Wetter: Gruseliges Video von beliebter Urlaubsinsel – hier wütet ein heftiger Tornado!

Ein Tornado wie dieser fegte vor der Küste von Korsika hinweg. (Symbolbild)
Ein Tornado wie dieser fegte vor der Küste von Korsika hinweg. (Symbolbild)
Foto: dpa

Nach der Hitzewelle kam die Abkühlung. Doch die bringt auch Unwetter mit sich. Nachdem der Wetterdienst am Donnerstag schon vor Gewittern warnte, zog extremes Wetter am Freitag über Deutschland.

Wir halten dich in unserem News-Blog über das Wetter in NRW auf dem Laufenden:

Wetter in Deutschland: DWD bestätigt offiziell den Tornado in Rheinland-Pfalz

Dienstag, 16. Juli

7 Uhr: Nach den heftigen Bilder vom Tornado in Rheinland-Pfalz machen nun neue schockierende Videos im Netz die Runde. Sie stammen allerdings nicht aus Deutschland, sondern von der französischen Insel Korsika.

Tornado

Dort wüten heftige Unwetter. Ein Video das französische Meteorologen posteten, zeigt wie ein Wirbelwind vor der Küste das Wasser im Meer zu einer Wasserhose hochpeitscht.

Montag, 15. Juli:

19.09 Uhr: Ganz offiziell steht jetzt fest: Bei dem schweren Unwetter im rheinland-pfälzischen Bobenheim am Berg nahe Mannheim vom Freitag handelt es sich um einen Tornado. Bei anderen Unwettern bleibt es beim Verdacht.

Bei dem Unwetter, das am Freitagnachmittag in Bobenheim am Berg nahe Mannheim schwere Schäden angerichtet hat, handelte es sich um einen Tornado. Das bestätigte der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Montag. „Es war ein schwacher bis mäßiger Tornado der Kategorie F1“, sagte DWD-Tornadobeauftragter Andreas Friedrich.

Ein solcher Tornado könne Windgeschwindigkeiten von etwa 118 bis 180 Kilometer in der Stunde erreichen. Zuvor hatte die Wetterseite tornadoliste.de den Sturm in dem kleinen Ort in Rheinland-Pfalz bereits als Tornado eingestuft.

Möglicher Tornado bei Wetzlar in Mittelhessen nur ein Verdachtsfall

Bei den anderen seit Freitag gemeldeten Fällen etwa bei Wetzlar in Mittelhessen sowie in der Nähe von Mannheim oder im brandenburgischen Kroppen handelte es sich nach DWD-Angaben um Verdachtsfälle, die nicht bestätigt wurden.

Aus den Aufnahmen dieser Unwetter gehe nicht klar hervor, ob die rotierende Windsäule tatsächlich den Erdboden berührte - das sei Voraussetzung für die Bestätigung eines Tornados.

Samstag, 13.Juli:

19.39 Uhr: Bis zum Abend ist laut DWD mit einzelnen Gewittern mit stürmischen Böen bis 60 km/h zu recvhnen. Auch Starkregen, bei dem in kurzer Zeit bis zu 15 Liter pro Quadratmeter fallen sowie kleinkörniger Hagel ist weiterhin nicht ausgeschlossen.

13.50 Uhr: In Teilen Deutschland ziehen aktuell neue Unwetter auf. Das berichtet der „Deutsche Wetterdienst“. In einem Warnlagebericht heißt es: „Im Tagesverlauf einzelne, teils starke Gewitter mit Starkregen um 20 l/qm in einer Stunde, stürmischen Böen um 70 km/h (Bft 8) und kleinkörnigem Hagel. Punktuell Unwetter mit heftigem Starkregen bis 40 l/qm in kurzer Zeit oder Hagel mit Korngrößen um 2 cm. In der Nacht zum Sonntag teils zögerlich abklingend.“ Die Warnung gilt auch für Nordrhein-Westfalen. Das Ruhrgebiet dürfte aber verschont bleiben.

11.23 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst warnt für den Nachmittag vor erhöhter Geweittergefahr. Wo genau Gefahr droht, kannst du in der Grafik nachsehen:

8.24 Uhr In Thüringen gab es wegen des heftigen Regenfalls am Freitag einen Massencrash. Das berichtet „Thüringen24“. Bei einem Massencrash wurden 23 Menschen auf der A4 zwischen Eisenach und Sättelstädt verletzt.

