Essen

Wetter im Ruhrgebiet: Deutscher Wetterdienst warnt in diesen Städten bis in die Abendstunden vor heftigen Sturmböen

Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Windböen im Ruhrgebiet.
Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Windböen im Ruhrgebiet.
Foto: dpa

Essen. Der Deutsche Wetterdienst warnt auch für Donnerstag vor heftigen Windböen. Die Warnung gilt vorerst bis 21 Uhr.

„Tagsüber muss erneut vielfach mit starken Böen aus West bis Südwest gerechnet werden. Vornehmlich in den westlichen Landesteilen sind mit Schauer und Gewitter auch stürmische Böen, vereinzelt Sturmböen möglich“, so der Wetterdienst. Die Warnung gilt aktuell für folgende Städte im Revier:

  • Bochum
  • Bottrop
  • Dortmund
  • Duisburg
  • Essen
  • Gelsenkirchen
  • Herne
  • Mülheim
  • Oberhausen

Am Mittwoch zog bereits Sturmtief „Sebastian“ über Nordrhein-Westfalen hinweg - mit teils dramatischen Folgen. In Brilon erschlug ein entwurzelter Baum einen Arbeiter.

Sturm beschädigte Telefonleitungen

„Sebastian" richtete am Mittwoch auch in anderen Teilen des Landes Schäden an Autos und Gebäuden an. Neben Bäumen fielen Werbetafeln, Bauzäune und Wahlplakate um. Auch Telefonleitungen wurden beschädigt. Auf Straßen und einer Reihe von Schienenwegen war Geduld gefragt.

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„Sebastian" behinderte den Fernverkehr der Deutschen Bahn. Nach Auskunft eines Unternehmenssprechers waren mehrere IC-Linien betroffen. So konnte der Intercity von Köln nach Norddeich am Nachmittag wegen Sturmschäden in Niedersachsen nicht fahren.

Bahnverbindungen betroffen

Auch Fernverkehrsverbindungen durch das Ruhrgebiet über Münster in Richtung Hamburg und Ostsee waren betroffen. Zum Teil wurden Züge in Dortmund abgestellt, andere IC wurden über Hannover umgeleitet.

(fel/dpa)

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