese Prüfung ist aber noch nicht abgeschlossen. „Unsere Fachleute beim Fachbereich Ingenieurwesen und den Kommunalen Servicebetrieben Recklinghausen sammeln noch Fakten und Ergebnisse“, so die Stadt Recklinghausen am Donnerstag.

Zunächst müsse die Stadt auch die Umweltbelastung durch den Einsatz der Sole genau prüfen.

11.49 Uhr: „Es hat auch früher schon heiße Sommer gegeben“, erinnert sich Renate Dust. In diesem Jahr findet die Bewohnerin des Altenwohnheims „Marienhaus“ es allerdings noch heißer als in den Jahren zuvor.

Vielleicht waren die Menschen früher weniger empfindlich, vermutet sie. „Früher hat uns die Hitze weniger ausgemacht als heute. Wir liefen mit nackten Füßen über den heißen Asphalt“, erzählt die Rüttenscheiderin.

„Trockene Sommer gab es auch zu meiner Jugend“, stimmt Anna-Maria Damborn zu. Sie wuchs auf einem Bauernhof auf, da wurde die Trockenheit oft problematisch. Früher oder später sei der große Regenschauer aber doch noch gekommen.

Ob das auch an diesem Wochenende so sein wird? Laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) sind ab Samstag in weiten Teilen NRWs Schauer oder Gewitter mit Starkregen möglich.

11.16 Uhr: Am Mittwoch blieb die Badestelle am Seaside Beach in Essen noch geschlossen. Heute verkündet die Stadt gute Nachrichten für alle Wasserratten: Die Badestelle ist am Donnerstag geöffnet!

An vielen Tagen im letzten Sommer musste die Badestelle geschlossen bleiben, weil die Wasserqualität nicht ausreichend war. Das passiert vor allem dann, wenn es an den Vortagen stark geregnet hat – wie zuletzt am Wochenende.

Alle Infos zum Seaside Beach in Essen findet du hier.

10.59 Uhr: Laut dem Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) musst du dich in diesen Tagen unbedingt eincremen, wenn du in die Sonne gehst – vor allem in der Mittagszeit. Der UV-Index zeigt für NRW derzeit eine 7 an. Das bedeutet: „In der Mittagszeit Schatten suchen, entsprechende Kleidung, Hut und Sonnebrille tragen, Sonnenschutzmittel mit ausreichendem Schutzfaktor auftragen“.

Falls du deinen Sommerurlaub in den Alpen verbringst, musst du dort besonders aufpassen. Für den Süden Deutschlands zeigt der UV-Index eine 11 an. Maximalwert! Sonnenschutz sei dann laut dem BfS „dringend nötig“. Weiter heißt es: „In der Mittagszeit möglichst nicht draußen aufhalten!“

10.15 Uhr: Hat sich deine Wohnung heute Nacht etwas abgekühlt? Laut Kachelmannwetter war die kälteste Stadt in NRW in der Nacht Eslohe (Sauerland) mit 15 Grad, am heißesten war es bei klarem Sternenhimmel am Kahlen Asten mit rund 25 Grad.

9.55 Uhr: Den Kindern in den städtischen Kitas macht das heiße Wetter gar nicht viel aus. „Die verkraften das immer ganz gut“, sagt eine Mitarbeiterin der Kindertagesstätte an der Helen-Keller-Straße in Essen.

Ein bisschen Abkühlung gibt’s trotzdem für die Kleinen. Die Erzieherinnen spritzen hin und wieder mit dem Gartenschlauch, wenn es doch mal zu warm werden sollte. Ein bisschen planschen sei auch drin.

„Viele Kinder bleiben aber auch gleich zuhause und gehen mit ihren Eltern ins Schwimmbad“, sagt die Mitarbeiterin.

09.15 Uhr: Die anhaltende Hitze zeigt weiterhin krasse Auswirkungen. Nicht nur Menschen und Tiere, sondern auch Pflanzen haben unter der Hitze-Welle mit bis zu 40 Grad zu leiden.

Die Feuerwehr in Essen hat die ganze restliche Woche den Auftrag vor allem Jungbäume in der Stadt zu wässern, damit sie nicht sterben.

(js, vh, mb mit dpa)

 
 

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