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Wetter: Sahara-Hitze kommt nach Deutschland! Meteorologe mit bedrückender Prognose

So lässt sich die aktuelle Sommer-Hitze besser aushalten.

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Essen. Kaum zu glauben, aber die Hitze kommt zurück nach NRW!

Anfang der kommenden Woche werden Spitzentemperaturen von bis zu 36 Grad erwartet. Und die Prognose ist noch verhalten, meint Dominik Jung, Meteorologe bei „wetter.net“. Mitverantwortlich dafür könnten auch die „Hundstage“ vom 23. Juli bis zum 23. August sein.

Der Ursprung dieser Bezeichnung liegt schon Tausende Jahre zurück und geht auf die Sichtbarkeit des Sirius zurück, dem hellsten Stern des Sternbildes „Großer Hund“. Der Zeitraum der Hundstage steht für die normalerweise heißesten Tage des Jahres.

Doch aufgrund der Hitze hält auch die Trockenheit weiter an.

Die Wetter-Aussichten fürs Wochenende: Die Hitze-Blase kommt!

Über Nordafrika zieht das Hoch, das noch keinen Namen hat, über Spanien, Frankreich hinweg nach Deutschland. Besonders auf der iberischen Halbinsel erreichen die Temperaturen in den kommenden Tagen bis 41 Grad.

40°C und mehr: Hier läuft sich der Hochsommer heiß!

„In NRW kommt die Hitze-Blase als Erstes in Deutschland an“, erklärt Jung. Schon am Wochenende werden 27 bis 29 Grad erwartet. Die sommerlichen Temperaturen könnten nur am Samstag durch ein Gewitter unterbrochen werden.

„Sonst überwiegt ein Mix aus Wolken und Sonne“, kündigt der Wetter-Experte an.

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Hitze-Hammer ab kommender Woche

Doch die Temperaturen schrauben sich zum Wochenende nochmals deutlich in die Höhe. Der Dienstag liegt mit 36 Grad an der Spitze, aber auch Montag und Mittwoch liegen die Werte um die 35 Grad. „Eine ähnliche Wetterlage wie im Juni wird erwartet“, prophezeit Jung. Mit 38,6 Grad wurde in Coschen (Berlin-Brandenburg) im Juni ein neuer Hitzerekord für diesen Monat gebrochen (>> hier alles zum Rekord-Juni).

Meteorologe Jung betont, dass sein Berechnungsmodell noch verhalten ist. Abweichungen von ein bis zwei Grad nach unten, wie nach oben, sind möglich.

Wetter-Experte mit Warnung: Der Regen fehlt!

Auch wenn das Sommer-Wetter die meisten freuen dürfte, verweist Jung auf einen besorgniserregenden Umstand: „Deutschland braucht unbedingt flächendeckende Schauer.“ Auch wenn es die vergangenen Tage relativ kühl war, blieb Regen größtenteils aus. „Kühle Temperaturen ändern nichts an der Dürre. Dem Boden ist egal, ob es 20 oder 30 Grad hat.“ In Mecklenburg-Vorpommern sorgte die anhaltende Trockenheit bereits für verheerende Waldbrände (>> hier mehr dazu).

Doch auch die neue Hitze-Welle bringt vorerst keinen Regen mit sich.

 
 

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