Derweil bestätigte der DWD, dass es sich in Rheinland-Pfalz wohl tatsächlich um einen Tornado gehandelt hat: „Es war wahrscheinlich nur ein schwacher Tornado.“

Freitag, 12. Juli:

Im Netz ist am Freitag ein Video aufgetaucht, das möglicherweise einen Tornado zeigt. Aufgenommen wurden die Bilder laut der Seite Deutschem Unwetterradar in Wetzlar in Hessen, rund 37 Kilometer von der Grenze zu NRW.

Zu sehen ist eine ausgeprägte Trichterwolke, bei der es sich um einen Tornado handeln könnte. Meteorologen haben das bislang nicht bestätigt. Tornado sind in Deutschland ein eher seltenes, aber sehr gefährliches Wetterphänomen.

Auch in der Pfalz wurden ähnliche Bilder aufgezeichnet. Ein Video zeigt eine enorme Windhose in Bobenheim.

Warnungen für NRW:

Der Wetterdienst warnt aktuell besonders im Märkischen Kreis, im Kreis Kleve, im Hochsauerlandkreis bis hoch nach Paderborn, in Köln, Aachen und im gesamten Rheinland vor starkem Gewitter der Stufe 2 von 4.

Dabei kann es zu Windböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 60 Kilometer pro Stunde kommen. Auch mit Starkregen musst du rechnen. Und das nicht zu knapp: zwischen 15 und 20 Liter pro Quadratmeter werden erwartet.

Lokal bis zu 40 Liter Regen pro Quadratmeter

Lokal können die Sturmböen sogar bis zu 85 Kilometer pro Stunde erreichen und bis zu 40 Liter Regen auf einen Quadratmeter herunterkommen.

Gegen späten Abend soll das Gewitter sich legen. Bis Samstagnachmittag musst du noch mit leichtem Regen rechnen.

Donnerstag, 11. Juli:

Am Donnerstagabend kann es im Ruhrgebiet ungemütlich werden. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor starkem Gewitter.

Wetter: Gewitter-Warnung im Ruhrgebiet

Die Wetter-Warnung gilt für folgende Städte im Ruhrgebiet:

  • Duisburg
  • Oberhausen
  • Mülheim
  • Gelsenkirchen
  • Bottrop
  • Essen
  • Bochum
  • Herne
  • Dortmund

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Die Gewitter-Warnungen gelten voraussichtlich bis 18 Uhr.

DWD warnt vor schweren Gewittern

Es besteht die Gefahr des Auftretens von starken bis schweren Gewittern der Stufe 2 (beziehungsweise 3) von 4, so der Deutsche Wetterdienst in einer Mitteilung.

Örtlich kann es Blitzschlag geben. Bei Blitzschlag besteht Lebensgefahr, warnt der Deutsche Wetterdienst. Vereinzelt können beispielsweise Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden. Achten Sie besonders auf herabstürzende Äste, Dachziegel oder Gegenstände. Während des Platzregens sind kurzzeitig Verkehrsbehinderungen möglich.

In den nächsten Tagen keine Sommerrückkehr

Auch in den kommenden Tagen kehren die sommerlichen Temperaturen der vergangenen Wochen noch nicht wieder zurück. Die Temperaturen erreichen ihre Höchstwerte bei 19 bis 24 Grad, mit etwas Sonne am Oberrhein.

Ansonsten bleibt es den Tag über wolkig, zumeist stark bewölkt. Mit Regen und auch Gewittern ist wieder zu rechnen. In der Nacht zum Samstag sinken die Temperatur bei nachlassendem Regen auf 16 bis 10 Grad.

Das Wochenende bleibt verregnet

Am Samstag bleibt es weiterhin bewölkt mit vereinzelten Regenschauern und auch Gewittern. Wie der Deutsche Wetterdienst mitteilt, kann es auch zu lokalem Starkregen kommen.

Die Temperaturen klettern auf 17 bis 24 Grad, in der Nacht allerdings wieder runter auch 15 bis 8 Grad. (ms/db/js mit dpa)

 
 

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